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Der Tremoniapark in Dortmund

Sie wurde wohlklingend auf den alten, lateinischen Namen der Stadt Dortmund getauft. Die Zeche Tremonia begann mit ihrer Förderung 1859 im Westen der heutigen Innenstadt rechts der Hellwegbahnstrecke. Bereits Anfang der 1930er Jahre endete die Förderung der Zeche. Im Jahre 1941 wurde der Standort zu einer Untertage-Versuchszeche umfunktioniert, die erst 1996 ihre Tore schloss. Zu dieser Zeit entstand auf dem brachliegenden Gelände der Zeche Tremonia ein öffentlicher Stadtpark – der Tremoniapark.

Er erstreckt sich zwischen der Tremoniastraße und dem Leierweg. Bereits im Brachestadium angesiedelte Vegetation ist als Wald- und Buschlandschaft bis heute erhalten. Den größten Teil jedoch bildet eine ausgedehnte Wiesenfläche, die bei sonnigem Wetter zum Verweilen oder für sportliche Betätigung einlädt. So wird die große Wiese gerne zum Sonnenbaden genutzt (weshalb Fotos nicht in aller Ausgiebigkeit gemacht wurden). Daneben existieren kleinere Sportplätze und ein Basketballfeld mit einem Korb. Wie in vielen Parks der Region wird mit Objekten auf den industriellen Hintergrund eingegangen. Recht offensichtlich aber ohne Erläuterung befinden sich im Tremoniapark angeschnittene, schalenförmige Stahlobjekte, sogenannte Klöpperböden, die die Unterseite eines Druckbehälters darstellten:

Tremoniapark Dortmund

Weite Wiesen des Tremoniaparks, vorne Klöpperboden

Tremoniapark Dortmund

Verzweigte Wege im Süden

Tremonia-Park in Dortmund

Große Wiese im Treomoniapark und sommerliche Schäfchen-Wolken

Tremoniapark

Birkenwäldchen am Nordrand

Halbschale im Tremoniapark

angeschnittene Halbschalen im Tremoniapark

Tremoniapark

Möglichkeiten für sportliche Betätigung

Basketballkorb

Einsamer Basketballkorb

Es verwundert auf den ersten Blick, dass unter der Kategorie »Halden im Ruhrgebiet« auf diesen Artikel verwiesen wird. Der Park ist doch offensichtlich recht flach – auf den ersten Blick. Indizien wie Signaturen in historischen Karten (die allerdings auch Kohlehalden markieren könnten) und der Name der im Norden vorbeiführenden Straße (Haldenstraße) deuten auf die Existenz einer alten, aber abgetragenen Bergehalde hin. Demnach hat sich hier eine Halde in L-Form befunden, die sich in ihrer Begrenzung noch heute in Teilen mit der des Tremoniaparks deckt. An dessen Rand befinden sich im Unterholz noch heute ungewöhnliche, aber etwas ungeordnete Böschungen mit einer maximalen Höhe von sieben Metern.

Fazit und Tipp des Webmasters: Der Tremoniapark ist eine schöne Grünfläche vor allem zur Naherholung für Anwohner im zentrumsnahen Dortmunder Westen. Als Ausflugsziel oder gar Sehenswürdigkeit ist der Park weniger gut geeignet und dient auf diesen Internetseiten mehr als Vervollständigung der Haldenthematik.

Informationen zum Besuch im Tremoniapark:

Anreise mit dem Auto: Auf der B1 als Verlängerung der A44 aus Richtung Kassel und der A40 aus Richtung Essen bis zur Ausfahrt Dortmund-Hombruch / Dortmund-Zentrum. Aus Richtung Essen ist das die zweite Abfahrt, die direkt hinter der Richtung Hombruch liegt. Biegen Sie zweimal kurz hintereinander rechts auf die Wittekindstraße ab, an der Ampel links auf die Lindemannstraße. Aus Richtung Unna auf der B1 hinter der braunen Fußgängerbrücke an der Ausfahrt gegenüber der Westfalenhallen rechts auf die Wittekindstraße und an der ersten Ampel geradeaus.

An der nächsten Ampel links in die Kreuzstraße (hinter der Tankstelle). Der Straße bis zum Ende folgen und dann rechts und sofort links in die Tremoniastraße abbiegen. Im Bereich des Kreisverkehrs parken. Ein Zugang befindet sich wenige Meter westlich des Kreisverkehrs an der Haldenstraße.

Zieleingabe ins Navigationssystem: Tremoniastraße, Kreuzung Haldenstraße in 44137 Dortmund

Geographische Koordinaten:
51°30'20.14"N, 7°26'18.60"E – Zugang Haldenstraße
51°30'15.78"N, 7°26'12.80"E – Halbschale
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von GoogleEarth und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32): 391513 m, 5707074 m – Halbschale

Anreise mit Bus und Bahn: Von Dortmund-Stadthaus, Unna, Dorstfeld oder Lütgendortmund mit der S4 bis Dortmund-West. Den jeweils östlichen Ausgang wählen, aus Richtung Unna / Dortmund entgegen der Fahrtrichtung und dann unter der Brücke hindurch, aus Richtung Dorstfeld in Fahrtrichtung und dann rechts. Der Kuithanstraße folgen bis zum Supermarkt. Rechts in die Haldenstraße, über den Kreisverkehr und kurz darauf links in den Park.

Hinweis: Es kursieren Bahn-Anreisebeschreibungen, in denen eine Fahrt von Dortmund Hbf. nach Dortmund-West vorgeschlagen wird. Doch hier halten bisher nur Züge der Linie S4 zwischen Unna und Lütgendortmund, die den Hauptbahnhof nicht passieren!

Alternativ befindet sich südlich der Haldenstraße an der Kuithanstraße die Bushaltestelle Neuer Graben. Hier halten Busse der Linien 452 und 453 u.a. von und nach Dortmund Hauptbahnhof (10 Minuten Fahrtzeit).

Zu den Halden im Ruhrgebiet Auf der Themen-Auswahlseite finden Sie weitere Artikel dieser Art zu anderen ausgesuchten Halden im Ruhrgebiet. Hier ist neben einer Einführung in die Thematik der Bergehalden, Typen und Generationen auch eine Übersichtskarte zu finden. In der Kategorie »Ausflugsziele« werden Tipps für Ausflüge in die Region Ruhrgebiet gegeben.

Zuletzt geändert oder Aktualität geprüft: 08 / 2018
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(c) Bilder, Karten, Text und Grafiken: S. Hellmann • www.ruhrgebiet-industriekultur.de & www.halden.ruhr