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Die Halden der Zeche Emscher-Lippe in Datteln

Eine Haldenlandschaft am größten Wasserstraßenkreuz Europas • Bunkermuseum unter der Halde

Das größte Kanal-Wasserstraßenkreuz Europas befindet sich in Datteln. Hier treffen mit dem Dortmund-Ems-Kanal, dem Wesel-Datteln-Kanal, dem Datteln-Hamm-Kanal und dem Rhein-Herne-Kanal gleich vier künstliche Wasserwege aufeinander. Besonders bekannt ist das nahe Schiffshebewerk Henrichenburg, das den Höhenunterschied zum etwa 20 Kilometer langen Stichkanal zum Dortmunder Hafen überwand. Hier befindet sich heute ein sehenswertes Industriemuseum.

Rings um den Abzweig des Stichkanals nach Hamm befinden sich gleich drei nur durch das Wasser voneinander getrennte Bergehalden: die Halde Emscher-Lippe III / IV auf dem westlichen Ufer mit ihrem alten Zivilschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg, die Halde Losheide auf dem nordöstlichen und die Halde Löringhof auf dem südöstlichen Quadranten. Diese wird heute als Deponiegelände genutzt. Hinzu kommt noch die heute nicht mehr vorhandene Halde Emscher-Lippe I / II. Alle Halden sind im Zuge des Kohleabbaus der Zeche Emscher-Lippe entstanden. Diese hatte auf dem linken Ufer des Dortmund-Ems-Kanals im südlichen Stadtgebiet ihre Schachtanlagen. Gefördert wurde von 1906 bis 1972. Während die Schachtanlage I / II zu einem Gewerbegebiet wurde, in dem fast nur noch eine Seilscheibe in einem Kreisverkehr und der Straßenname an die Kohleförderung erinnern, ist für das zweite Gelände der Schachtanlage III / IV ein Wohnpark mit Wasseranbindung in Form von zahlreichen Grachten und einem Yachthafen in Planung – die Wasserstadt Datteln.

Lage der Halden in Datteln

In der oben abgebildeten Luftbildkarte ist die Situation der drei Bergehalden und der vierten ehemaligen Halde im hier vorgestellten Bereich dargestellt. Die Farben der Halden entsprechen den Höhen auf der zentralen Übersichtskarte auf der Auswahlseite. An allen Ufern verlaufen Rad- und Wanderwege entlang. Obwohl die drei heute noch vorhandenen Halden praktisch durch Steinwurfweite miteinander verbunden sind, muss zum erreichen teilweise eine große Distanz über entfernt liegende Brücken bewältigt werden.

 

Halde Emscher-Lippe III / IV

Die Halde mit dem Bunkermuseum

Die Halde liegt unweit der Schachtanlage III / IV der Zeche an der Heibeckstraße. Sie erstreckt sich zwischen dem Ölmühlenbach im Süden, der hier den Kanal unterquert, dem Dattelner Mühlenbach im Westen und dem Wohngebiet An der Losheide im Norden. Insgesamt hat die Halde eine Fläche von etwa 6 ha. Während ein Höhenunterschied von der Wohnsiedlung her kommend kaum bemerkbar ist und eigentlich nur ein Wechsel der Vegetation auffällt, besitzt die Halde zum Ölmühlenbach hin eine scharfe Böschungskante mit einer Höhe von ca. 8 bis 10 Meter. Teile des Gipfelplateaus, das durch Pfade erschlossen ist, werden als Mountainbike-Trail genutzt. Rampen aus Erdboden, Kreisbahn oder Steilkurven dienen als Trainingsgelände für Crossbiker. Die Halde gehört nicht zu den größten, höchsten oder spektakulärsten Exemplaren im Ruhrgebiet. Und doch hat sie eine Besonderheit, die sie sehenswert macht. Ein Alleinstellungsmerkmal unter allen Halden im Revier. Ihre Besonderheit liegt tief im Innern unter den Massen an Bergematerial und wird im nächsten Absatz beschrieben. [...]

Halde Emscher-Lippe in Datteln

Böschungskante zum Ölmühlenbach

Halde Emscher-Lippe in Datteln

Mountainbike-Parcours, ganz hinten Trafostation

Halde Emscher-Lippe in Datteln

Gipfelplateau mit Birkenwald

Halde Emscher-Lippe in Datteln

Weg entlang der Haldenflanke

Die Halde Emscher-Lippe III / IV beherbergt im Innern ein Geheimnis, das lange Zeit verborgen blieb und nun gelüftet ist. An so einigen Orten im Ruhrgebiet dienten die Massen von Bergematerial im Zweiten Weltkrieg als Schutz vor Bombenabwürfen alliierter Flieger. Bekannt sind diese beispielsweise von der Halde Minister Achenbach, der Halde Hamburg oder der Halde Recklinghausen. Unter der Moltke-Halde in Gladbeck entstand sogar ein Stollenkrankenhaus, der sogenannte Hospitalstollen. Generell haben alle bekannten Bunker unter Halden eine Gemeinsamkeit: Sie sind nicht zugänglich oder so einsturzgefährdet, dass beim Betreten Lebensgefahr bestünde. Mit einer einzigen Ausnahme: dem Bunker unter dieser Halde hier in Datteln.

Das Bunkersystem unter der Halde Emscher-Lippe III / IV entstand um 1943 für die Zivilbevölkerung. Angelegt ist er als Stollen mit einem rechteckigen Grundriss. Man konnte also unterirdisch eine ganze Runde laufen. Die Stollen waren nicht sehr breit und mit Holzbänken ausgestattet. Wände und die halbrunden Decken sind aus Beton. Es gab außerdem sanitäre Anlagen mit Spültoilette, was zu der damaligen Zeit nichts Alltägliches war. Der Bunker hatte einen Haupt- und einen Nebeneingang, die jeweils nur von innen geöffnet und verschlossen werden konnten. Über der Anlage häufte man die damals junge Bergehalde auf, denn ohne die Bergemassen hätte auch die dünne Decke des Tunnelsystems keinen Schutz geboten. Tatsächlich wurde der Bunker in den späten Kriegsjahren 1943 bis 1945 häufig genutzt, war Datteln doch durch das Bergwerk ein bevorzugtes Angriffsziel. Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet der Bunker mehr oder weniger in Vergessenheit, wurde versperrt und sich selbst überlassen. Der Hauptzugang wurde sogar verschüttet.

Im Jahr 2010 wurde der Bunker durch den Verein Bergmannsglück Datteln etwa 67 Jahre nach seinem Bau am Seiteneingang wieder geöffnet und erkundet. Dies bildete den Beginn des ehrgeizigen Projekts, den Bunker in der heutigen Form zu erhalten und zugänglich zu machen. Die Statik wurde überprüft, unzählige Schubkarren mit Schlamm aus dem Stollensystem nach draußen transportiert und der Haupteingang instandgesetzt. Die Betonsohle und elektrische Anlagen wurden erneuert. Inzwischen kann man Räumlichkeiten unter Tage für Feiern mieten. Im Jahr 2015 wurde begonnen, eine thematische Ausstellung zu errichten. Die vielen historischen Holzbänke, auf denen sich die Schutzsuchenden aufgehalten haben, sind größtenteils verfault und zersetzt. Sie werden wieder rekonstruiert. Ein Videofilm sorgt für authentische Geräusche und Gänsehaut, wenn man auch nur ansatzweise die Angst der Menschen nachvollziehen kann, wenn draußen oder sogar auf der Halde Bomben eingeschlagen haben, wie es die im Geländemodell sichtbaren Krater anschaulich zeigen. Kinder, denen das Ganze etwas zu mulmig erscheint, können relativ bald wieder nach draußen – damals konnten die Menschen das nicht. Wer Bunkerkoller bekam, wurde in eine Kammer eingesperrt. Es bleibt zu hoffen, dass diese Art von Zivilschutz nie wieder notwendig sein wird. [...]

Bunker unter der Halde in Datteln

Der Bunker unter der Halde in Datteln

Bunker unter der Halde in Datteln

Thematisch passende Fernsprecher und Wassermelder

Bunker unter der Halde in Datteln

Langer Gang des Bunkers, bedeckt von meterdicken Massen von Abraum der Halde. Auf Holzbänken saßen die Menschen,
spürten und hörten die nahen Einschläge hautnah und hofften, dass es bald vorbei sein würde mit dem Bombardement.

Bunker unter der Halde in Datteln

Holzbänke, teilweise original, teilweise rekonstruiert

Bunker unter der Halde in Datteln

In Betriebszeiten gab es keinen Notausgang

Bunker unter der Halde in Datteln

Nachträglich errichtetes Telefon an der Wand

Bunker unter der Halde in Datteln

Wasser-Toilette – für Bunker der Zeit eher ungewöhnlich

Bunker unter der Halde in Datteln

 

Bunker unter der Halde in Datteln

Treffpunkt und Informationen am Eingang zum Stollen (hinten)

Besuchern sollte nicht nur der Bunker an sich gezeigt werden, der zugegebenermaßen für sich eine Sehenswürdigkeit darstellt. Dennoch bildet der eigentliche Zweck der Anlage, dem Zivilschutz, durch seine Authentizität den wichtigsten Kern des Museums.

Der südliche Stollen mit besonders großer Breite beinhaltet Werkzeuge und Anlagen des Bergbaus. So ist der Zugang zu einem Blindschacht (im Innern des Bergwerks ohne Verbindung zur Erdoberfläche) mit technischer Bedienung ebenso nachgebaut wie eine Situation im Flöz. Das ist der Ort, wo der Bergmann tief unter der Erde die Kohle abgebaut hat. Während in vielen Museen entsprechende Werkzeuge und Gegenstände dieser Arbeit zu besichtigen sind, können diese mithilfe von Druckluft „unter Dampf“ gesetzt werden – eingeschlossen ein Bohrer und eine funktionierende Leuchte, die mit Pressluft wie ein Fahrrad-Dynamo betrieben wird. Zumindest habe ich das in dieser Vielfalt noch nie in Betrieb gesehen. Auf einer anderen Strecke wird auf kurzer Strecke ein Polygonal-Ausbau eines Stollens unter Tage mithilfe von braunen Abwasserrohren simuliert.

Bunker unter der Halde in Datteln

Nachgebaute Arbeitssituation in einem Flöz

Bunker unter der Halde in Datteln

Zugang zu einem fiktiven Blindschacht

Bunker unter der Halde in Datteln

Wagen auf Schienen, die in den Förderschacht führen

Bunker unter der Halde in Datteln

Mit Druckluft betriebene Lampe – funktionstüchtig

Bunker unter der Halde in Datteln

Düsterer Stollenblick zum Abschnitt mit dem Bergbaumuseum

Bunker unter der Halde in Datteln

Breiter Bunkerteil mit Möglichkeit, hier Veranstaltungen zu feiern

Ich danke den Helfern für eine wunderbare Führung, bei der ich viel Neues gelernt habe und wünsche dem Bunkerprojekt alles Gute!

Öffnungszeiten und Eintrittspreise: Für Besucher ist der Bunker während der Arbeitseinsätze zugänglich. Derzeit ist das Di und Do von 15.00 bis 17.00 Uhr. Führungen werden für Einzelbesucher in kleinen spontanen Gruppen angeboten, größere Gruppen sollten sich anmelden. Der Eintritt ist grundsätzlich frei. Es besteht die Möglichkeit zu einer freiwilligen Spende in einen Stollen-Briefkasten, um das tolle Projekt weiter zu unterstützen. Für alle weiteren Informationen, Buchungen oder Führungen verweise ich auf die offizielle Internetseite des Vereins.

Der Bunker ist nur über Treppen erreichbar. Wer sich in engen, zum Teil mäßig ausgeleuchteten Räumen unwohl fühlt, sollte sich einen Besuch überlegen.

Die Halde ist ständig frei zugänglich, am besten vom Kanal aus. Informationen zum Besuch des Bunkers unter der Halde erhalten Sie auf den unten angegebenen Internetadressen.

Offizielle Internetseite des Bergbauvereins: www.bunker-datteln.de

Anreise mit dem Auto: Auf der A2 bis zur Ausfahrt 11 Henrichenburg. Rechts abbiegen auf die B235 Richtung Datteln. Dem Verlauf 5 km folgen und in Datteln rechts auf den Südring abbiegen. Nach etwa 600 m rechts abbiegen in die Heibeckstraße. Am linken Rand gibt es Parkplätze. Der Zugang zum Bunkermuseum befindet sich direkt an der Bachbrücke etwas versteckt. Man muss eine kleine Brücke überschreiten und kommt so zum Eingang. Von hier aus führt auch ein Weg auf das Gipfelplateau.

Alternativ erst nach 1,2 km an der Tankstelle rechts abbiegen in die Hafenstraße. Sofort hinter der Brücke links abbiegen. Nach der Kurve rechts abbiegen in die Straße An der Losheide. Hinter der Unterführung bald am Rand parken und zu Fuß geradeaus weiter bis zum Kanal und rechts am Kanal entlang bis zum Bach. Davor rechts auf die Halde. In der Karte stellen die roten Pfeile Zugänge zur Halde dar.

Zieleingabe ins Navigationssystem:
Heibeckstraße, Kreuzung Südring bzw. alternativ An der Losheide in Datteln .

Reliefkarte Halde Emscher-Lippe 3/4

Anreise mit Bus und Bahn: Datteln ist mangels Anschluss an den Schienenpersonennahverkehr nur mit Bussen erreichbar. Von Datteln Busbahnhof mit dem SB24 Richtung Mengede bis An der Schwakenburg (eine davor zum Bereitmachen: Postamt). Am Ziel zu Fuß weiter laufen und in die Hafenstraße abbiegen. Im Bogen rechts und in die Straße An der Losheide unter der Brücke hindurch. Immer geradeaus bis zum Kanal und dann rechts auf die Halde.

Anreise mit dem Fahrrad / E-Bike: Die Radroute am Dortmund-Ems-Kanal führt an der Abzweigung der Straße an der Losheide direkt vorbei. Es ist ein einfacher Abstecher zum Kanal und zur Halde möglich.

Geographische Koordinaten:
51°39'8.91"N, 7°21'9.60"E – Halde Emscher-Lippe
51°39'7.05"N, 7°21'0.21"E – Bunkermuseum
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z.B. GoogleEarth
und OpenStreetMap kopiert werden.
UTM-Koordinaten (Zone 32):
386039 m, 5723671 m – Halde Emscher-Lippe

385857 m, 5723618 m – Bunkermuseum

 

Halde Emscher-Lippe I / II

Die Ehemalige Halde im Gewerbegebiet

Gegenüber dem Kraftwerk Datteln 4 befand sich unmittelbar am Kanal die Gründungsschachtanlage I / II der Zeche Emscher-Lippe. Noch heute deuten die Straßennamen "Schachtstraße", "Zechenstraße", "Zur Seilscheibe" oder auch die "Emscher-Lippe-Straße" auf das ehemalige Bergwerk hin. Die Anlage selbst wurde Mitte der 1970er Jahre stillgelegt. An ihrer Stelle befindet sich ein Gewerbegebiet mit Lagern und einem Raiffeisenmarkt. Einen Teil bildet auch der Emscher-Lippe-Park, eine langgestreckte Grünanlage auf einem Hügel zwischen Gewerbegebiet und Wohnsiedlung.

Bereits in den 1920er Jahren sind in historischen Aufnahmen erste Ansätze einer Bergehalde zu erkennen, die bis im folgenden Jahrzehnt auf die wahrscheinlich größte Ausdehnung wuchs. Sie erstreckte sich in einer eher ungewöhnlichen Grundform mit gerade einmal ca. 120 Metern Breite und fast 800 Metern Länge sehr lang und schmal am Kanalufer entlang. Ihr südliches Ende lang an der heutigen Straße Zur Seilscheibe, ihr nördliches auf dem heutigen Kreisverkehr der Emscher-Lippe-Straße kurz vor ihrer Kanalquerung. Schon in den 1960er Jahren hat ihr Rückbau stattgefunden, die Halde wurde abgetragen und ist heute nicht mehr vorhanden.

Die folgende Abbildung ist interaktiv. Sie zeigt in der Ausgangssituation die Halde in einem historischen Luftbild mit einer braunen Kontur. Mit Mausklick wechselt die Anzeige zu einem Luftbild aus der heutigen Zeit mit ebenfalls der markierten Lage, wie sie in den 1950er Jahren war. So lässt sich die Entwicklung vor Ort mit Hin- und Herwechseln zwischen den Ansichten gut vergleichen und nachvollziehen. Die in der Abbildung markierte Fläche ist über 8 Hektar groß.

 Ehemalige Halde Emscher Lippe

 

Halde Losheide

Die Einmündung des Datteln-Hamm-Kanals in den Dortmund-Ems-Kanal wird von zwei Bergehalden flankiert. Die südliche ist die Halde und Deponie Löringhof, auf der nördlichen Seite befindet sich die Halde Losheide. Sie ist benannt nach der gleichnamigen Bauerschaft und liegt genau gegenüber der Halde Emscher-Lippe III / IV. Zu beider Halden Füßen fließt der Ölmühlenbach, der unter dem Kanal hindurch geleitet wird. Bereits in den 1990er Jahren begrünt, wurde die Halde noch einmal nach der Jahrtausendwende erweitert und umfasst heute eine Fläche von etwa 9 ha. Sie überragt die Umgebung um etwa 17 Meter und ist damit ca. 70 Meter über dem Meeresspiegel hoch. Der jüngere Teil im Norden ist an seinem niedrigen Bewuchs gut zu identifizieren. In der Reliefkarte ist die Form der Halde in der Mitte gut zu erkennen. Sie zeigt auch die Lage an der Kanalkreuzung:

Karte Halde Losheide

An ihrer Basis verläuft der Radweg entlang, der das Ufer der beiden Kanäle begleitet. Er ermöglicht sogar das teilweise Erklimmen der Halde. Von oben lässt sich der Schiffsverkehr auf der künstlichen Wasserstraße verfolgen. So richtig viel Aussicht bietet die Halde allerdings dann auch wieder nicht. Dazu kommt, dass für den Besuch unter Umständen relativ lange Wege zu bewältigen sind, um erst einmal zu ihr zu gelangen. Die nahe Brücke der Waltroper Straße, die in der Karte im Norden gerade noch zu erahnen ist, ist nur mühevoll mit dem Fahrrad zu benutzen, da sie steile Treppenaufstiege hat.

Halde Losheide in Datteln

Halde Losheide vom anderen Kanalufer gesehen

Halde Losheide in Datteln

Blick vom nördlichen Haldenplateau

Halde Losheide in Datteln

Radweg zwischen Halde Losheide und Kanal am Ufer entlang. Vorne sichtbar der jüngere Haldenteil

Halde Losheide in Datteln

Blick auf den Dortmund-Ems-Kanal mit Schiffsverkehr

Halde Losheide in Datteln

Neuer Haldenteil mit Margeriten-Bewuchs

Halde Losheide in Datteln

Älterer Haldenteil vom dritten Ufer im Süden aus gesehen

Halde Losheide in Datteln

Ölmühlenbach, der sogleich den Kanal unterqueren wird

Anreise mit dem Auto: Auf der A2 bis zur Ausfahrt 11 Henrichenburg. Rechts abbiegen auf die B235 Richtung Datteln. Dem Verlauf 5 km folgen und in Datteln rechts auf den Südring abbiegen. Nach 1,2 km an der Tankstelle rechts abbiegen in die Hafenstraße. Am besten im Bereich der Hafenstraße parken und die Brücke im weiteren Straßenverlauf zu Fuß überqueren. Über den Zugang hinter der Brücke zum Kanal laufen und südlich um den kleinen Hafen herum. Hinter der nächsten Kanalbrücke liegt linkerhand die Halde Losheide.

Zieleingabe ins Navigationssystem: Hafenstraße in Datteln

Geographische Koordinaten: 51°38'58.04"N, 7°21'25.98"E – Halde Losheide
Die Koordinaten können in das Eingabefeld von z.B. GoogleEarth und OpenStreetMap kopiert werden.

UTM-Koordinaten (Zone 32): 386346 m, 5723328 m – Halde Losheide

Anreise mit Bus und Bahn: Von Datteln Busbahnhof mit dem SB24 Richtung Mengede bis An der Schwakenburg (eine davor zum Bereitmachen: Postamt). Die Fahrt dauert nur ca. 5 Minuten. Am Ziel zu Fuß weiter laufen bis über die Brücke. Auf der linken Seite hinter der Brücke den Abstieg zum Kanal wählen. links halten. Die Halde liegt dann nach wenigen Metern auf der linken Seite.

Anreise mit dem Fahrrad / E-Bike: Von der Radroute am Dortmund-Ems-Kanal die Brücke Hafenstraße nutzen und auf das östliche Ufer gelangen. Um den Hafen herumfahren, unter der nächsten Straßenbrücke hindurch und dann links zur Halde.

Aus Richtung Dortmund ist es möglich, an der Brücke Am Löringhof (hinter dem Kreisverkehr) nicht der Beschilderung zu folgen, sondern den Kanal zu überqueren, links auf das Deponiegelände, vor der Zufahrt links zum Kanal. Am Kanalufer vorbei an der Nachbarhalde Löringhof und am Kanalkreuz rechts. Eine längere Strecke entlang des Datteln-Hamm-Kanals bis zum Yachthafen. Vor der Brücke rechts auf die unausgeschilderte Friedhofstraße, am Ende links auf die Münsterstraße und den Kanal überqueren. Danach links halten und über den schmalen Pfad zurück zum anderen Ufer. Rechts auf den Radweg abbiegen bis zur Halde an der Kanalkreuzung. Anschließend über den Verlauf des Weges bis zur Brücke Hafenstraße und Fortsetzen der Radtour auf der Route.

Weitere Informationen:

Bunkerprojekt Datteln: www.bergmannsglück-datteln.de und www.bunker-datteln.de
Abfallentsorgungsgesellschaft (ZD Datteln): www.agr.de
Deponienachsorge ZD Datteln: www.deponienachsorge.com
Zu den Halden im Ruhrgebiet Auf der Themen-Auswahlseite finden Sie weitere Dokumentationen dieser Art zu anderen Halden im Ruhrgebiet. Hier ist neben einer Einführung in die Thematik der Bergehalden, Typen und Generationen sowie Landmarkenkunst auch eine Übersichtskarte zu finden.

Zuletzt geändert oder Aktualität geprüft: 08 / 2018
Angaben zu Anreise, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen sind ohne Gewähr und vor einem Besuch selbst auf Richtigkeit zu überprüfen.
(c) Bilder, Karten, Text und Grafiken: S. Hellmann • www.ruhrgebiet-industriekultur.de & www.halden.ruhr