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Über 200 Halden im Ruhrgebiet

Im Ruhrgebiet sind unzählig viele Halden zu finden, von denen viele Exemplare noch aus dem frühen Bergbau stammen und meist unscheinbare Hügel im Wald sind, die auch natürlicher Entstehung sein könnten. Doch auch die Anzahl der jüngeren und größeren Objekte ist groß. Einige Halden stellen sich als monumentale Berge im Flachland dar. Andere wurden abgetragen, unter Umständen durch Wohn- oder Gewerbegebiete überbaut und sind heute als Halde nicht mehr erkennbar. Ganz wenige werden noch aufgehaldet. Manche sind gesperrt und unzugänglich.

183 Bergehalden in der Region und 23 Deponien von Schlacken, Bodenaushub, Schutt und Hausmüll werden in ausführlicheren Artikeln in Text und Bild vorgestellt. Sie enthalten Hintergründe zur Entstehung sowie Informationen zur Anreise und Begehbarkeit der einzelnen Objekte. Zum Öffnen der eigentlichen Artikel klicken Sie bitte auf den weiterführenden Link ("Mehr über..."). Für allgemeine Informationen zur Entstehung von Bergehalden, zur Technik und zu Rekorden dient die Einführung oben in der Navigation.

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In der im Folgenden abgebildeten Halden-Karte ist eine große, aber immer noch unvollständige Anzahl von Halden im Ruhrgebiet eingezeichnet. Die dokumentierten Objekte sind Maussensitiv, d.h. ein Mausklick auf das Symbol führt zur Vorschau des passenden Artikels.

Halden im Ruhrgebiet Halde Norddeutschland Halde Rheinpreußen Halde Am Spörkel knappenhalde Halde Haniel Tetraeder Halde Beckstraße Schurenbachhalde Halde Emscher Halde Rungenberg Mottbruchhalde Halde 7, 19 und 22 Halde Consol Halde Hoppenbruch Halde Lothringen Halde Schwerin Halde Amalia Halde Großes Holz zur Halde Pattberg Zur Halde Ewald-Fortsetzung Halde Brockenscheidt Zur Halde Kissinger Höhe Zur Halde Massen Halde Entenpoth Halde Gotthelf Rolandhalde Halde Prosperstraße Solbad Preußenhalde Halde Königsgrube Halde Sachsen Halde Juno Halde Robert Müser Halde Orion Halde Rheinbaben Halde Ellinghorst Halde Victoria Halde Caroline (Bochum) Halde Minister Achenbach III Halde Caroline Halde Hoheward Halde Frohe Ansicht Halde Werne 1 Halde Werne 3 Halde Erin Halde Am Ruhrufer Oberscholven Halde Vossnacken Halde Eulenbaum Halde Groppenbruch Ruhrgashalde Halde Maximilian Halden Hannover Halde Königsborn 6 Unser Fritz 1/4 Moltke-Halden Hiberniadreieck Halde Dorstfeld Karlsglück Halde Lohwiese Halde Sundern Halde Humbert Halde Hannibal Halde Monopol Halden Haus Aden Halde Brassert Halde Carl Funke Halde Radbod Halde Victoria 3/4 Halde Nordstern Halde Alter Hellweg Halde Pluto-Wilhelm Halde Oestrum Halden Constantin der Große Halde Rheinelbe Halde Eickwinkel Halde Zollern Halde Zollern Halde Prinz von Preußen Halde Schöttelheide Halde Brassert 1/2 Halde Vereinigte Hermann Halde Jakob Halde General Blumenthal 1/2/6 Halde Tremonia (Verdacht) Halde Dillenburg Halde Friederika (Bochum) Halde Wilhelmine Victoria 2/3 Halde Schleswig Halde Holstein Rockelsberghalde Halden Rechts und Links der Tettenbachstraße Halde Ickern Angerpark Halde Hympendahl Halde Schallacker Alsumer Berg Deusenberg Neuer Kaiserberg Halde Zollverein Lipper Hügel Halde Monopol Halde Möller Halde Recklinghausen 2 Mechtenberg Hiltroper Höhe Halde Daniel Halde Glückauf Hegermann Tippelsberg Landmarke Schwerin Halde Vollmond Halde Graf Bismarck Halde Herbede (Holland) Wilde Insel Halde Radbod Ost Erweiterung Halde Emscher-Lippe Halde Carl (Sprockghövel) Halden Drucksbrücke Halde Westfalen Zentraldeponie Bergkamen (Rünthe) Halden Osterfeld 1/2/3 Halde Königsborn 3/4 Halde Franz Halde Louisenglück / Glücksfortgang Halde Bonifacius Halde Friedrich der Große 1/2 Halde Fritz Halde Helene Halden König Ludwig Halde Hamburg Halde Wiendahlsbank Eyller Berg Wolfsberg Halde Schlägel und Eisen (Halde Disteln) Halde Adolf von Hansemann Halde Wohlverwahrt Halde Losheide Halde Pörtingsiepen Halde Hasenwinkel Halde Heinrich Halde Vondern Halde Friedlicher Nachbar Halde Freie Vogel Halde Langenbrahm 1/3 Halde Holland Halden Centrum Halden Wolfsbank Halden Dannenbaum 1 und 2 Halde Eiberg Halde Neu-Iserlohn Halde Schürbank & Charlottenburg Halde Friedrich Ernestine Halde Bruchstraße Halde Spanenkamp / Stuckenbusch Halde Alte Haase Halde Hacheney Halde Julius Philipp Halde Victoria im Deilbachtal Essen Halde Graf Beust Halde Admiral Halde Christian Levin 1/2 Suderwicher Alm Halde Louise Halde Arenberg Halde Bergmannsfeld Halde Eintracht

► Karte über die Verteilung und Höhe der größeren Halden und anderen Landschaftsbauwerke zwischen Ruhr und Lippe.

Im folgenden Inhaltsverzeichnis sind die Objekte unter ihrem offiziellen und zusätzlich ggf. gängigen Aliasnamen (Symbol: [A]) aufgeführt. Sie können auf die Namen klicken, um zur Auswahl des jeweiligen Artikels zu dieser Halde zu gelangen oder direkt weiter herunter scrollen.

A
Admiral NEU
Adolf von Hansemann
Alte Haase
Alstaden
Amalia
Annen [A]
Arenberg-Fortsetzung NEU

B
Beckstraße (Tetraeder)
Bergmannsfeld [A]
Bonifacius (Nord) NEU
Bonifacius (Ost)
Brassert I / II
Brassert III
Brauck, Im
Brockenscheidt
Bruchstraße I / II
Bullmannsaue [A]

C
Carl (Sprockhövel)
Carl Funke
Carlsglück [A]
Caroline (Bochum)
Caroline (Holzwickede)
Centrum I / III / VII
Centrum II / V
Christian Levin I / II NEU
Consolidation III / IV / IX
Constantin der Große IV / V
Constantin der Große VIII / IX

D
Daniel
Dannenbaum I
Dannenbaum II
Dannenbaum III
Dillenburg
Disteln [A]
Dorstfeld I / IV
Dorstfeld II / III
Nördlich der Drucksbrücke
Südlich der Drucksbrücke
Dürerhalde [A]
Dürerstraße [A]

E
Eiberg
Eickwinkel
Eintracht I / III NEU
Eintracht II / IV NEU
Ellinghausen
Ellinghorst

Elsa-Brändström-Straße [A]
Emscher (Oberhausen)
Emscherbruch [A]
Emscher-Lippe
Erin
Eulenbaum
Ewald I / II / IV [A]
Ewald-Fortsetzung
Eyller Berg

F
Franz
Franz Haniel [A]
Freie Vogel & Unverhofft
Friederica (Unna)
Friederika (Bochum) [A]
Friedlicher Nachbar
Friedrich der Große I / II
Friedrich Ernestine
Fritz I / II
Frohe Ansicht

G
General Blumenthal
Glückauf Hegermann
Glücksfortgang [A]
Gotthelf
Graf Beust
Graf Bismarck I / IV
Graf Bismarck II / VI / IX
Graf Moltke I / II NEU
Graf Moltke III / IV
Graf Schwerin [A]
Groppenbruch
Großes Holz

H
Hacheney
Hafen Achenbach
Hamburg
Haniel
Haniel-Nord [A]
Hannibal I / III
Hannover I / II / V
Hannover III / IV / VI
Hasenwinkel
Haus Aden 1
Haus Aden 2
Heinrich
Helene (Essen)
Herbede
Hibernia-Dreieck
Hoheward
Holland I / II
Holland III-VI

Holstein
Hoppenbruch
Hugo I / IV
Hugo II / V / VIII
Humbert

I
Ickern

J
Jakob
Julius Philipp
Juno

K
Karlsglück [A]
Kipp 22 / Kippe 22 [A]
Kissinger Höhe
Knappenhalde
König Ludwig I / II / VI
Königsborn III / IV
Königsborn VI
Königsgrube

L
Langenbrahm I / III
Lipper Höhe [A]
Lipper Hügel
Lohwiese
Losheide
Lothringen I / II
Louise (Dortmund) NEU
Louisenglück (Schwerte)

M
Massen
Mathias Stinnes [A]
Maximilian
Mengeder Heide[A]
Minister Achenbach I / II
Minister Achenbach III
Minister Achenbach IV
Möller
Monopol (Bergkamen)
Monopol (Kamen)
Mont-Cenis I / III
Mottbruch

N
Neu-Iserlohn
Norddeutschland
Nordstern

O
Oberscholven

Oestrum
Orion
Osterfeld I / II / III Süd
Osterfeld I / II / III Nord
Osthalde (Westfalen) [A]

P
Pattberg
Pluto [A]

Pluto-Thies
Pluto-Wilhelm
Pörtingsiepen
Preußen
Prinz Friedrich
Prinz von Preußen
Prinz Wilhelm
Prosperstraße

R
Radbod
Radbod Ost Erweiterung
Rapensweg, Am [A]
Recklinghausen II
Rheinbaben
Rheinelbe
Rheinelbe (Nord)
Rheinelbe IV
Rheinpreußen
Robert Müser
Roland
Ruhrgas
Ruhrufer, Am
Rungenberg

S
Sachsen
Schlägel & Eisen I / II
Schleswig
Schöttelhalde [A]
Schöttelheide
Scholven [A]
Schürb. & Charlottenbg.
Schurenbach
Schwerin
Solbad [A]
Spanenkamp
Spörkel, Am
Steinstraße [A]
Stinneshalde [A]
Stuckenbusch [A]
Sundern
Sundernrücken [A]

T
Tetraeder-Halde [A]
Östlich der Tettenbachstraße
Westlich d. Tettenbachstraße
Tockhausen [A]
Tremonia

U
Unser Fritz I / IV
Unser Fritz V

V
Vereinigte Hermann
Ver. Schürb. u. Charlottbg. [A]
Victoria (Essen)
Victoria I / II West (Lünen)
Victoria I / II Ost (Lünen)
Victoria III / IV (Lünen)
Vollmond
Vondern
Voßnacken

W
Waltrop [A]
Welheimer Mark
Werne I / II
Werne III
Westfalen (Osthalde)
Wiendahlsbank
Wilhelmine Victoria I / IV
Wilhelmine Victoria II / III
Wohlverwahrt
Wolfsbank I
Wolfsbank II / III

Z
Zollern I / III
Zollern II / IV
Zollverein I / II / VIII
Zollverein IV / V / XI
Zollverein XII

1-99
Halde 7
Halde 19
Halde 22

 

Inhaltsverzeichnis der Schlackenhalden, Deponien und anderen Landschaftsbauwerke:

A
Alsumer Berg

B
Beecker Halde [A]

D
Deusenberg (Dep. Huckarde)

E
Halde Entenpoth
Erinpark

Eyller Berg [A]

G
LBW General Blumenthal
Grevel / Greveler Alm [A]

H
Heinrich-Hildebrand-Höhe
Hiltroper Höhe
(Alt-) Deponie Huckarde [A]
Halde Hympendahl

L
Landmarke Schwerin
Landschaftspark Duisbg.-Nord

M
Altlast.dep. Mechtenberg

N
Neuer Kaiserberg (Phoenix)

P
Pluto V (Landschaftspk.)

R
Halde Rockelsberg
Römerstraße [A]

S
Halde Schallacker
Stadtteilpark Gneisenau
Suderwicher Alm NEU

T
Tippelsberg

W
Wilde Insel
Wolfsberg

Z
Zentraldeponie Bergkamen
Zentraldeponie Kornharpen

 

Höhenangabe, Fläche, Typ: Die Halden sind auf dieser Internetseite nach ihrer Höhe über der gemittelten Umgebung und nicht nach ihrer maximalen Höhe über Normalnull kategorisiert. Die Höhenangabe umfasst die Höhe über Flur (erste Zahl) und die absolute Höhe des höchsten Punktes über dem Meeresspiegel (zweite Zahl). Die Fläche bezeichnet die geschätzte Grundfläche in Hektar. Der Typ sagt aus, ob es sich beispielsweise um eine echte Bergehalde, eine Mülldeponie, Schlackenhalde oder einem Mix handelt.

Bezeichnung und Sortierung: Es werden soweit möglich und recherchierbar die offiziellen Bezeichnungen und gängige Aliasnamen benannt. Die Sortierung der einzelnen Objekte erfolgt alphabetisch von A bis Z, Nummern stehen am Ende. Präpositionen werden nicht sortiert – die Halde Am Ruhrufer ist beispielsweise nicht unter A, sondern unter dem Buchstaben R zu finden. Mehrere Halden mit gleichem Namen werden durch römische Ziffern den entsprechenden Schachtanlagen zugeordnet.

 

Halden-Dokumentationen

Übersicht über die Einzelartikel mit Anreisebeschreibung und Tipps zum Besuch

 

Halde Admiral

Ehemalige Bergehalde der Zeche Admiral im Dortmunder Stadtteil Wellinghofen. An ihrer Stelle befindet sich heute eine Grünanlage mit Sportplatz. In der Rubrik wird die Situation vor Abtragung der Halde und heute vorgestellt und miteinander verglichen.

Höhe: 0 m • Fläche: ca. 2,2 ha • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Admiral (ehemalige Halden)

 

Halde Adolf von Hansemann

Mittig zwischen zwei Eisenbahnstrecken erhebt sich der Überrest einer kleinen Bergehalde der Zeche Adolf von Hansemann im Dortmunder Ortsteil Mengede. Leider ist sie nicht zugänglich und nur aus der Ferne oder aus dem Zugfenster zu sehen.

Höhe: ca. 10 m • Fläche: ca. 2,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Adolf von Hansemann

 
 

Halde Alstaden

Die kleine Bergehalde auf dem Gelände des ehem. Schachtes I der Zeche Alstaden im Süden von Oberhausen-Alstaden ist unter ihrem inoffiziellen Namen Solbadhalde bekannter. Dieser bezieht sich darauf, dass iodreiches Wasser aus der Tiefe der Zeche in einer extra dafür errichteten Badeanstalt genutzt wurde.

Höhe: 5 / 35 m ü. NN • Fläche: < 1 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Alstaden (in der Doku zum RuhrtalRadweg)

 

Alsumer Berg (Beecker Halde)

Exakt an der Stelle, an der sich bis in die 1960er Jahre das kleine Hafendorf Alsum am Rhein befand, lässt sich heute ein grüner Berg besteigen, der eine exzellente Aussicht auf umgebende Industrie, Kokerei und den Rhein bietet.

Höhe: 50 / 71,2 m ü. NN • Fläche: ca. 15 ha • Typ: Deponie
Mehr über den Alsumer Berg

 
 

Halde Alte Haase

Eine der frühsten Zechen im Ruhrgebiet befand sich in Sprockhövel. Unmittelbar benachbart wurde eine Bergehalde aufgeschüttet, die heute nicht mehr vorhanden ist. Sie wird mithilfe historischer Aufnahmen rekonstruiert und in der Doku zur Zeche vorgestellt.

Höhe: 0 m • Fläche: ca. 2 ha • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Alte Haase (Zeche alte Haase)

 

Alte Halde

Die Alte Halde ist Teil der Haldenlandschaft Sachsen der gleichnamigen Zeche in Hamm-Heesen. Von den drei in einer Kette geschütteten Hügeln bildet sie den höchsten Punkt.

Teil der → Halde Sachsen


 
 

Halde Amalia

Die Zeche Amalia förderte von 1885 bis 1928, wurde dann von der Zeche Heinrich Gustav übernommen und über Tage stillgelegt. Die Bergehalde direkt an der Autobahn A40 gehört zu den kleineren ihrer Art, ist heute dicht bewaldet, jedoch ein Privatgrundstück.

Höhe: 13 / 111 m ü. NN • Typ: Bergehalde
Mehr über den Bergbau am Harpener Bach

 

Halde Annen

Die Bergehalde der Zeche Hamburg liegt in Witten-Annen direkt an der Bahnstrecke "Rheinischer Esel".

Aliasname der → Halde Hamburg

 
 

Halde Arenberg-Fortsetzung

Eine kleine Bergehalde bestand unmittelbar neben dem Gelände der Zeche Arenberg in Bottrop-Batenbrock. Sie wurde jedoch abgetragen, das Areal zeitweise anders genutzt und ist heute wieder zum Teil von der unten nachfolgenden Halde Beckstraße überdeckt.

Höhe: 0 m • Fläche: ca. 3,5 ha • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Arenberg-Fortsetzung (ehemalige Halden)

     
 

Halde Beckstraße (Tetraeder)

Sie ist eine der bekanntesten Aussichtspunkte im Ruhrgebiet und wird auf dem Gipfel vom Aussichtsturm und neuen Wahrzeichen "Tetraeder" gekrönt. Serpentinen, Asphaltstraße und Treppe führen zum höchsten Punkt der Halde an der Beckstraße, die ihren Besuchern eine wunderbare und weite Aussicht bietet.

Höhe: 78 / 120 m ü. NN (Top 6) • Fläche: 33 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über den Tetraeder auf der Halde Beckstraße

 

Tetraeder auf der Halde Beckstraße

► Landmarke Tetraeder auf der Halde Beckstraße.

 
 

Halde Bergmannsfeld

Einzige in Teilen erhaltene Bergehalde der Zeche Eintracht Tiefbau im Osten von Essen bei Freisenbruch am Bergmannsfeld.

Aliasname der → Halde Eintracht Tiefbau II / IV

 

Halde Bonifacius (Nord)

Eine von zwei Bergehalden der Zeche Bonifacius befand sich nördlich der Förderanlagen zwischen Straße und Güterbahn. Sie ist jedoch heute nicht erhalten, wurde abgetragen und zum Teil durch eine Güterbahn zur Zeche Zollverein überbaut, die heute Trasse eines beliebten Radweges ist.

Höhe: 0 m • Fläche: 3,5 ha • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Zeche Bonifacius (mit Bergehalden)

 
 

Halde Bonifacius (Ost)

Inmitten eines Gleisdreiecks befindet sich die Bergehalde der Zeche Bonifacius in Essen. Durch den Wandel einer der Bahnstrecken zu einem Bahntrassenradweg ist die Halde mit dem Rad erreichbar, wird aber meist unbeachtet passiert. Ein Weg von nicht einmal 500 Metern Länge erschließt den Hügel.

Höhe: < 10 m • Fläche: 3 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Zeche Bonifacius (mit Bergehalden)

 

Halde Brassert I / II

Am Rande eines Freizeitgeländes im Marler Vorort Brassert liegt die langgezogene Bergehalde der Schachtanlage Brassert I / II. Sie bildet die Grenze zwischen altem Wohngebiet und dem neuen Gewerbegebiet auf altem Zechengelände. Ein kleiner Kammweg folgt dem Gipfel entlang.

Höhe: ca. 15-18 / 67 m ü. NN • Fläche: 4,3 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Brassert I / II (Zweiter Teil)

 
 

Halde Brassert III

Unweit des Chemieparks Marl erhebt sich eine nicht zu verachtende Halde, die auch den schönen Namen Halde Lipper Höhe besitzt. Lohnenswert ist ein hier und dort beworbener Abstecher von Radwegen zur Halde allerdings nicht, da die Romantik rasch dem Eindruck von Vernachlässigung weicht.

Höhe: 51 / 88 m ü. NN • Fläche: 34 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Brassert III (Erster Teil)


 

Halde Brockenscheidt

► Spurwerkturm der Halde Brockenscheidt.

 
 

Halde Im Brauck

Zusammen mit einem besonders "heißen" Nachbar bildet die Halde Im Brauck eine Doppelhalde. Sie formt zusammen mit u.a. der Mottbruchhalde, der Halde 19 und Halde Kipp 22 eine künstliche Hügelkette, die Haldenlandschaft Brauck in Gladbeck. Sie ist begehbar und bietet gute Aussichten ins Umland.

Höhe: 21 / 57 m ü. NN • Fläche: 5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Haldenlandschaft im Brauck

 

Halde Brockenscheidt

Auf den ersten Blick sieht das geometrische Gebilde auf der Halde der Zeche Waltrop (Foto links) aus wie ein Duplikat des Tetraeders auf der Halde Beckstraße in Bottrop. Der Spurwerkturm auf der Halde Brockenscheidt ist ebenfalls ein frei zugänglicher Aussichtsturm, der aber komplett aus hölzernen Spurlatten aus dem Bergbau besteht und im Gegensatz zum Bottroper Tetraeder ein Fünfflächner mit quadratischer Grundfläche ist.

Höhe: 15 / 82 m ü. NN • Fläche: 8 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Brockenscheidt

 
 

Halde Bruchstraße I / II

Unmittelbar am alten Bahnhof Langendreer befand sich im Osten Bochums die Zeche Bruchstraße mit ihrer Halde. Diese wurde mit Abriss der Zeche weitgehend abgetragen und durch das Opel-Werk 3 überbaut. Sie wird in der Rubrik der ehemaligen Halden mit historischen Aufnahmen rekonstruiert.

Fläche: Ehemals 6 ha • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Bruchstraße (ehemalige Halden)

 

Halde Bullmannsaue

Nach einem früheren Bauern als Grundbesitzer vor der Zeche Zollverein bennante Bergehalde neben der ersten Schachtanlage I / II / VIII des Bergwerks.

Aliasname der → Halde Zollverein I / II / VIII

 
 

Halde Carl (Sprockhövel)

Sie liegt in Neu-Amerika und doch tief im Süden des Ruhrgebiets am Übergang zum Bergischen Land. Hier bildet die ehemalige Zeche Deutschland das südlichste Bergwerk im Ruhr-Revier. Deren Wurzeln gehen unter anderem auf eine Zeche zurück, die im Felderbachtal im 18. Jhd. die vermutlich südlichste nennenswerte Halde mit dem zugleich höchstgelegenen Haldengipfel aufschüttete.

Höhe: 5 / 213 m ü. NN • Fläche: < 0,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Carl

 

Halde Carl Funke

Direkt am Ufer des Baldeneysees in Essen erhebt sich das Fördergerüst der Zeche Carl Funke. Auf dessen Informationstafel entnimmt man die Tatsache, dass sich direkt hinter Schacht II, der ein Stück weit bergauf neben einer Kleingartensiedlung liegt, eine Bergehalde der Zeche erstreckt. Sie wird im Artikel über den Baldeneysee näher vorgestellt.

Mehr über die Halde Carl Funke im Artikel über den Baldeneysee

 
 

Halde Carlsglück

Bis zum Jahre 1889 bestand im Dortmunder Vorort Dorstfeld die Zeche Vereinigte Carlsglück und Planetenfeld, die dann von der Zeche Dorstfeld übernommen wurde. Die Halde Carlsglück bzw. Dorstfeld II / III wird im Artikel über die Halden der Zeche Dorstfeld betrachtet. Sie verbirgt sich heute unter einem Wohngebiet, das interessante Böschungen zum Rande hin aufweist...

Aliasname der → Halde Dorstfeld II / III

 

Halde Caroline I / II (Bochum)

Seit 1987 ist die Halde Caroline I / II im Osten von Bochum unter der Zentralmülldeponie Kornharpen verschwunden. Neben der Halde ist auch das Zechengelände vollständig mit Abfall überschüttet worden. Die Halde ist somit nicht mehr zu besichtigen. Fotos von der Deponie werden im Artikel über den Harpener Bach gezeigt.

Höhe und Fläche: unbekannt • Typ: Bergehalde, überbaut
Mehr über den Bergbau am Harpener Bach (mit Halde Caroline)

 
 

Halde Caroline (Holzwickede)

Im langgestreckten Waldstück mit dem interessanten Namen Schöne Flöte liegt die Bergehalde der ehemaligen Zeche Caroline. Durch die Kegelform hebt sie sich sehr gut im Wald ab und ist eine Station des Bergbaurundwegs um die Gemeinde Holzwickede, in dessen Beschreibung die Halde auch vorgestellt wird.

Höhe: 9 / 141,5 m ü. NN • Fläche: < 0,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über den Bergbaurundweg Holzwickede

 

Halde Centrum I / III / VII

Nur wenige hundert Meter sind die beiden Schachtanlagen der Zeche Centrum in Wattenscheid voneinander getrennt. An jeder dieser wurde eine Halde mit Bergematerial aufgeschüttet. Die der ersten Schachtanlage ist nicht mehr vorhanden. An ihrer Stelle befindet sich heute ein Sportplatz.

Höhe: 0 m • Fläche: ehem. 3 ha • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halden der Zeche Centrum


 
 

Halde Centrum II / V

Das Naherholungszentrum Nordost klingt vom Namen her wenig spannend, liegt jedoch auf den Resten der zweiten Bergehalde der Zeche. Im Gegensatz zu der an der ersten Schachtanlage sind von ihr einige Höhen und Böschungen erhalten geblieben. Rege genutzt wird der Park vor allem von Kindern auf dem Kinderspielplatz.

Höhe: 0 m • Fläche: ehem. 3 ha • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halden der Zeche Centrum

 

Halde Christian Levin I / II

Am Kanal lagen jenseits der Stadtgrenzen von Bottrop und Essen zwei Zechen gegenüber. Die Essener Zeche Christian Levin wurde 1950 stillgelegt. Eine Bergehalde wurde abgetragen und zusammen mit dem Zechengelände durch das Gewerbegebiet Levin an der Heinz-Bäcker-Straße überbaut.

Höhe: ehem. 21 m • Fläche: 2,5 ha • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Christian Levin (ehemalige Halden)

 
 

Halde Consolidation III / IV / IX

Nur noch in sehr alten Karten sind im Bereich des heutigen Consol-Parks Hinweise auf eine Althalde der Zeche Consol zu erkennen. Sie erstreckte sich auf dem Gelände der Schachtanlage 3/4/9 in Gelsenkirchen-Bismarck und wurde vermutlich bereits früh abgetragen. Von ihr ist nichts mehr zu sehen.

Höhe: 0 m • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Zeche Consolidation und den Consol-Park

 

Halde Constantin IV / V

Der in den 1980er Jahren angelegte Park Constantin in Herne ist eine Grünanlage auf dem Gelände der Schachtanlage IV / V der Zeche Constantin der Große. Das Landschaftsschutzgebiet wird geprägt von einer Bergehalde, die zum Teil für die Renaturierung und Modellierung nach der Brache-Phase abgebaut wurde. Noch heute ist sie durch steile Böschungen und einem rapiden Wechsel der Vegetation deutlich sichtbar.

Höhe: 6 / 106,2 m ü. NN • Fläche: ca. 4 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Constantin der Große IV / V

 
 

Halde Constantin VIII / IX

Sehr viel weniger spektakulär und ungeeigneter zum Besuch als das Exemplar im Park Constantin ist die Halde an der Schachtanlage Constantin der Große 8 / 9 in Bochum. Sie ist unweit der Stadtgrenze zu Herne gelegen zwischen Gewerbe- und Wohngebiet. Sie besteht aus zwei niedrigen Hügeln, die sehr dicht bewachsen sind. In Nachbarschaft zur Halde befindet sich der Skulpturenpark Flottmann.

Höhe: ca. 7 / 87 m ü. NN • Fläche: ca. 4 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Constantin der Große VIII / IX

 

 

 
 

Halde Daniel

Am Rande von Osterhöfgen im eher schon ländlichen Sprockhövel wurde nach dem Zweiten Weltkrieg während einer kurzen Zeit die Kleinzeche Daniel betrieben. Sie schüttete in einem Waldstück eine unauffällige Bergehalde auf.

Die Halde Daniel ist eine Station des Bergbauwanderwegs im Pleßbachtal und wird in dessen Artikel vorgestellt.

Höhe: unbekannt • Fläche: < 0,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Daniel im Pleßbachtal

 

Halde Dannenbaum I

Sie prägte den Süden von Bochum und doch ist so wenig von ihr erhalten – die Zeche Dannenbaum in Laer und Wiemelhausen. Die erste Schachtanlage wurde mit dem inzwischen stillgelegten Bochumer Opel-Werk I überbaut, die Halde befand sich dort, wo heute riesige Parkplätze liegen.

Fläche: Ehemals 5,5 ha • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halden der Zeche Dannenbaum (ehemalige Halden)

 

 
 

Halde Dannenbaum II

Nur wenig entfernt von der ersten Schachtanlage befand sich eine zweite unweit des heutigen autobahnähnlichen Nordhausen-Rings. Auch hier befand sich eine Halde, die heute größtenteils durch Wohnhäuser bebaut ist.

Fläche: Ehemals 3,5 ha • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halden der Zeche Dannenbaum (ehemalige Halden)

 

Halde Dannenbaum III

An der Universitätsstraße lag die dritte Schachtanlage, die von der Zeche Friderika übernommen wurde. Die benachbarte Halde ist heute Wohngebiet, Schule und zu geringen Teilen eine öffentliche Grünanlage – der Friederika-Park.

Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halden der Zeche Dannenbaum (ehemalige Halden)

 
 

Deusenberg

Altdeponie Huckarde

Von der über Jahrzehnte lang betriebenen Müllkippe zu einem der schönsten Aussichtspunkte von Dortmund – so könnte das Motto der Deponie lauten. Nach ihrer Rekultivierung ist sie für Genießer der Aussicht ebenso interessant wie für Mountainbiker. Für sie sind Trails und Parcours mit Steilkurven und Rampen eingerichtet.

Höhe: ca. 55 / 120 m ü. NN • Fläche: ca. 44 ha • Typ: Deponie
Mehr über den Deusenberg

 

Halde Dillenburg

Am Rande von Oer-Erkenschwick befindet sich eine bereits länger für die Anschüttung einer Bergehalde genehmigte Fläche zwischen der Straße Holtgarde und Oelmühlenweg. Die Lage im Haardvorland wurde kritisch gesehen. Unweit der ehemaligen Burg Dillenburg wurde und wird allerdings keine Aufhaldung durchgeführt.
Es existieren Planungen, das Gelände für die Erweiterung eines nahegelegenen Industriegebietes zu nutzen.

Höhe: 0 m • Typ: genehmigte, nicht geschüttete Bergehalde

 
 

Halde Dorstfeld I / IV

Selten lässt sich die geometrische Form der ersten Haldengeneration mit den typischen Spitzkegeln so gut und eindrucksvoll erkennen wie bei der sogar als Kulturdenkmal ausgewiesenen Halde Dorstfeld I / IV im Dortmunder Westen. Sie ist Teil des Naturschutzgebietes Hallerey, ist aber zugänglich.

Höhe: 19 / 85 m ü. NN • Fläche: ca. 2 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Dorstfeld

 

Spitzkegelhalde Dorstfeld

► Kulturdenkmal Spitzkegelhalden Dorstfeld.


 
 

Halde Dorstfeld II / III

Bis zum Jahre 1889 bestand die Zeche Vereinigte Carlsglück und Planetenfeld, die dann von der Zeche Dorstfeld übernommen wurde. Unmittelbar an der Schachtanlage Dorstfeld II / III wurde eine Halde aufgeschüttet, dessen alte Grundformen heute noch sichtbar sind, die jedoch durch ein Wohngebiet überbaut wurden.

Höhe: 10 / 102 m ü. NN • Fläche: ca. 4 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Dorstfeld

 

Halde Nördlich der Drucksbrücke

Die kleinere der beiden Halden am nördlichen und südlichen Ufer des Dortmund-Ems-Kanals unweit der Drucksbrücke ist ein kleines Energiebündel. Auf der landwirtschaftlich genutzten Fläche stehen vier Windräder zur Gewinnung von Strom aus Windkraft. Beide Halden-Schwestern werden in einer Dokumentation behandelt und vorgestellt.

Höhe: 72 m ü. NN • Fläche: ca. 21 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halden Drucksbrücke (Halden in der Meng. Heide)

 
 

Halde Südlich der Drucksbrücke

Der etwas ausgedehntere Geschwister-Teil am südlichen Ufer des Kanals bedeckt die Flächen eines alten Hofs und ist an einigen Seiten deutlicher als künstliche Anhöhe erkennbar als die Schwester im Norden. Wege durch und rings um die Ackerflächen erschließen die Halde. Die Radroute am Dortmund-Ems-Kanal führt direkt an ihr vorbei.

Höhe: 14 / 72 m ü. NN • Fläche: ca. 22 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halden Drucksbrücke (Halden in der Meng. Heide)

 

Halde Dürerstraße (Dürerhalde)

Es ist ein "malerischer" Ort in Herne-Wanne: Benannt nach dem deutschen Maler Albrecht Dürer erhebt sich an der Kleinen Dürerstraße in Herne-Wanne die Halde der Zeche Pluto unweit dessen Schachtanlage Thies mit den Schächten I, IV und VI.

Aliasname der → Halde Pluto-Thies

 
 

Halde Eiberg

Ehemalige und durch eine Reihenhaussiedlung überbaute Halde der Zeche Eiberg im gleichnamigen Stadtteil im Osten von Essen, nahe der Stadtgrenze zu Bochum. Mit historischen Aufnahmen und aktuellen Luftbildern wird die alte Lage rekonstruiert.

Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Eiberg (ehemalige Halden)

 

Halde Eickwinkel

Als Nachbar der touristisch stark frequentierten und ausgebauten Schurenbachhalde in Essen fristet Halde Eickwinkel ein kleines Schattendasein. Zwar ist sie durch Wege erschlossen, doch Aussichten halten sich leider arg in Grenzen. Pfade sind mehr Tunnel durch das Gebüsch.

Höhe: 21 / 61,4 m ü. NN • Fläche: 5,3 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Eickwinkel

 
 

Halde Eintracht I / III

Keine Halde, aber eine Grünanlage erstreckt sich dort, wo sich die Halde neben der ersten Schachtanlage der Zeche Eintracht Tiefbau einmal erhoben hat. Über historische Ansichten wird ihre Lage rekonstruiert.

Höhe: 0 m • Fläche: 3 ha • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halden der Zeche Eintracht Tiefbau

 

Halde Eintracht II / IV

Die nach der Gewanne bezeichnete Halde Bergmannsfeld ist die einzige nennenswerte erhaltene Abraumhalde der Zeche Eintracht Tiefbau im Essener Osten. Unter dichtem Wald verbergen sich viele Hügel und Böschungen.

Höhe: 15 / 112 m ü. NN • Fläche: 5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halden der Zeche Eintracht Tiefbau

 
 

Halde Ellinghausen

Direkt am Dortmund-Ems-Kanal erstreckt sich die ausgedehnte Bergehalde. Sie ist teilweise Naturschutzgebiet und in einem Teil von einem großen IKEA-Logistikzentrum bebaut worden. Auf ihrer Anhöhe stehen Windräder zur Stromproduktion. Sie wird in der Doku zur Radroute am Kanal vorgestellt.

Höhe: 5-15 m • Fläche: 200 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Radroute Dortmund-Ems-Kanal (mit Halde)

 

Halde Ellinghorst

Autofahrern ist der Ortsname Gladbeck-Ellinghorst vor allem aus den Staunachrichten ein Begriff. Auf die Halde Ellinghorst hat die Autobahn insofern Einfluss, dass sie eine Grenze bildet. Teilweise wurde die niedrige Halde als Mülldeponie genutzt. Heute ist sie ein dicht bewachsenes und bewaldetes Naturschutzgebiet.

Höhe: 5 / 50 m ü. NN • Fläche: 22 ha • Typ: Bergehalde, Deponie
Mehr über die Halden Rheinbaben und Ellinghorst

 
 

Halde Elsa-Brändström-Straße

Unweit der ältesten Schachtanlage der Zeche Minister Achenbach entstand die größte der drei Bergehalden im Ort, die Halde Minister Achenbach I / II. Durch ihre Lage an diesem Verkehrsweg ist sie auch als Halde Elsa-Brändström-Straße bekannt. Der Berg ist begrünt und als Naherholungsgebiet und Aussichtspunkt über die Umgebung nutzbar.

Aliasname der → Halde Achenbach I / II

 

Halde Emscher (Emscherhalde)

Mitten im Nordsternpark Gelsenkirchen erhebt sich die in Plänen als »Haldenlandschaft« bezeichnete Emscherhalde der Zeche Nordstern. Vom gartenähnlich gestalteten Gipfelplateau ist durch die Rekultivierung kein Fernblick zu erwarten. Auf der Nordflanke besitzt die Halde ein künstliches Felsmassiv für Kletterer.

Höhe: 20 / 56,2 m ü. NN • Fläche: 6,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Emscherhalde im Nordsternpark (im Teil 2)

 
 

Halde Emscherbruch

Vereinzelt ist der Landschaftspark Hoheward in Herten einigen Menschen noch als Emscherbruch ein Begriff, eine Bezeichnung der ehemals waldreichen Niederung der Emscher. Die Halde Emscherbruch erhob sich hier als eine von zwei ehemals benachbarten Halden, die zusammengewachsen sind und heute die Großhalde Hoheward bilden.

Teil der → Halde Hoheward

 

Halde Emscher-Lippe

In der Stadt des größten Wasserstraßenkreuzes Europas, Datteln, liegen zwei Bergehalden am Ufer des Kanals direkt gegenüber. Die westliche ist die Halde Emscher-Lippe, die kaum durch wenige Böschungen auffällt. Ihre Besonderheit ist der Bunker in ihrem Inneren, der derzeit zu einem Museum ausgebaut wird.

Höhe: max. ca. 10 m • Fläche: 6 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Emscher-Lippe


 
 

Halde Entenpoth

Die Halde mit dem interessantesten Namen ist ein niedriger von Nord nach Süd verlaufender Höhenzug, der das Gelände Phoenix West in Dortmund-Hörde begrenzt. Sie bietet an einigen Stellen Aussichtspunkte über das ehemalige Hochofenwerk, Überreste von Kühltürmen, den Hoesch-Gasometer und das Kulturzentrum Phoenix-Halle. Sie wird im Artikel über Phoenix West vorgestellt.

Höhe: 18 / 130 m ü. NN • Typ: Lärm- und Sichtschutzwand
Mehr über die Halde Entenpoth

 

Halde Entenpoth

► Blick von der Halde Entenpoth auf das Gelände Phoenix West.


 
 

Halde Erin

Mit der →Halde Schwerin haben die großen Zechen in Castrop-Rauxel, Erin und Schwerin, ein großes Relikt für die Zeit nach der Schließung der Anlagen hinterlassen. Doch die Zeche Erin schüttete eine Halde auf dem eigenen Gelände, die aber vollständig abgetragen wurde. Landschaftsbauwerke im hügeligen Erin-Park bilden einen Ersatz für die ehemaligen Berge.

Höhe: 0 m • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die ehemalige Halde Erin

 

Halde Eulenbaum

Zwischen den vielen Böschungen des Laerholzes im Bochumer Süden würde die Halde kaum auffallen, wenn sie nicht durch ein Schild markiert worden wäre. Die Halde unweit des Uni-Centers wurde durch die Kleinzeche Eulenbaum aufgehäuft, die von 1951 bis 1962 förderte. Sie bildet eine Station des Bergbauwanderweges um die Ruhr-Universität und ist in dessen Artikel beschrieben.

Höhe: 3 / 108 m ü. NN • Fläche: < 0,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Eulenbaum

 
 

Halde Ewald

Eine Halde in Herten im Waldgebiet Hertener Mark, die zusammen mit der Halde Emscherbruch die → Großhalde Hoheward bildet.

 

Halde Ewald-Fortsetzung

Die Halde Ewald-Fortsetzung in Oer-Erkenschwick gehört zu den nördlichsten Halden im Ruhrgebiet. Sie ist erst seit 2009 öffentlich zugänglich und hauptsächlich ein Naherholungsgebiet. Eine besondere Einrichtung ist das Grüne Klassenzimmer, große im Kreis angeordnete Steinblöcke mit bester Aussicht auf die stillgelegte und benachbart gelegene Zeche Ewald-Fortsetzung. Vom höchsten Punkt wandert der Blick in die Haard.

Höhe: 54 / 130 m ü. NN • Fläche: 46 ha (13 ha) • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Ewald-Fortsetzung

 
 

Halde Ewald-Fortsetzung

► Grünes Klassenzimmer auf der Halde Ewald-Fortsetzung.

 

Eyller Berg

Zunächst war der Eyllsche Berg eine natürliche Erhebung, die zum Abbau von Ton und Kies genutzt wurde. Die entstandenen Steinbrüche wurden zum Verfüllen u. a. von Bergematerial genutzt, was ihn zur westlichsten Bergehalde im Revier machte. Später wurde der Berg zu einer Sondermülldeponie der höchsten Kategorie und trägt seitdem den unrühmlichen Titel "Giftberg".

Höhe: 45 / 73 m ü. NN • Fläche: 30 ha • Typ: Bergehalde, Deponie
Mehr über den Eyller Berg

 
 

Halde Franz

Im Westen von Hamm entstand in den 1920er Jahren die dritte Schachtanlage der Zeche DeWendel mit dem Schacht Franz. Später zur Zeche Heinrich-Robert zugehörig, wurde die Anlage 1994 geschlossen. Aus dem Zechen- und Haldengelände entstand der Lippepark, ein Sport- und Naherholungsgebiet mit Weitsicht.

Höhe: 14 / 72,2 m ü. NN • Fläche: 3 bis 6 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Franz (bitte warm anziehen!)

 

Halde Franz Haniel

Die Halde Haniel ist die derzeit höchste zugängliche Bergehalde im Ruhrgebiet. Von der Basis führt heute ein Kreuzweg mit fünfzehn Stationen die Halde hinauf. Auf dem höchsten Punkt steht eine Kunst-Installation aus einer Reihe bunt bemalter Bahnschwellen. In einem tiefen Kessel liegt mitten auf der Halde in windgeschützter Lage ein kleines Amphitheater.

Aliasname der → Halde Haniel

 
 

Halde Freie Vogel & Unverhofft

Von den zwei durchaus markanten Halden der Zeche Freie Vogel & Unverhofft unweit des Phoenixsees in Dortmund ist nichts mehr erhalten. Die B236n verläuft mitten über das Gelände der einen, ein Gewerbegebiet liegt auf der anderen Halde. Sie werden in der Rubrik der ehemaligen Halden vorgestellt.

Fläche: Ehemals 3 bzw. 2,5 ha • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halden Freie Vogel & Unverhofft (ehemalige Halden)

 

Halde Friederica (Alter Hellweg)

Am Übergang der Stadt Unna zum ansteigenden und ländlich geprägten Haarstrang liegt direkt an der Autobahn A44 ein Bauernhof. Er befindet sich heute auf einem Gelände der Zeche Alter Hellweg. Neben Betriebsgebäuden mit Hofnutzung steht da neben dem alten Eingangstor auch noch eine kleine Bergehalde.

Höhe: 6 / 143,2 m ü. NN • Fläche: 0,3 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Friederica

 
 

Halde Friederika (Bochum)

An der heutigen Universitätsstraße in Wiemelhausen förderte die Zeche Friederika bzw. später Dannenbaum Kohle aus der Tiefe. Die Halde der Zeche wurde abgetragen. Ein unscheinbarer Stadtpark liegt heute hinter Bürogebäuden an der Universitätsstraße.

Aliasname der → Halde Dannenbaum III

 

Halde Friedlicher Nachbar

Ein altes Fundament einer Seilbahn auf einer Anhöhe ist das einzige Kennzeichen der alten Halde, die vor Jahrzehnten zwischen der Kläranlage für Grubenwasser und der Zeche Friedlicher Nachbar lag. In der Dokumentation zum Bergbauwanderweg Baak, der direkt daran vorbeiläuft, wird über den Zweck und das Lagermaterial philosophiert.

Höhe und Fläche unbekannt • Typ: vmtl. Bergehalde od. Schlacke
Mehr über die Halde Friedlicher Nachbar (Bergbauwanderw. Baak)

 
 

Halde Friedrich der Große I / II

Tausende von Autofahrern überfahren die Bergehalde der Zeche Friedrich der Große täglich auf ihrer Fahrt auf der Autobahn 42. Diese verläuft in Horsthausen auf der Trasse des Zweigkanals Herne, der 1937 stillgelegt und mit dem Abraum aus der großen Halde verfüllt wurde. Doch ist wirklich nichts mehr von dem Bergematerial übrig geblieben?

Höhe und Fläche unbekannt • Typ: Bergehalde, tw. abgetragen
Mehr über die Halde Friedrich der Große

 

Halde Friedrich Ernestine

Die steile Böschung mit dem Aussichtspunkt zur Zeche Zollverein bildet den Überrest einer ausgedehnten Bergehalde, die in einigen Teilen einem Gewerbegebiet gewichen ist. Sie befindet sich unweit des Hallo-Parks in Essen.

Höhe: unbekannt • Fläche: 3 / 6 ha • Typ: Bergehalde, z.T. abgetr.
Mehr über die Halde Friedrich Ernestine


 
 

Halde Fritz I / II (Neuessen)

Ganz im Norden von Essen ist die Schurenbachhalde eine der bekanntesten und meistbesuchten Bergehalden im Ruhrgebiet. Sie entstand in direkter Nachbarschaft zur Schachtanlage Fritz-Heinrich, die ihrerseits eine kleine Bergehalde am Rande einer alten Güterbahn aufschüttete. Zu großen Teilen wurde sie von der ab den 1970ern entstandenen Schurenbachhalde überdeckt.

Höhe und Fläche unbekannt • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Fritz im Artikel über die Schurenbachhalde

 

Halde Frohe Ansicht

Die Kleinzeche Frohe Ansicht in Fröndenberg fällt in die Rubrik des Frühen Bergbaus, wurde aber nach dem zweiten Weltkrieg für kurze Zeit reaktiviert. Hier im Wald sind minimale Spuren der Zeche in Form von Schachtpingen, Stollenmundloch, Steinbrüchen und einer kleinen Bergehalde sichtbar.

Höhe: 8 / 184 m ü. NN • Fläche: < 0,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über den Bergbau am Thabrauck

 
 

Halde Gen. Blumenthal I / II / VI

Am Rande des Zechengeländes General Blumenthal unweit der Stadtmitte von Recklinghausen befindet sich zum einen eine erst nach der Schließung der Zeche entstandene zugängliche Deponie mit Aussichtspunkten. Die damit heute häufig verwechselte Halde liegt nur wenig südlich, ist aber nur zum Teil begehbar. Für sie sind die kreisrunde Begrenzung durch einen Bach sowie ein Taleinschnitt besonders charakteristisch.

Höhe: 12 / 75,8 m ü. NN • Fläche: 10 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über Halde General Blumenthal u. Landschaftsbauwerk

 

Landschaftsbauwerk Gneisenau

Bisher ist es das erste und einzige Landschaftsbauwerk im Revier, das auf seinem höchsten Punkt einen Kinderspielplatz besitzt. Hier, wo die Aussicht auf die benachbarte Zeche Gneisenau am besten ist, steht eine Schaukel. Sie ist Teil des Stadtteilparks Derne, der sich um das ehemalige Zechengelände erstreckt und wurde Ende 2013 zugänglich gemacht. Sie überdeckt Teile der hier ursprünglich befindlichen Kokerei.

Höhe: 20 / 100 m ü. NN • Fläche: 8 ha • Typ: Deponie
Mehr über das Landschaftsbauwerk im Stadtteilpark Derne

 
 

Halde Glückauf Hegermann

Nicht weit entfernt von der Zeche Elisabethenglück in Witten und Sprockhövel erhebt sich am Ufer des Pleßbachs direkt neben der Autobahn A43 ein kleiner Hügel, der eine Bergehalde der Zeche Glückauf Hegermann darstellt.

Die Halde ist eine Station des Bergbauwanderwegs im Pleßbachtal und wird in dessen Artikel vorgestellt.

Höhe: ca. 3-4 m • Fläche: < 0,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Glückauf Hegermann im Pleßbachtal

 

Halde GotthelfTipp

Mitten im Dortmunder Ortsteil Hombruch erhebt sich ein hoher und steiler Spitzkegel, der schon durch den dunklen und teils kahlen Untergrund als Bergehalde identifizierbar ist. Es ist Halde Gotthelf und ein recht hoher Aussichtspunkt im Dortmunder Süden. Durch die zwei nahezu gleich hohen nebeneinanderstehenden Gipfel bekommt sie die charakteristische Landschaftsform, die im Volksmund auch Hombrucher Alpen genannt wird.

Höhe: 43 / 155 m ü. NN • Fläche: 6 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Gotthelf

 
 

Halde Gotthelf

► Einer der Gipfel der Halde Gotthelf: Die Hombrucher Alpen.

 

Halde Graf Bismarck I / IV

Am Rande des sich im Bau befindlichen neuen Stadtquartiers Graf Bismarck am Rhein-Herne-Kanal liegt der Überrest einer Bergehalde. Charakteristisch sind einige verteilte Böschungen, die sich maximal 10 Meter hoch erheben, und ein ruinöser Materialbunker. Im Zuge der Gebietsentwicklung wird die Halde wohl durch Wege besser erschlossen, die Bebauung rückt näher an sie heran.

Höhe: 10 / 50 m ü. NN • Fläche: 16 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Graf Bismarck

 
 

Halde Graf Bismarck II / VI / IX

Auf der anderen Seite des Rhein-Herne-Kanals befand sich eine zweite Schachtanlage der Zeche Graf Bismarck. Auf dem Zechen- und Haldengelände befindet sich heute ein Gewerbegebiet. Historische Luftbildaufnahmen vergleichen die Situation damals und heute und stellen die ehemalige Halde in der entsprechenden Rubrik näher vor.

Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Graf Bismarck (ehemalige Halden)

 

Halde Graf Beust

Es dürfte die zentrumsnahste Bergehalde im Ruhrgebiet überhaupt gewesen sein, denn sie lag nur wenige hundert Meter vom heutigen Rathaus entfernt. Sie wurde allerdings abgetragen. Auf ihrem Grund und Boden befindet sich heute ein Betriebshof der EVG, der Essener Verkehrsgesellschaft.

Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Graf Beust (ehemalige Halden)

 
 

Halde Graf Moltke I / II

Ganz im Norden der Haldenlandschaft Brauck in Gladbeck liegt die Doppelhalde Graf Moltke I / II, auch als Halde Steinstraße bezeichnet, neben der alten Gründungsschachtanlage der Zeche Graf Moltke. Ihre Besonderheit ist der Hospitalstollen im Innern, in dem sich zum Ende des 2. Weltkriegs ein Krankenhaus befand. Aufgrund der Einsturzgefahr ist die Halde jedoch nicht zugänglich.

Höhe: 10+19 / 60,2+71 m ü. NN • Fläche: 1,5+2,5 ha • Bergehalde
Mehr über die Haldenlandschaft im Brauck

 

Halde Graf Moltke III / IV

Vertauschte Verhältnisse in der Haldenlandschaft Im Brauck in Gladbeck: Während nebenan mit Mühe ein Vulkan entsteht, brennt dieser Berg bereits seit Jahren: In der Nähe der Autobahn A2 erhebt sich die Moltke-Halde, in deren Inneren vor einiger Zeit Restkohle im Abraum durch Selbstentzündung zu schwelen begann. Es ist eines der bekanntesten Beispiele brennender Halden im Revier.

Höhe: 49 / 88,5 m ü. NN • Fläche: ca. 20 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Haldenlandschaft im Brauck

 
 

Halde Graf Schwerin

Aliasname der → Halde Schwerin, die von der Zeche Graf Schwerin und der Zeche Erin in Castrop-Rauxel angeschüttet wurde.


 

 


 
 

Halde Grevel – »Greveler Alm«

Als Greveler Alm wird gerne eine rekultivierte Mülldeponie im Norden von Dortmund bezeichnet. Die auch Halde Grevel genannte Anhöhe ist ein guter Aussichtspunkt über die Region und basiert auf einer früheren, aber niedrigeren Bergehalde.

Aliasname der → Halde Rechts der Tettenbachstraße

 

Halde Groppenbruch

Im dörflichen Norden von Dortmund liegt die Halde Groppenbruch nahe des gleichnamigen Vorortes direkt am Dortmund-Ems-Kanal und der Autobahn A2 – nicht zu verwechseln mit der Halde Hoppenbruch in Herten. Derzeit befindet sich die Bergehalde mit dem großen Plateau in einem Übergangsstadium zwischen Freigabe und konzeptioneller Planung für die Zukunftsgestaltung.

Höhe: 17 / 92 m ü. NN • Fläche: 18 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Groppenbruch (Halden i. d. Mengeder Heide)

 
 

Halden im Ruhrgebiet: Halde Großes Holz

► Skulptur im Korridorpark auf der Halde Großes Holz.

 


 

Halde Großes Holz

Die Halde bei Bergkamen gehört zu den höchsten des Ruhrgebiets und bildet eine Erlebnislandschaft. Sie besteht thematisch heute aus dem Aussichtspunkt Adener Höhe und dem Korridorpark. Im Kern ist dies ein langgestreckter Park, der mit blauen Türmen aus Stahl und Plexiglas ein blaues Band von West nach Ost bis zur Stadtmitte Bergkamens bildet und mit Wassergräben und Teichen ein besonderes Hochplateau bietet.

Höhe: 84 / 148 m ü. NN (Top 4) • Fläche: 126 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Großes Holz


 
 

Halde Hacheney

Am Hacheneyer Kirchweg befand sich unmittelbar an die Zeche Glückaufsegen angrenzend die große Bergehalde. Auf dem Gelände der Zeche entstand ein Baumarkt, die Halde wurde abgetragen und das Areal ist weitgehend ungenutzt.

Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Hacheney (ehemalige Halden)

 

Halde Hafen Achenbach

Kaum etwas ist zu sehen von der kleinen Halde am Dortmund-Ems-Kanal. Sie erstreckt sich entlang der Autobahn A2 östlich vom ehemaligen Verladehafen der Zeche Minister Achenbach. Erwähnt wird sie in der Dokumentation zur Radroute am Kanal.

Höhe: wenige Meter • Fläche: 5,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Radroute Dortmund-Ems-Kanal (mit Halde)

 
 

Halde Hamburg

Mitten in der Siedlung von Witten-Annen führte die Bergehalde der Zeche Hamburg lange ein Schattendasein. Mit dem Ausbau der Bahnstrecke Löttringhausen-Langendreer zum Erlebnis-Radweg "Rheinischer Esel" wurde sie erst zugänglich gemacht. Sie wird in der dazugehörigen Dokumentation vorgestellt.

Höhe: 18 / 134 m ü. NN • Fläche: 2 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Hamburg

 

 

 
 

Halde Haniel

Die Halde Haniel ist die derzeit höchste zugängliche Bergehalde im Ruhrgebiet – und eine der sehenswertesten ihrer Art mit einem unglaublichen Weitblick über die Region. Von der Basis führt heute ein Kreuzweg mit fünfzehn Stationen die Halde hinauf. Auf dem höchsten Punkt steht eine Kunst-Installation aus einer Reihe bunt bemalter Bahnschwellen. In einem tiefen Kessel liegt mitten auf der Halde in windgeschützter Lage ein kleines Amphitheater.

Höhe: 128 / 185 m ü. NN (Top 2) • Fläche: 107 ha • Bergehalde
Mehr über die Halde Haniel

 

 

Halde Haniel

► Die Totems auf dem höchsten Punkt der Halde Haniel.

 
 

Halde Haniel-Nord

Zusammen mit der größten ständig begehbaren Halde Haniel bildet die Halde Schöttelheide eine riesige Haldenlandschaft. Sie ist zurzeit in Schüttung und wächst Ladung für Ladung in die Höhe. Dabei bedeckt sie die Ländereien eines ehemaligen Gutshofs.

Aliasname der Halde Schöttelheide

 

Halde Hannibal I / III

In einer geometrischen Dreiecksform stellt sich das größte über Tage befindliche Relikt der Zeche Hannibal in Bochum dar. Die Halde lädt zum Spazierengehen ein. Allerdings erreicht der Abraumberg nicht ganz die Höhen und Ausmaße, die sein Namensgeber einst mit seinen Elefanten in den Alpen bezwingen musste.

Höhe: 22 / 88 m ü. NN • Fläche: 5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Hannibal

 
 

Halde Hannover I / II / V

Hat man den steilen Abhang am Südrand des Königsgruber Parks unweit der Zeche Hannover überwunden, steht man auf dem Gipfel der zugehörigen größten Bergehalde. Hier wird man von einem alphabetischen Wald von Birken empfangen, die mit ihren Stämmen die Buchstaben I, V und Y formen oder aus unverständlichem Spaß an der Freude einfach abgeknickt wurden.

Höhe: 26 / 47 m ü. NN • Fläche: 5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Hannover

 

Halde Hannover III / IV / VI

Während viele Teile der Gründungsschachtanlage (siehe nebenan) noch in sehenswerten Teilen erhalten sind, ist die Schachtanlage 3 / 4 / 6 größtenteils einer öffentlichen Grünanlage gewichen – dem Kruppwald. In ihm verbirgt sich auch eine kleine ehemalige Halde, die heute höchstens in minimalen Überresten existiert.

Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Hannover

 
 

Halde Hasenwinkel

Sie ist Teil des Bergbauwanderwegs Dahlhausen und ein schönes Beispiel für eine der einst zahlreichen Spitzkegelhalden im Revier. Die Halde der Zeche Hasenwinkel liegt zwischen der alten Kohlen-Sammelbahn und der kleinen Arbeitersiedlung "Die Burg" und ist heute bewaldet.

Höhe: 12 / 106 m ü. NN • Fläche: 1 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Hasenwinkel

 

Heinrich-Hildebrand-HöheTipp

Es ist eine toxische Deponie einer Zinkhütte in Duisburg, die um den Schutt der abgerissenen Gebäude und kontaminierten Boden erweitert wurde. Nach einer Versiegelung erfolgte die Renaturierung – es entstand die Heinrich-Hildebrand-Höhe im neuen Angerpark. Seit 2011 krönt die Spitze der Höhe eine begehbare Achterbahn.

Fläche: ca. 8 ha. • Typ: Deponie einer Zinkhütte
Mehr über die Heinrich-Hildebrand-Höhe im Angerpark

 
 

Tiger und Turtle im Angerpark

► Tiger&Turtle auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe im Angerpark.

 

Halde Haus Aden 1

Auf über zwei Kilometern Länge erstreckt sich eine Bergehalde mit Flotationsteichen entlang des Datteln-Hamm-Kanals im Norden von Bergkamen. Der ältere westliche Teil wird derzeit unter der Bezeichnung "Kanalband" zu einem Naherholungsgebiet umgebaut. Es ist Teil der Haldenlandschaft Großes Holz, auch "Bergkamener Alpen" genannt, von der Fläche her die zweitgrößte im Ruhrgebiet nach dem Landschaftspark Hoheward in Herten.

Höhe: unbekannt • Fläche: ca. 25 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halden Haus Aden

 
 

Halde Haus Aden 2

Ein Beispiel für angewandte Geometrie stellt die Bergehalde zwischen dem Datteln-Hamm-Kanal und der Halde Großes Holz in Bergkamen dar. Die Pyramide mit der Grundform eines Trapezes ist Teil der Erlebnislandschaft Halde Großes Holz. Bis vor kurzer Zeit befand sich der Berg in einem Schlafzustand. Derzeit wird aus ihm ein Mountainbike-Parcours gestaltet.

Höhe: 43 / 104 m ü. NN • Fläche: ca. 30 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halden Haus Aden

 

Halde Heinrich

Ehemalige und vor allem durch eine Wohnsiedlung überbaute Halde an der Wilhelm-Nieswandt-Allee in Altenessen. Sie lag unmittelbar neben der Schachtanlage Heinrich der Zeche Fritz-Heinrich und bildete einen langen Kamm. In der Rubrik der ehemaligen Halden wird sie mithilfe eines historischen Luftbilds näher vorgestellt.

Höhe: ca. 40 m • Fläche: 3,5 ha • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die ehemalige Halde Heinrich (ehemalige Halden)

 
 

Halde Helene (Essen)

Zwischen der Essener Innenstadt und Altenessen gelegen erstreckt sich der ausgedehnte Helenenpark. Er wurde in den 1970er Jahren gegründet und präsentiert sich als Naherholungsgebiet mit weiten Grünflächen. An seiner Stelle erhob sich zur aktiven Förderzeit die große Bergehalde der Zeche Helene, vom Förderstandort nur durch eine Eisenbahntrasse getrennt.

Fläche: ca. 10 ha • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Helene (ehemalige Halden)

 

Halde Herbede

Manch eine Halde wird täglich von Menschenmassen überquert, ohne dass viele von ihnen diese als solche wahrnehmen. So ist es vermutlich auch bei der kleinen Bergehalde, die unter Teilen des Freizeitzentrums Herbede am Südufer des Kemnader Sees verborgen ist. Getrennt vom See ist sie durch die Autobahn A43, im Süden verläuft die Ruhrtalbahn daran vorbei.

Höhe: 14 / 89 m ü. NN • Fläche: 6 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Herbede (Artikel Kemnader See)

 
 

Halde Hibernia-Dreieck

Ein weitgehend unbekanntes Exemplar einer Schüttfläche für Bergematerial erstreckt sich ohne spektakuläre Böschungen, große Höhen und alle anderen typischen Merkmale einer Halde auf dem südlichen Gelände des Nordsternparks zwischen Rhein-Herne-Kanal und dem Schwarzbach. Das Areal wird hauptsächlich als Acker- und Grünland sowie durch einen Reiterhof genutzt.

Höhe: 6,5 / 46,5 m ü. NN • Fläche: ca. 23 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Hibernia-Dreieck

 

Hiltroper Höhe

Landmarke Hiltrop

Mitten auf dem Gelände der Schachtanlage IV der Zeche Lothringen in Bochum erhebt sich ein Berg mit schneckenförmig hinauflaufender Rampe, der auf eine baumbestandene Aussichtsplattform führt. Mit ein wenig Aufmerksamkeit lässt sich eine ausschweifende Spielerei mit der Zahl 8 beim Aufbau des Hügels beobachten.

Fläche: ca. 1,6 ha • Typ: Bodendeponie ehem. Zechengeländes
Mehr über die Hiltroper Höhe

 
 

Halde Hoheward

Auf der Halde Hoheward steht das weithin sichtbare und markante Horizontobservatorium. Es besteht aus zwei riesigen Stahlbögen und einem in der Mitte liegenden Platz. Von hier lassen sich bestimmte astronomische Effekte ablesen, vergleichbar mit Stonehenge in Südengland. Etwa hundert Meter entfernt steht ein Obelisk, der den Schatten auf einer großen, völlig ebenen und schneeweiß gepflasterten Sonnenuhr erzeugt.

Höhe: 102 / 150 m ü. NN (Top 3) • Fläche: 175 ha • Typ: Bergeh.
Mehr über die Halde Hoheward

 

Halden im Ruhrgebiet: Halde Hoheward

► Horizontobservatorium auf der Halde Hoheward.

 
 

Halde Holland I / II

Die Gründungsschachtanlage der Zeche Holland befindet sich an der Stadtgrenze zwischen Gelsenkirchen und Bochum. Hinter dem beeindruckenden Doppel-Malakowturm versteckt sich ein leider unzugänglicher Rest einer Bergehalde.

Höhe: 19 / 69 m ü. NN • Fläche: 2,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Holland I / II

 

Halde Holland III-VI

Direkt an die Förderanlagen der zweiten Schachtanlage der Zeche Holland schloss sich eine größere Bergehalde an. Sie wurde im Zuge der Schließung der Zeche und Neubebauung abgetragen. An ihrer Stelle befinden sich heute u.a. ein Wohn- und Gewerbegebiet. Ein historisches Luftbild stellt die Situation mit Halde dar.

Höhe: 0 m • Fläche: ehem. 6,5 ha • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Holland III / IV / V / VI

 
 

Halde Holstein

Es sind nur wenige Überreste, die heute von der Zeche Holstein im Dortmunder Ortsteil Asseln zu sehen sind. Neben zwei Gebäuden und einer Lore als Erinnerung befindet sich dort, wo einst zwei Bergehalden eine Zechenbahn flankierten, eine Brachfläche. Aus der Güterbahn zur benachbarten Zeche Schleswig und zur Hermannshütte in Hörde wurde zum Teil ein Fahrradweg.

Höhe: 0 m • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halden Schleswig und Holstein

 

Halde Hoppenbruch

Direkt neben der Großhalde Hoheward wirkt sie recht klein, aber die benachbarte Halde Hoppenbruch ist die zurzeit achthöchste Halde im Ruhrgebiet. Zusammen bilden sie den Landschaftspark Hoheward. Sie steht unter dem Thema Wind. Auf dem Gipfel mit gutem Blick auf das Horizontobservatorium befinden sich eine große Windkraftanlage und Skulpturen mit Informationstafeln zum Thema Wind, Windentstehung und -Nutzung.

Höhe: 69 / 113 m ü. NN (Top 9) • Fläche: 59 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über den Landschaftspark Hoheward

 
 

Halden im Ruhrgebiet: Halde Hoppenbruch

► Skulpturengarten Windkraft auf der Halde Hoppenbruch.

 

Halde Hugo I / IV

Halde Hugo II / V / VIII

Die Halde Rungenberg in Gelsenkirchen erstreckt sich zwischen den zwei großen Schachtanlagen der Zeche Hugo I / IV und II / V / VIII. An jeder der beiden Anlagen befand sich vor dem Rungenberg je eine kleinere Bergehalde, die heute nicht mehr existiert oder z.T. durch die neue Halde bedeckt wurden.

Höhe und Fläche: Unbekannt • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halden Hugo im Artikel über Halde Rungenberg

 
 

Halde Humbert

Die derzeit noch nicht zu besichtigende Halde Humbert steht direkt neben der Halde Kissinger Höhe in unmittelbarer Nähe zum Bergwerk Ost in Hamm. Eine Nutzbarmachung ist derzeit in Planung. Die grasgrüne Erhebung lässt sich am besten von der Nachbarhalde beobachten, in dessen Artikel sie auch kurz vorgestellt wird.

Höhe: Unbekannt • Fläche: 15 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Kissinger Höhe und Halde Humbert

 

 

Halde Hympendahl

Als größte Schlackenhalde im Umfeld erhebt sich die Deponie im Hympendahl nördlich des Hochofenwerkes Phoenix West in Hörde in die Höhe und ist erst jüngst mit ihrer Gerölloberfläche für die Öffentlichkeit freigegeben worden. Ein Rundweg führt um den Gipfel. Besonders bemerkenswert ist das alte Eisenbahnviadukt, das einst eine kleine Eisenbahnstrecke bis auf die Halde führte und heute in den verbliebenen Teilen zu besichtigen ist.

Höhe: Unbekannt • Fläche: 11 ha • Typ: Schlackenhalde
Mehr über die Halde Hympendahl

 
 

Halde Ickern

Nach Schließung der Zeche Ickern im gleichnamigen Castrop-Rauxeler Vorort wurde zwischen Zechentor und den ehemaligen Schächten zu Sicht- und Lärmschutzzwecken Bergematerial zu einer langgezogenen Halde aufgehäuft. In der benachbarten Kaue entstand ein internationales Kulturzentrum, in dessen Zuge man in die Halde ein rundes Amphitheater baute.

Höhe: Unbekannt • Fläche: 8,5 ha • Typ: Bergehalde, Lärmschutz
Mehr über die Halde Ickern (Halden in der Mengeder Heide)

     
 

Halde Jakob

Es ist nicht der Jakobsweg, der über die Bergehalde der Zeche Heinrich Gustav bzw. später Robert Müser in Bochum führt, sondern eine ehemalige Bahntrasse. Sie bildet den schnurgeraden Hauptweg über die sonst dicht bewaldete Halde. Die Halde liegt in direkter Nachbarschaft zum Naherholungsgebiet Harpener Teiche.

Höhe: 12 / 110 m ü. NN • Typ: Bergehalde
Mehr über den Bergbau am Harpener Bach (mit Halde Jakob)

 

Halde Julius Philipp

Mächtig erhebt sich der Malakowturm der Zeche Julius Philipp an der Markstraße in Bochum. Er ist der einzige Überrest der alten Zeche. Auch eine Bergehalde wurde abgetragen und wird heute von zum Teil von einer Wohnsiedlung überbaut. Auch Sportplätze liegen auf ihrem ehemaligen Grund und Boden.

Höhe: 0 m • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Julius Philipp

 
 

Halde Schacht Juno

Spaziergänger auf dem Bergbauwanderweg im Muttental mit seinen thematischen Erläuterungen am Wegesrand stoßen bei der Ortschaft Rauendahl auf die Station 15. Hier wurde der Abraum des von Zeche Fortuna und Zeche Jupiter errichteten Schachtes Juno im Talgrund verteilt – Landschaftsgestaltung im 19. Jahrhundert.

Höhe: 120 m ü. NN • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Juno im Artikel über den Bergbauwanderweg

     
 

Halde Kipp 22

Die auch Kippe 22 oder tautologisch Halde Kippe 22 genannte Halde 22 ist ein Teil der Gladbecker Haldenlandschaft im Brauck. Sie ist benachbart zur Mottbruchhalde, die sich derzeit noch in Schüttung befindet. Unter dem Motto »Halde im Wandel« lässt sich von der Kippe der Aufschüttungsprozess beobachten sowie die zunehmende Vegetation auf dem eigenen Berg verfolgen.

Aliasname der → Halde 22

 

Halden im Ruhrgebiet: Halde Kissinger Höhe

► Bergbaulehrpfad auf der Kissinger Höhe.

 
 

Halde Kissinger Höhe

Die vom Bergwerk Ost in Hamm aufgeschüttete Bergehalde ist heute Aussichtspunkt und Wandergebiet. Etwa 17 Kilometer Wege warten auf Wanderer, Jogger oder Nordic Walker. Der Bergbaulehrpfad erläutert anschaulich einige Werkzeuge und Hilfsmittel von unter Tage. Vom höchsten Punkt bietet sich eine weite Aussicht über den Haarstrang und das Östliche Ruhrgebiet.

Höhe: 55 / 112 m ü. NN • Fläche: 45 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Kissinger Höhe

 

Knappenhalde

Die Knappenhalde ist eine etwa 60 Meter hohe Abraumhalde im Bereich der heutigen Neuen Mitte Oberhausen. Vom Aussichtsturm am höchsten Punkt lässt sich das CentrO, der Gasometer und die Stadt Oberhausen überblicken. Sie ist eine der ersten Halden, die in ein Naherholungsgebiet umgewandelt wurden. Die Halde wird im Artikel zur Neuen Mitte Oberhausen mit behandelt.

Höhe: 60 / 102 m ü. NN • Typ: Bergehalde
Mehr über die Neue Mitte Oberhausen

 
 

Halde König Ludwig I / II / VI Süd

Im Süden und Osten von Recklinghausen förderte die Zeche König Ludwig, benannt nach dem bayerischen König Ludwig II. Kohle auf drei verschiedenen Schachtanlagen. Eine der erhaltenen Bergehalden der Zeche befindet sich unweit der alten Zechenbahn, die heute als König-Ludwig-Trasse von Radfahrern zum Rhein-Herne-Kanal genutzt wird. Sie ist allerdings nur schwer bis nicht zugänglich.

Höhe: ca. 5 / 64,5 m ü. NN • Fläche: 2,3 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde König Ludwig (Doku König-Ludwig-Trasse)

 

Halden im Ruhrgebiet: Knappenhalde

► Blick über Brachflächen am CentrO zur Knappenhalde.

 
 

Halde Königsborn III / IV

Stadtübergreifend in Unna und Bönen förderte die Großzeche im östlichen Ruhrgebiet Kohle. Bekanntestes Denkmal ist der übrig gebliebene Förderturm "Ostpol" von Schacht IV mit seiner markanten Bauart am Rande von Bönen. Nicht weit von hier wurde eine kleine Bergehalde in der Form eines Tortenstücks neben der Bahnstrecke angelegt. Sie ist heute Teil eines Naturschutzgebietes.

Höhe: ca. 5 / 67,5 m ü. NN • Fläche: 2,3 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Königsborn III / IV

 

Halde Königsborn VI

Unweit des Wetterschachts VI der Zeche Königsborn im kleinen Vorort Flierich könnte eine künstliche Erhebung im Wald eine kleine Bergehalde darstellen. Der Schacht diente vor allem der Bewetterung des Großbergwerks. Von ihm selbst ist heute nichts mehr zu sehen – der kurze Schacht-VI-Weg erschließt den Ort, erinnert mit einer Tafel an ihn und führt zu einem Teufkübel, der dort aufgestellt ist.

Höhe: wenige Meter • Fläche: 0,5 ha • Typ: vmtl. Bergehalde
Mehr über die Halde Königsborn VI

 
 

Halde Königsgrube

Der Königsgruber Park ist eine öffentliche Grünanlage fast am südlichsten Punkt der Stadt Herne. Er liegt auf dem Gelände der Zeche Königsgrube und besitzt mit wenigen Ruinen und Mauern geringfügige Relikte der industriellen Vornutzung. Das größte ist jedoch die Bergehalde der Zeche. Auf ihr verläuft ein Weg rings um den Gipfel, der aus weiten Wiesen, Birkenwäldchen und feuchten Senken besteht.

Höhe: 5 bis 15 / 64,7 m ü. NN • Fläche: 5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Königsgrube

 

 

 
 

Halde Langenbrahm I / III

Von der Autobahn A52 zerschnitten und von einem Gewerbegebiet überbaut wurde die ehemalige Bergehalde einer der ältesten Bergwerke im Ruhrgebiet im Essener Stadtwald. Mithilfe alter Luftbilder wird ihr Zustand in den 1950er Jahren im Vergleich zur heutigen Situation vorgestellt.

Höhe: ca. 30 m • Fläche: 2,5 ha • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Langenbrahm (ehemalige Halden)

 

Landmarke Schwerin

Es sind Altlasten und Boden des Zechengeländes Graf Schwerin in Castrop-Rauxel, die zu einer kleinen Deponie am Rande des Vorortes aufgeschüttet wurden. An der Spitze der kleinen, aber sehr gut als Aussichtspunkt geeigneten Pyramide steht eine kleine Landmarke – der Schweriner Ring von Jan Bormann.

Höhe: wenige Meter • Fläche: 1 ha • Typ: Deponie
Mehr über die Landmarke Schwerin (mit Bergehalde Schwerin)

 
 

Landschaftspark Duisburg Nord

Einen guten Blick auf die Reste des Hüttenwerks Meiderich im heutigen berühmten Landschaftspark Duisburg-Nord bieten die zahlreichen, langgestreckten Schlackenhalden. Sie ziehen sich praktisch vom östlichsten Ende an der Masselgießanlage bis zu den Stadtrandgärten nahe der Sinteranlage im Westen.

Mehr über den Landschaftspark

 

Halde Lipper Höhe

Unweit des Chemieparks Marl erhebt sich eine nicht zu verachtende Halde, die auch den offiziellen Namen Halde Brassert III besitzt. Lohnenswert ist ein hier und dort beworbener Abstecher von Radwegen zur Halde allerdings nicht, da die Romantik rasch dem Eindruck von Vernachlässigung weicht.

Aliasname der → Halde Brassert III im Norden von Marl.

 
 

Lipper Hügel

In den Achtzigerjahren wurde eine Großhalde bisher ungekannter Größe konzipiert. Sie sollte sich zwischen Hünxe und Dinslaken erstrecken und östlich von Lohberg je nach Variante große Teile der Schwarzen Heide, bekannt für den kleinen Flughafen, abdecken. Im Jahre 1982 wurde diese Projektierung allerdings fallengelassen und stattdessen die kleineren Halden Lohberg-Nord (mit Erweiterung) geschüttet. Zusammen mit der Großhalde Hoheward in Herten war der sogenannte "Lipper Hügel" Gegenstand heftiger Diskussionen.

 

Halde Lohwiese

Während am Wochenende bei schönem Wetter Besuchermassen den nahegelegenen Nordsternpark bevölkern, herrscht nur etwa 500 Meter flussabwärts der Emscher Ruhe. Auf dem Gelände der kleinen Halde Lohwiese erstreckt sich der Emscherpark Karnap, ein grüner Stadtpark mit geschwungenen Wegen, wenigen Spiel- und Sportmöglichkeiten und einer hügeligen Landschaft.

Höhe: 14 / 44 m ü. NN • Typ: Bergehalde
Mehr über den Emscherpark Karnap auf der Halde Lohwiese

 
 

Halde Losheide

Unmittelbar an der Kreuzung zwischen dem Dortmund-Ems-Kanal und dem Datteln-Hamm-Kanal bildet die Halde Losheide eine von drei Abraumhalden der Zeche Emscher-Lippe. Sie besteht aus zwei in unterschiedlichen Epochen geschütteten und damit auch mehr oder weniger bewaldeten Abschnitten. Sie ist Teil der Doku über die Halden in Datteln.

Höhe: 17 / 70 m ü. NN • Fläche: 9 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Losheide (Emscher-Lippe)

 

Halde Lothringen I / II

Inmitten eines Gewerbegebietes in Bochum-Gerthe befindet sich die dreieckige Halde Lothringen. Den Gipfel der relativ niedrigen Halde der Zeche gleichen Namens krönt eine Landmarke mit dem Namen »Über(n)Ort«. Sie besteht aus dicken gelben Rohren, die für die eine oder andere optische Täuschung sorgen. Die Kunstinstallation folgt der langen Haldenkante mit besonders steiler Böschung.

Höhe: 16 - 26 / 136,2 m ü. NN • Fläche: 5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Lothringen

 
 

Halde Louise (Dortmund)

Eine Bergehalde erhob sich mittig zwischen zwei Schächten der Zeche Louise am Baroper Bahnhof. Heute ist hier eine Brachfläche zu finden, aber in der Rubrik der ehemaligen Halden wird die alte Ausdehnung anhand historischer Bilder wiederhergestellt.

Fläche: ehem. ca. 4 ha • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Louise (ehemalige Halden)

 

Halden im Ruhrgebiet: Halde Lothringen

► Landmarke Über(n)Ort auf der Halde Lothringen.

 
 

Halden von

Louisenglück u. Glücksfortgang

Auf dem Ebberg bei Schwerte sind heute noch die Zeugen des frühen Bergbaus durch die zeitweise zerstrittenen Kleinzechen Louisenglück und Glücksfortgang zu erkennen. Mitten im Wald entdeckt man Einsturztrichter von Pingen und Lichtlöchern, die jeweils von einer wenige Meter hohen Abraumhalde umgeben sind.

Höhe: < 10 m • Fläche: < 0,5 ha • Typ: mehrere Bergehalden
Mehr über den Bergbau am Ebberg (mit Halden)

     
 

Halde Massen

Mitten auf der Stadtgrenze zwischen Dortmund und Unna befindet sich die Halde der ehemaligen Zeche Massener Tiefbau am Hellweg. Sie ist recht unbekannt und niedrig und kann von Laien für eine natürliche Erhebung gehalten werden. Tatsächlich wurde wie bei der Halde Am Spörkel ein großer Teil des Abraums für den Autobahnbau verwendet. Der Überrest ist heute ein kleiner Park mit Wiesenbewuchs und Bäumen.

Höhe: 10 / 89 m ü. NN • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Massen

 

Halde Maximilian

Auch nur wenige Jahre lang fördernde Zechen bringen Abraum zutage, der irgendwo in der Nähe der Zeche abgelagert werden muss. Die heute weitgehend vergessene Tatsache, dass sich mitten im Maximilianpark Hamm eine kleine Bergehalde der Zeche Maximilian befindet, war 1984 im Jahr der Bundesgartenschau in Hamm noch ein Themenbereich mit einem Lehrpfad zum Thema Haldenrekultivierung.

Höhe: 7,5 / 71,4 m ü. NN • Fläche: ca. 4 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Maximilian

 
 

Altlastendeponie Mechtenberg

Wer es nicht weiß, ahnt nicht, dass sich unter einem Teil des Landschaftsparks Mechtenberg in Essen und Gelsenkirchen eine rekultivierte Altlastendeponie befindet. Wege kreuzen sie und Wildpflanzen wuchern zu einer bunten Wiesen- und Buschlandschaft.

Typ: Deponie
Mehr über den Landschaftspark Mechtenberg

 

Halde Mengeder Heide

Im dörflichen Norden von Dortmund liegt die Halde nahe Groppenbruch direkt am Dortmund-Ems-Kanal und der Autobahn A2 – nicht zu verwechseln mit der Halde Hoppenbruch in Herten. Derzeit befindet sich die Bergehalde mit dem großen Plateau in einem Übergangsstadium zwischen Freigabe und konzeptioneller Planung für die Zukunftsgestaltung.

Aliasname der → Halde Groppenbruch in der Mengeder Heide.

 
 

Halde Minister Achenbach I / II

Im Lüner Vorort Brambauer war einst die Zeche Minister Achenbach ein großer Arbeitgeber. An der Schachtanlage I / II entstand die größere von zwei Bergehalden im Ort. Durch ihre Lage an diesem Verkehrsweg ist sie auch als Halde Elsa-Brändström-Straße bekannt. Der Berg ist begrünt und als Naherholungsgebiet und Aussichtspunkt über die Umgebung nutzbar.

Höhe: 38 / 113 m ü. NN • Fläche: 27 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halden Minister Achenbach

 

Halde Minister Achenbach III

Am Wetterschacht III der Zeche M. Achenbach in Lünen wurde das Mini-Exemplar einer Bergehalde aufgeschüttet. Ihre stolzen neun Meter Höhe erreicht sie vor allem durch Erhöhung einer bestehenden Geländeerhebung. Neben ihrer Funktion als wilde Müllkippe, die den Berg eher zu einer illegalen Müll-Halde macht, stellt sie eine ernstzunehmende Konkurrenz für das Alpincenter Bottrop dar – Kinder rodeln im Winter den Hang hinab...

Höhe: 9 / 83 m ü. NN • Fläche: 0,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde M. Achenbach III

 
 

Halden im Ruhrgebiet: Halde Tockhausen

► Blick auf die Halde Minister Achenbach IV und das Colani-Ufo.

 

Halde Minister Achenbach IV

Als Pendant zur südwestlich gelegenen Halde Minister Achenbach I / II entstand am anderen Ende des Ortes im Nordosten die Halde Minister Achenbach IV, auch Halde Tockhausen genannt. Sie ist heute ein Naherholungsgebiet und begrünt. So sehr begrünt, dass kaum ein Ausblick auf das Umland möglich wäre, wenn Bürger nicht in ehrenamtlicher Arbeit nachgeholfen hätten.

Höhe: 36 / 100 m ü. NN • Fläche: 12 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde M. Achenbach IV

 
 

Halde Möller (Möllerhalde)

Die Bergehalde der Zeche Möller in Gladbeck besticht nicht durch ihre Höhe oder besondere Aussichten. Ihre Besonderheit ist der Aufbau, denn die Möllerhalde ist ein über ein Kilometer langgezogener, aber nur wenige Meter breiter Bergrücken, der das ehemalige Zechengelände umringt. Ein Spaziergang auf dem Rücken führt im Artikel in den goldenen Oktober.

Höhe: 13 / 67 m ü. NN • Fläche: 4 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Möllerhalde

 

Halde Monopol (Bergkamen)

Sie ist flächenmäßig die kleinste, aber auch die älteste Anschüttung von Bergematerial im Bereich des ehemaligen Großen Holzes in der Kamer Mark. Sie liegt unmittelbar neben der ehemaligen Zeche Monopol und der Schachtanlage Grimberg und in Nachbarschaft zur bekannteren Halde Großes Holz. Sie ist vollständig bewachsen und bietet lediglich kleinere Wege über die künstliche Anhöhe.

Höhe: 35 / 97 m ü. NN • Fläche: 10 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Monopol im Erlebnisraum Großes Holz

 
 

Halde Monopol (Kamen)

Ein blaues, teilweise zugewachsenes Holzbauwerk am höchsten Punkt und zahlreiche Steine und Felsen erwarten Besucher auf der Halde der Schachtanlage Grillo unweit der Stadtmitte von Kamen. Sie ist zusammen mit dem Zechengelände Teil des Technoparks, in dem als Nachfolgenutzung Wohnen, Arbeiten und Freizeit kombiniert werden sollen.

Höhe: 6 / 68 m ü. NN • Fläche: ca. 6,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Monopol

 

Halden im Ruhrgebiet: Mottbruchhalde

► Mottbruchhalde (Vision mit Vulkan-Eruption).

 
 

Halde Mont-Cenis I / III

Direkt neben der Schachtanlage I / III wurde Abraum aus der Zeche Mont-Cenis auf einer mittelgroßen Bergehalde aufgeschüttet. Heute ist von dieser Halde nicht mehr viel zu sehen. Mit dem Abbruch der Gebäude über Tage und der Einebnung des Geländes ist auch diese Halde verschwunden. Möglicherweise bilden Teile des Abraums heute den Grund und Boden des Stadtteilparks, Informationen dazu sind jedoch rar.

Höhe: 0 / 79 Meter ü. NN • Typ: Bergehalde, abgetragen
Zum Hauptartikel über die Akademie Mont-Cenis

 

Halde Mottbruch (Mottbruchh.)

Die Mottbruchhalde ist der größte Abraumberg in der Haldenlandschaft Im Brauck in Gladbeck. Sie ist die einzige der sieben Halden, die sich noch in Schüttung befindet und damit auch unzugänglich ist. Im Zuge der Modellierarbeiten an der Halde entsteht eine Vulkanlandschaft. Bepflanzungen oder illuminierte Wasserfontänen könnten zukünftig die Illusion eines Vulkanausbruchs schaffen.

Höhe: 79 / 117 m ü. NN (Top 5) • Fläche: 57 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Mottbruchhalde

 
 

Halde Neu-Iserlohn

Mehrere abgetragene Halden liegen im Umfeld und zwischen den zwei Schachtanlagen der Zeche Neu-Iserlohn in Bochum, unmittelbar an der Stadtgrenze zu Dortmund. Wo die Halden lagen und was sich heute an ihrer Stelle befindet, wird in der Dokumentation zur Zeche und Kokerei Neu-Iserlohn vorgestellt.

Höhe: 0 m • Fläche: 4 ha (größte) • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halden Neu-Iserlohn

 

 

Halde Norddeutschland

Die nach einer Schachtanlage bezeichnete Halde Norddeutschland ist von der flächenmäßigen Ausdehnung her mit Abstand die größte Halde im Niederrheinischen Tiefland und bietet weite Aussichten in die Umgebung. Vom Parkplatz aus führt die Himmelstreppe auf den Gipfel. Oben erwartet den Besucher der vereinfachte Nachbau eines Hallenhauses. Beliebt ist die Halde bei Drachenfliegern und für den Flugzeugmodellbau.

Höhe: 74 / 102 m ü. NN (Top 8) • Fläche: 90 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Norddeutschland

 
 

Halde Nordstern

Mitten im Nordsternpark von Gelsenkirchen steht die vielgenutzte und für gute Überblicke geeignete große Aussichtspyramide, die sich auf dem Grund und Boden einer Bergehalde befindet. Durchschnitten wurde diese Halde mit dem Bau des Hauptweges durch den Park. Auf der anderen Seite der Pyramide vegetiert die zweite Hälfte der alten Halde unter dichter Bewaldung.

Höhe: 15 / 51 m ü. NN • Fläche: 4 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halden im Nordsternpark

 

Halden im Ruhrgebiet: Halde Norddeutschland

► Hallenhaus auf der Halde Norddeutschland.

 
 

Halde Oberscholven

Sie ist die höchste Halde im Ruhrgebiet, wirkt überall so nah und ist doch so fern. Beinahe philosophisch lassen sich die Tatsachen beschreiben, denn der zugleich höchste Ort und damit auch beste Aussichtspunkt ist der Öffentlichkeit versperrt. Ganz selten bietet sich allerdings die Möglichkeit der Besteigung anlässlich einer Mai-Andacht, die in einem kurzen Zeitfenster eine imposante Aussicht über große Teile des Reviers ermöglicht.

Höhe: 137 / 201 m ü. NN (Höchste Halde)
Fläche: 60 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Oberscholven

 

Halde Oestrum

Etwas versteckt am Nordrand eines großen Gewerbegebietes auf dem Gelände einer ehemaligen Zeche liegt die Halde Oestrum, die nach einer Ortschaft benannt ist. Ein Spazierweg auf der Halde kann genutzt werden, um thematisch vom Ort der einstigen Zeche zum Überrest ihres Verladehafens am Rhein bei Homberg zu wandern.

Höhe: 14 / 40 m ü. NN • Fläche: ca. 14 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Oestrum


 
 

Halden im Ruhrgebiet: Halde Oberscholven

► Mai-Andacht auf der höchsten Halde im Ruhrgebiet.

 

Halde Orion

Unweit der Ruine der Burg Hardenstein ist das Hardensteiner Tal durch zahlreiche Relikte des frühen Bergbaus bespickt. Auf dem Bergbauwanderweg Muttental mit seinen thematischen Stationen stößt man hier auf die Station 25, die u.a. die Halde der Zeche Orion im Talgrund beschreibt. Zu sehen ist allerdings nur wenig...

Höhe: 96 m ü. NN • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Orion im Artikel zum Bergbauwanderweg

 
 

Halden Osterfeld I / II / III (N / S)

Zwei Bergehalden sind in historischen Karten im Umfeld der Zeche Osterfeld zu finden, teilweise erschlossen durch eine Seilbahn. Eine von ihnen wurde abgetragen und von den Anlagen der Kokerei überbaut, auch die zweite Halde ist heute nicht mehr vorhanden. Auf dem Gelände befindet sich heute der Garten Osterfeld an Stelle der Oberhausener Landesgartenschau OLGA im Jahre 1999.

Höhe: 0 m • Typ: Bergehalden, abgetragen
Mehr über die Halden Osterfeld im OLGA-Park

     
 

Halde Pattberg

Die auch einfach als Pattberg bezeichnete Erhebung ist eine von drei das Stadtgebiet von Moers umgebenden Halden. Auf einem unbewaldeten Haldentop erwarten den Besucher ein Gipfelkreuz und eine weite Aussicht ins Rheinland, nach Kamp-Lintfort, Duisburg und auf die anderen Halden. Durch ihre Abgeschiedenheit ist sie eine eher wenig besuchte Halde und bietet viel Ruhe und Luft zum Durchatmen.

Höhe: 64 / 85 m ü. NN • Fläche: 34 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Pattberg

 

Panoramahalde

Die Halde Sachsen ist vielmehr eine kleine Haldenlandschaft am Rande der ehemaligen Zeche Sachsen in Hamm-Heessen. Sie besteht aus drei verschiedenhohen Hügeln, die verschiedene Nutzungskonzepte besitzen: die Alte Halde, die Windsegelhalde und die Panoramahalde. Mit dem Windzeiger, der immer die aktuelle Windrichtung anzeigt, und dem acht Meter hohen Sachsenkreuz bietet Halde Sachsen gleich zwei Landmarken.

Untereinheit der → Halde Sachsen

 
 

Ruhrgebiet-Halde: Halde Pattberg

► Gipfelkreuz auf der Halde Pattberg.

 

Halde Pluto-Thies (Dürerhalde)

Die Zeche Pluto in Herne bestand aus den beiden Schachtanlagen Wilhelm und Thies und wurde im Jahre 1976 endgültig stillgelegt. An jeder der Schachtanlagen entstand eine Abraumhalde. Die an der Anlage Thies ist öffentlich zugänglich und als Dürerhalde bekannter. Sie bietet von ihrem Gipfel malerische Eindrücke über die Stadt und lässt dem Kunstkenner einige Interpretationen zu...

Höhe: 34 / 84,1 m ü. NN • Fläche: 2 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halden der Zeche Pluto

 
 

Halde Pluto-Wilhelm

NSG Plutohalde (Halde Pluto)

Nur zwei Kilometer von der Halde Pluto-Thies entfernt erhebt sich die deutlich größere Schwester an der Schachtanlage Wilhelm. Auf der Spitze der als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Bergehalde befindet sich ein kleiner Aussichtsturm mit einer beeindruckenden Panoramasicht üebr die Umgebung.

Höhe: 39 / 76 m ü. NN • Fläche: 12,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halden der Zeche Pluto

 

Halde Pluto V

Landschaftspark Pluto V

Dort, wo sich heute der Landschaftspark Pluto an der Erzbahn erstreckt, befand sich früher der Wetterschacht 5. Auf dem Areal entstand eine Halde für Hochofenschlacke, die jedoch in der Folgezeit teilweise abgebaut wurde. Noch heute sind Hinweise darauf in den Landschaftsformen des Parks sichtbar.

Fläche: ehemals ca. 7 ha • Typ: Schlackenhalde, z.T. abgetragen
Mehr über die Halden der Zeche Pluto

 
 

Phoenix Ost (Kaiserberg)

Der im Mai 2011 freigegebene Hügel am Ostufer des PHOENIX Sees in Dortmund ist auch vermehrt unter dem Namen Kaiserberg bekannt. Es handelt sich um ein Landschaftsbauwerk mit zusätzlich angefallenem Boden des Sees, das eigentlich nicht im Zuge der Umgestaltung des Phoenix-Stahlwerks geplant war und Hörde nun um einen schönen Aussichtspunkt bereichert.

Höhe: Fläche: 4,5 ha • Typ: Bodendeponie
Mehr über den Phoenix-See

 

Halde Pörtingsiepen

Am Hardenbergufer des Baldeneysees bildet die langgezogene Bergehalde das größte Relikt der Zeche Pörtingsiepen. Sie liegt eingequetscht zwischen dem See und dem Uferweg sowie der Museumseisenbahn "Hespertalbahn". Vorgestellt wird die Halde in der Dokumentation zum RuhrtalRadweg.

Höhe: 20 / 73,3 m ü. NN • Fläche: 7 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Pörtingsiepen (RuhrtalRadweg 3)


 
 

Halde Preußen (Preußenhalde)

Die Halde der längst stillgelegten Zeche Preußen gehört zum Seepark Lünen und ist ein Naherholungsgebiet mit einem kleinen Aussichtspunkt über den Horstmarer See. Ein Rundweg führt um die Halde, die in der Mitte eine große Vertiefung in Form eines Kraters aufweist. Die Halde wird zusammen mit dem Seepark vorgestellt.

Höhe: 25 / 85 m ü. NN • Typ: Bergehalde
Mehr über die Preußenhalde

 

Halde Prinz Friedrich

Dort, wo der Deilbach in die Ruhr bzw. heute in den Baldeneysee mündet, befand sich unweit vom Bahnhof Kupferdreh die Zeche Prinz Friedrich, später Schachtanlage III von Carl Funke. Eine abgetragene Halde befindet sich heute an Stelle einer Grünanlage.

Höhe und Fläche: unbekannt • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Prinz Friedrich (ehemalige Halden)

 
 

Halde Prinz von Preußen

Das Zechengelände Prinz von Preußen samt Halde liegt verwildert in der Ostausfahrt des Bochumer Hauptbahnhofs und gehört heute zum Gelände des Bochumer Umweltservices, der hier mit der Deponie Kornharpen eine inzwischen stillgelegte Müllhalde betreibt. Das Areal ist nicht zu besichtigen, aber aus dem Zugfenster zu sehen.

Höhe und Fläche: unbekannt • Typ: Bergehalde
Mehr über den Bergbau am Harpener Bach (mit Halde Prinz v. Pr.)

 

Halde Prinz Wilhelm

Nichts mehr zu sehen ist von der kleinen Bergehalde an der Zeche Prinz Wilhelm zwischen Kupferdreh und Überruhr. Mit dem Bau der B227 (heute A44) wurde die Halde abgetragen und liegt genau unter der Autobahnabfahrt Überruhr. Mithilfe historischer Luftbilder wird die Situation vor dem Bau der Autobahn vorgestellt.

Höhe und Fläche: unbekannt • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Prinz Friedrich (ehemalige Halden)

 
 

Halde Prosperstraße

Gegenüber der Halde Beckstraße mit dem Tetraeder liegt die Halde Prosperstraße. Hier wurde allerdings kein Kunstwerk auf der Halde geschaffen, sondern eine Indoor-Skipiste. Im Alpincenter Bottrop kann man Sommer wie Winter mit Skiern oder Snowboards die Piste hinab fahren. Daneben ist die Halde die einzige, die bis zum Gipfel mit dem Auto befahren werden kann.

Höhe: 60 / 94,2 m ü. NN • Fläche: 30 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halden Beckstraße und Prosperstraße

 

 

 
 

Halde Radbod

Das Kulturrevier Radbod, das sich in Bockum-Hövel auf dem Gelände der gleichnamigen Zeche befindet, lässt sich am besten von der alten Bergehalde betrachten. In der flachen Lippeniederung bietet der Berg gute Aussichten in das Umland von Hamm. Auf dem Gipfel lässt sich durch wilde Wiesen streifen. Aus der Ferne erinnert die Halde durch ihre Höhenschichten an eine alte Pyramide.

Höhe: 30 / 81 m ü. NN • Fläche: 25,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Radbod

 

Halde Radbod Ost Erweiterung

Unmittelbar an der Lippe unweit vom Radbodsee gelegen, wurde aus einer Erweiterungsfläche für Bergematerial in der zweiten Generation eine Müllkippe und Bodendeponie. Die trapezförmige Anhöhe, bekannt als Deponie Römerstraße, bietet gute Aussichten auf das Hammer Umland und im Sommer einen wahren Blütenteppich an Wildblumen.

Höhe: 29 / 86 m ü. NN • Fläche: 13,5 ha • Typ: Bergeh. / Deponie
Mehr über die Deponie Römerstraße / Halde Radbod Ost Erw.

 
 

Halde Am Rapensweg

Bergehalde am Rande des Gewerbegebiets Am Rapensweg auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Ickern.

Aliasname der → Halde Ickern

 

Halde Recklinghausen II

Dem Zwerg im Vergleich zur benachbarten Großhalde Hoheward ist nicht anzusehen, dass er schon sehr alt ist und aus der Frühzeit der Schachtanlage II der Zeche Recklinghausen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt. Auch im Innern hat sie es in sich, beherbergt sie doch in einem im Zweiten Weltkrieg errichteten Schutzbunker heute ein Trainingsbergwerk.

Höhe: 10 / 60 m ü. NN • Fläche: 5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Recklinghausen II

 
 

Halde Rheinbaben

Zwischen dem Boye-Bach, der die Stadtgrenze markiert, und der Autobahn A2 befindet sich in Gladbeck die niedrige Bergehalde der ehemaligen Zeche Rheinbaben in Bottrop. Trotz der Eigenschaft als bewaldetes Naturschutzgebiet ist sie öffentlich zugänglich, weshalb einige Bereiche mit recht steilen Abhängen erreicht werden können.

Höhe: 21 / 61 m ü. NN • Fläche: 22 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Rheinbaben

 

Halde Rheinelbe

Mit der hoch aufragenden Himmelstreppe aus alten Betonblöcken am höchsten Punkt besitzt die Halde Rheinelbe (Süd) in Gelsenkirchen eine besondere und eindrucksvolle Landmarke von Herman Prigann. Vom Plateau auf dem hervorstechenden Spiralberg hat man einen weiten Blick über das Ruhrgebiet mit Bochum, Essen und Gelsenkirchen, der den Besuch der Halde zu einem Muss macht.

Höhe: 40 / 100 m ü. NN • Fläche: 19 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halden Rheinelbe

 
 

Halde Rheinelbe (Nord)

Die benachbarte kleine Schwester der Halde Rheinelbe mit der Himmelstreppe ist sehr viel unbekannter und wird zumeist nicht einmal als Halde in Karten markiert. Doch auch sie bietet eine Große Treppe, die in diesem Fall zum Erklimmen des Berges nutzbar ist und mit Betonblöcken und Felsen auch dem Thema des Skulpturenwaldes Rheinelbe folgt.

Höhe: 26 / 85 m ü. NN • Fläche: 9 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halden Rheinelbe

 

Halden im Ruhrgebiet: Halde Rheinelbe

► Himmelstreppe auf der Halde Rheinelbe (Süd).

 
 

Halde Rheinelbe IV

Wo sich heute das Südstadion in Ückendorf befindet, befand sich bis dessen Errichtung eine Bergehalde. Sie wurde neben dem Luftschacht IV der Zeche Rheinelbe eine Bergehalde aufgeschüttet und war für die Stadtlage recht ausgedehnt. Über historische Luftbilder wird die Situation von früher präsentiert.

Höhe: unbek. • Fläche: 5 ha (1926) • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Rheinelbe IV
(ehemalige Halden)

 

Halde Rheinpreußen

Mitten auf der Halde Rheinpreußen bei Moers steht eine knallrote, etwa 30 Meter hohe Grubenlampe, ein sogenanntes Geleucht. Die 30 Meter hohe Landmarke gehört ohne Zweifel zu den schönsten Kunstwerken der Route Industriekultur und Landmarken auf den Bergehalden. In der Dämmerung bis etwa Mitternacht ist das erst 2007 errichtete Bauwerk rot illuminiert durch Scheinwerfer und kleine Lämpchen.

Höhe: 78 / 104 m ü. NN (Top 7) • Fläche: 52 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Rheinpreußen

 
 

Halden im Ruhrgebiet: Halde Rheinpreussen

► Geleucht auf der Halde Rheinpreußen.

 

Halde Robert Müser

Inmitten der Harpener Teiche in Bochum liegt eine Halbinsel, die im Kern eine unbeachtete und niedrige Erhebung besitzt. Nur wenige Quellen bezeichnen diesen Hügel korrekt als Bergehalde der ehemaligen Zeche Robert Müser. Die Halde ist stark bewaldet, zum nahen Wanderweg durch dichtes Buschwerk abgegrenzt und kann nur mit Mühe erreicht werden. Doch vor Ort ergeben sich Aussichten über die Teichlandschaft und deren Tierwelt.

Höhe: 9 / 100 m ü. NN • Typ: Bergehalde
Mehr über die Harpener Teiche u.a. mit Halde Robert Müser

 
 

Halde Rockelsberg

Direkt hinter dem Rheindeich in Duisburg bieten die hochgelegenen Hügel der Schlackenhalde der Krupp-Hütte einen guten Ausblick auf den zweitgrößten Strom in Deutschland. Auf dem anderen Ufer lässt sich anhand der hervorstechenden Kirchtürme die Innenstadt von Duisburg ausmachen. Den höchsten Punkt bildet ein kleines Hochplateau, an dem eine Zeit lang ein kleines Gipfelkreuz stand.

Höhe: 38 / 68,8 m ü. NN • Fläche: 11 ha • Typ: Schlackenhalde
Mehr über die Rockelsberghalde

 

Halde Roland

Auf dem Gelände der Zeche Roland in Oberhausen unweit der Stadtgrenze zu Mülheim a. d. Ruhr wurde eine Halde aufgeschüttet, die heute als öffentlicher Stadtpark genutzt wird und durch ihre geringe Höhe nur schwer als Bergehalde erkennbar ist. Als Park beherbergt sie kleinere Spielplätze und Sportanlagen, vor allem aber ausgedehnte grüne Wiesen.

Höhe: 6 / 50 m ü. NN • Typ: Bergehalde
Mehr über die Rolandhalde

 
 

Halde Ruhrgas (Ruhrgashalde)

Eine von zwei Aussichtspyramiden im Nordsternpark Gelsenkirchen erhebt sich am nördlichen Kanalufer. Sie ist zwar selbst keine Bergehalde, dennoch markiert dieser Hügel das östliche Ende eines unbekannten, aber echten Abraumberges. Die Ruhrgashalde versteckt sich unter dichtem Gebüsch und jungem Wald. Betrachtet wird das Objekt im Artikel über den Nordsternpark.

Höhe: 6,5 / 44 m ü. NN • Fläche: 2,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Ruhrgashalde im Nordsternpark

 

Halde Am Ruhrufer

Als ein Beispiel für brennende Halden und deren störende Auswirkungen wurde die Halde Am Ruhrufer bekannt. Die Lösung des Problems war in diesem Fall das komplette Abtragen der Bergehalde bis unter den Grundwasserspiegel. Heute ist sie hinter dem Ruhrdeich gelegen ein wasserreiches Naturschutzgebiet.

Höhe: 0 / 30 m ü. NN • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Am Ruhrufer (in Doku zum RuhrtalRadweg)

 
 

Halden im Ruhrgebiet: Halde Rungenberg

► Pyramidenhälften auf der Halde Rungenberg.

 

Halde Rungenberg

Direkt neben der Zechensiedlung Schüngelberg steht nördlich von Gelsenkirchen-Buer an der Autobahn A2 die Bergehalde der Zeche Hugo. Auf ihr befindet sich ganz oben im östlichen Teil eine von einem Tal durchschnittene Pyramide aus Schutt. Rechts und links stehen am höchsten Punkt der zwei Hälften Scheinwerfer, die nachts die Form zu einer geschlossenen Pyramide vollenden.

Höhe: 60 / 110 m ü. NN (Top 10) • Fläche: 56 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Rungenberg

 
 

Halde Sachsen

Die Halde Sachsen ist vielmehr eine kleine Haldenlandschaft am Rande der ehemaligen Zeche Sachsen in Hamm-Heessen. Sie besteht aus drei verschiedenhohen Hügeln, die verschiedene Nutzungskonzepte besitzen: die Alte Halde, die Windsegelhalde und die Panoramahalde. Mit dem Windzeiger, der immer die aktuelle Windrichtung anzeigt, und dem acht Meter hohen Sachsenkreuz bietet Halde Sachsen gleich zwei Landmarken.

Höhe: 32 / 102 m ü. NN • Fläche: ca. 10 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Sachsen

 

Halde Schallacker

Als eine von drei das Gelände Phoenix-West in Dortmund-Hörde umgebenden Deponien für Hochofenschlacke befindet sich Halde Schallacker jenseits des großen Viadukts über die Rheinische Bahn östlich der größeren Halde Hympendahl. Herbstliches Laub auf bewachsenem Gipfel bildete den Empfang beim Besuch des Objektes.

Höhe: 20 m • Fläche: ca. 5 ha • Typ: Schlackenhalde
Mehr über die Halde Schallacker

 
 

Halde Schlägel & Eisen I / II

Neben dem bekannten Bergwerk Ewald war die Zeche Schlägel & Eisen eines der größten Förderstätten von Steinkohle in Herten. Die kleine Bergehalde, die auch nach dem Vorort als Halde Disteln bezeichnet wird, ist das größte noch sichtbare Relikt der Zeche und wird von Wohngebieten und neuem Supermarkt auf dem Gelände der Schachtanlage eingerahmt.

Höhe: 13 / 81 m ü. NN • Fläche: ca. 1,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Schlägel & Eisen

 

Halde Schleswig

Deutlich erhebt sich ein Landschaftsbauwerk mit gemischter Nutzung im Dortmunder Osten in die Höhe. Die ehemalige Bergehalde der Zeche Schleswig wurde zu einer Deponie für vielerlei Material umfunktioniert. Mitte 2014 wird sie für die Öffentlichkeit als Naherholungsgebiet zugänglich.

Höhe: 48 / 148 m ü. NN • Fläche: ca. 30 ha •
Typ: Bergehalde, Schlackenhalde, Deponie
Mehr über die Halden Schleswig und Holstein

 
 

Halde Schöttelheide

Zusammen mit der größten ständig begehbaren Halde Haniel bildet die Halde Schöttelheide, auch nur kurz Schöttelhalde genannt, eine riesige Haldenlandschaft. Sie ist zurzeit in Schüttung und wächst Ladung für Ladung in die Höhe. Dabei bedeckt sie die Ländereien eines ehemaligen Gutshofs.
Die Halde ist nicht öffentlich zugänglich.

Höhe: unbekannt • Fläche: ca. 60 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Schöttelheide (Artikel über Halde Haniel)

 

Halde Scholven

Sie ist die größte Halde im Ruhrgebiet, wirkt überall so nah und ist doch so fern. Beinahe philosophisch lassen sich die Tatsachen beschreiben, denn der zugleich höchste Ort und damit auch beste Aussichtspunkt ist der Öffentlichkeit versperrt. Ganz selten bietet sich allerdings die Möglichkeit der Besteigung anlässlich einer Mai-Andacht, die in einem kurzen Zeitfenster eine imposante Aussicht über große Teile des Reviers ermöglicht.

Aliasname der → Halde Oberscholven

 
 

Halde Schurenbach

An der Stadtgrenze zwischen Essen und Gelsenkirchen steht die etwa 50 Meter hohe Schurenbachhalde. Oben befindet sich eine große, recht pflanzenfreie, elliptisch geformte und nach oben gewölbte Oberfläche aus dunklem Abraum. Auf dem höchsten Punkt der Halde steht eine Stahlbramme, ein 67 Tonnen schweres, gegossenes Stück Stahl mit einer Höhe von 15 Metern und nur einer Dicke von etwas mehr als zehn Zentimetern.

Höhe: 50 / 85 m ü. NN • Fläche: 50 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Schurenbachhalde

 

Halden im Ruhrgebiet: Schurenbachhalde

► Stahlbramme auf der Schurenbachhalde (Ausschnitt).

 
 

Halde Schwerin

Eine der östlichsten Halden dieser Art ist die Halde Schwerin, die zur ehemaligen Zeche Graf Schwerin im gleichnamigen Ortsteil von Castrop-Rauxel gehört. Auf ihr wurde eine Sonnenuhr aus 24 meterhohen Stahlsäulen errichtet. Das Areal sowie die Zugänge wurden exakt nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet. So manches Geheimnis entpuppt sich erst, wenn man die Halde über die Pfade erkundet.

Höhe: 33 / 151 m ü. NN • Fläche: 14,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Schwerin

 

Halde Solbad (Solbadhalde)

Die kleine Bergehalde Alstaden auf dem Gelände des ehem. Schachtes I der Zeche im Süden von Oberhausen-Alstaden ist unter ihrem inoffiziellen Namen Solbadhalde bekannter. Dieser bezieht sich darauf, dass iodreiches Wasser aus der Tiefe der Zeche in einer extra dafür errichteten Badeanstalt genutzt wurde. Die Halde selbst stellt sich als unscheinbarer bewaldeter Hügel dar.

Verbreiteter Aliasname der → Halde Alstaden in Oberhausen

 
 

Halden im Ruhrgebiet: Halden im Ruhrgebiet: Halde Schwein

► Sonnenuhr auf der Halde Schwerin.

 

Halde Spanenkamp

Die auch als Halde Stuckenbusch bezeichnete Bergehalde erstreckt sich fächerförmig in einem Waldstück an eine alte Güterbahn angrenzend in Herten. Sie ist dicht bewaldet und wird an einer Seite auch vom Resser Bach begleitet. Sehenswerte Fernsichten bietet dieses Exemplar nicht. Vorgstellt wird sie zusammen mit der Halde Schlägel & Eisen.

Höhe: unbekannt • Fläche: 7 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Spanenkamp / Stuckenbusch

 
 

Halde Am Spörkel

Die Halde ist unsichtbar und das Gelände, auf dem sie stehen sollte, darf man auch nicht betreten. Das Material der Halde Am Spörkel wurde zum Autobahnbau verwendet, das Gebiet gehört heute zu einer Wohnungsbaugesellschaft. Was bleibt, ist der Blick von der Grundstücksgrenze auf ein kleines Gebiet, das jahrelang unter einer riesigen Spitzkegelhalde lag und das jetzt mehr denn je seinem Namen entspricht...

Höhe: 0 / 106 m ü. NN • Fläche: 10 ha • Typ: Bergehalde, abgetr.
Mehr über die ehemalige Halde Am Spörkel (ehemalige Halden)

 

Halde Mathias Stinnes

Stinneshalde

Unweit des Zechengeländes Mathias Stinnes I / II / V befindet sich das südlichste Exemplar der Haldenlandschaft im Brauck – und die einzige Halde von dieser Hügelkette, die die nördlichste Spitze der Stadt Essen bildet und nicht in Gladbeck liegt.

Verbreiteter Aliasname der → Halde 7 in Essen

 
 

Halde Stuckenbusch

Aliasname der → Halde Spanenkamp in Herten


 

Suderwicher Alm

Das liebevoll als Alm bezeichnete Landschaftsbauwerk neben einer Schachtanlage der Zeche König-Ludwig bietet einen guten Ausblick in die flache Region des nördlichen Ruhrgebiets und hat mit dem "Utkiek" eine kleine Landmarke auf ihrer Spitze. Sie wird in der Dokumentation zur König-Ludwig-Trasse vorgestellt.

Höhe: Unbekannt • Fläche: 7 ha + 1,5 ha • Typ: Deponien
Mehr über die Suderwicher Alm

 
 

Halde Sundern (Sundernrücken)

Große Pläne hat die RAG mit der Halde Sundernrücken in Hamm-Pelkum. Mithilfe eines besonderen Pumpspeicherkraftwerkes soll die Höhenlage zur Erzeugung von Strom genutzt werden. Im Artikel werden Planung und Halde, die üblicherweise nicht zugänglich ist, vorgestellt.

Höhe: ca. 50 / 105 m ü. NN • Fläche: ca. 38 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Sundern

     
 


Tetraeder-Halde

Auf dem Gipfel der Halde Beckstraße in Bottrop befindet sich der offiziell als »Haldenereignis Emscherblick« betitelte Tetraeder. Es ist ein auf Säulen stehendes etwa 50 Meter hohes Stahlgerüst in Form einer vierseitigen Pyramide. Über Treppen kann der Besucher auf mehrere Plattformen innerhalb der Pyramide klettern. Der Tetraeder ist tags wie nachts von weitem gut sichtbar und zu einer wichtigen Landmarke im Ruhrgebiet geworden.

Verbreiteter Aliasname der → Halde Beckstraße

 


Halde Östl. der Tettenbachstraße

Eine Hügelkette erhebt sich nahe den Dortmunder Vororten Derne und Grevel und bildet die im Volksmund auch sogenannte Greveler Schweiz. Die Ursprünge gehen auf zwei Bergehalden zurück, die von einer späteren Großdeponie bedeckt wurden. Der östliche Teil, die Altdeponie Grevel auf der ehemaligen Halde Östlich der Tettenbachstraße, ist ein beliebter Aussichtspunkt.

Höhe und Fläche: Unbekannt • Typ: Bergehalde und Deponie
Mehr über die Halde Östlich der Tettenbachstraße

 
 


Halde Westl. der Tettenbachstr.

Wo sich heute die Deponie Dortmund-Nordost erstreckt, befand sich früher eine von der östlichen Halde durch die Tettenbachstraße getrennte zweite Bergehalde. Durch das aktive Deponiegelände ist es nur möglich, wenige Teile der Flanke zu begehen – und drum herum zu laufen.

Höhe und Fläche: Unbekannt • Typ: Bergehalde und Deponie
Mehr über die Halde Westlich der Tettenbachstraße

 

Tippelsberg

Der Tippelsberg ist eine natürliche Erhebung des Ardey-Gebirges, wurde jedoch künstlich durch eine Deponie und Aushub aus dem U-Bahn-Bau in Bochum erhöht. Heute ist er eine Aussichtsplattform, von der sich Bochum und das umliegende Ruhrgebiet inmitten einer Parklandschaft hoch über der Stadt betrachten lassen. Hier befindet sich auch ein nur beim zweiten Blick erkennbares Gipfelkreuz...

Typ: Natürliche Erhebung und Deponie
Mehr über den Tippelsberg in Bochum

 
 

Tippelsberg in Bochum

► Platz am Gipfelkreuz auf dem Tippelsberg (Wer findet es?)

 

Halde Tockhausen

Als Pendant zur südwestlich gelegenen Halde Minister Achenbach I / II entstand am anderen Ende des Ortes im Nordosten die Halde Minister Achenbach IV, auch Halde Tockhausen genannt. Sie ist heute ein Naherholungsgebiet und begrünt. So sehr begrünt, dass kaum ein Ausblick auf das Umland möglich wäre, wenn Bürger nicht in ehrenamtlicher Arbeit nachgeholfen hätten.

lokal gängiger Aliasname der → Halde Minister Achenbach IV


 
 

Halde Tremonia

Die Informationslage ist etwas rar, doch Indizien wie Straßennamen, Böschungen und historische Karten deuten darauf hin, dass sich der junge Tremoniapark im zentrumsnahen Dortmunder Westen auf den Überresten einer Bergehalde der Zeche Tremonia befindet.

Höhe und Fläche: unbekannt • Typ: vmtl. ehem. Bergehalde
Mehr über den Tremoniapark

 

 

 
 

Halde Unser Fritz I / IV

Zweimal durchgeschnitten und weitgehend vergessen: Entlang der alten Erzbahntrasse erstreckt sich eine schmale Bergehalde, die am Rande der Schachtanlage 1/4 der Zeche Unser Fritz in Gelsenkirchen aufgeschüttet wurde. Durch sie führen ein abgebauter Bahn-Anschluss und die Autobahn A42.

Höhe: ca. 10 / ca. 45 m ü. NN • Fläche: ca. 6 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Erzbahntrasse (mit Halde Unser Fritz)

 

Halde Unser Fritz V

Etwa vier Millionen Besucher befinden sich innerhalb einer Woche unmittelbar an der Halde, doch die meisten werden nicht wissen, dass sie sich hier befindet. Sie liegt unmittelbar neben dem ehem. Wetterschacht V, dessen Gelände heute Platz der Cranger Kirmes ist, einem der größten Volksfeste Deutschlands.

Höhe: wenige Meter • Fläche: ca. 2 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Unser Fritz V (Dokumentation Crange)

 
 

Halde Vereinigte Hermann

Direkt am Muttenbach in Witten ging 1883 aus der ehemaligen Zeche Österbank die Zeche Vereinigte Hermann hervor. Sie gehörte damit zu den Zechen des frühen Bergbaus im Muttental und wurde 1928 stillgelegt. Heute sind Betriebsgebäude und die als Kulturdenkmal ausgewiesene Halde der Zeche im Zuge des Bergbauwanderwegs im Muttental zu besichtigen.

Höhe: < 5 / 105 m ü. NN • Fläche: < 0,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über den Bergbauwanderweg im Muttental (Station 6 und 8)

 

Halde Vereinigte Schürbank &

Charlottenburg

Eine große Bergehalde befand sich mitten in Aplerbeck unweit von Haus Rodenberg. Nach Stilllegung der Zeche wurde die zuletzt brennende Halde mühsam abgetragen und später durch eine Wohnsiedlung überbaut.

Höhe: 0 m • Fläche: 6 ha • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die ehemalige Halde Schürbank u. ... (ehem. Halden)

 
 

Halde Victoria (Essen)

Im schmalen Deilbachtal bei Essen-Kupferdreh befand sich die Zeche Victoria, von der heute mit dem Verwaltungs- und Kauengebäude und einem Wetterkamin nur noch wenige Relikte erhalten blieben. Vorhanden aber nicht zugänglich ist auch die Bergehalde neben der Zeche. Eine weitere kleine Bergehalde wird während eines Spaziergangs zu einer separat liegenden zweiten Schachtanlage auf dem Berg passert.

Höhe: unbekannt • Fläche: 2 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Victoria (Dokumentation Deilbachtal)

 

Halde Victoria I / II West (Lünen)

Es sind drei größere Bergehalden, die durch die Zeche Victoria im Stadtgebiet von Lünen angehäuft wurden. Zwei davon befinden sich direkt östlich der Innenstadt auf dem Gelände der ehemaligen Zeche direkt am Fluss Lippe, die dritte steht abseits im Ortsteil Gahmen. Der westliche (größere) Haldenteil an der ehemaligen Zechenanlage bietet Ansichten über die Stadt Lünen.

Höhe: 25 / 81 m ü. NN • Fläche: 4,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halden der Zeche Victoria I / II und III / IV

 
 

Halde Victoria I / II Ost (Lünen)

Weniger als einen Kilometer flussaufwärts entfernt von Halde Victoria I / II West liegt die östliche der beiden Victoria-Halden in der Lüner Mitte direkt an der Lippe. Der durchaus ansehnlich hohe künstliche Hügel wird durch die wegen der Böschung der Straße zur Lippebrücke bereits recht hochgelegenen Zugänge optisch verkleinert.

Höhe: 31 / 81 m ü. NN • Fläche: 5,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halden der Zeche Victoria I / II und III / IV

 

Halde Victoria III / IV (Lünen)

Das kleinste, aber von der Fläche her mit deutlichem Abstand größte Haldenexemplar, das durch diese Zeche in Lünen angeschüttet wurde, befindet sich im Lüner Vorort Gahmen. Halde Victoria III / IV zeichnet sich durch ein besonders großes Gipfelplateau aus, das weitgehend flach und eben ist und sowohl Wiesenflächen als auch Waldflächen besitzt.

Höhe: 24 / 79,8 m ü. NN • Fläche: 15 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halden der Zeche Victoria I / II und III / IV

 
 

Halde Vollmond

Sie ist eine von mehreren kleinen Bergehalden entlang des Harpener Bachs im Bochumer Osten, trägt aber sicherlich einen der schönsten Namen im Ruhrgebiet. Die Halde der Zeche Vollmond in Langendreer ist eher unscheinbar und dicht bewachsen. Sie ist Teil des Artikels über den Bergbau am Harpener Bach.

Höhe: 9 / 97 m ü. NN • Typ: Bergehalde
Mehr über den Bergbau am Harpener Bach (mit Halde Vollmond)

 


Halde Vondern

Am Rande des Geländes der Zeche Vondern befand sich direkt am Kanal eine Bergehalde. Jetzt, wo das Areal eine riesige Brachfläche ist und von der Natur zurückerobert wurde, findet sich noch immer eine kleine Anhöhe an dieser Stelle. Halde und Brache sind Teil der Dokumentation Rund um Haus Ripshorst.

Höhe: unbekannt • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde auf der Brache Vondern (Haus Ripshorst)

 
 

Halde Voßnacken

Ruhig und idyllisch liegt der Weiher weitgehend beschützt vor dem Menschen in einer Senke inmitten einer kleinen und kaum wahrnehmbaren Haldenlandschaft in Herne-Börnig. Das Landschaftsschutzgebiet Voßnacken besteht im Kern aus zwei unzugänglichen und niedrigen Bergeschüttungen.

Höhe: 3 / 53 m ü. NN • Typ: Bergehalde
Mehr über das Landschaftsschutzgebiet Halde Voßnacken

 

 

 
 

Halde Waltrop

Unmittelbar neben der Zeche Waltrop erstreckt sich die Bergehalde, die nach der alten Bauerschaft Brockenscheidt benannt und unter diesem Namen bekannter ist. Auf ihrer Spitze steht der Spurwerkturm, ein hölzerner Aussichtsturm aus Spurlatten aus dem Bergbau.

Lokal gängiger Aliasname der → Halde Brockenscheidt

 

Halde Welheimer Mark

Leider versperrt hinter einer Eisenbahn, einem Sportplatz und einem hohen Zaun erhebt sich die bewaldete Halde Welheimer Mark im Bottroper Vorort Welheim – in Blicknähe zum bekannten Tetraeder und zur Kokerei Prosper. Aufgrund der Unzugänglichkeit entfällt ein beschreibender Artikel.

Höhe: 21 / 55 m ü. NN • Fläche: 8 ha • Typ: Bergehalde

 
 

Halde Werne

► Radweg zur Halde Werne I / II (im Hintergrund).

 

Halde Werne I / II

Die Bergehalde befindet sich auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Werne unweit der Lippe an der B233. Erst die Eröffnung des Radweges Werne-Stockum 2012 ermöglichte den Zugang zur Halde, die lange Zeit nicht begehbar war. Sie ist in der Geschichte der Zeche langsam aus zwei Hügeln zu einem zusammen gewachsen und füllt sogar einen Bachlauf aus, der ursprünglich zwischen den Haldenteilen lief.

Höhe: 18 / 74 m ü. NN • Fläche: 6,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halden der Zeche Werne

 
 

Halde Werne III

Rund 1,5 Kilometer südlich der Zeche Werne befand sich eine zweite Schachtanlage auf dem Ortsgebiet von Bergkamen-Rünthe. Unmittelbar am Kulturzentrum »Schacht 3«, das sich auf dem Gelände heute befindet, erstreckt sich eine niedrige aber überraschend langgezogene Bergehalde von West nach Ost, deren zwei Teile glücklicherweise für die Öffentlichkeit zugänglich sind.

Höhe: 15 / 69,6 m ü. NN • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halden der Zeche Werne

 

Halde Westfalen I / II (Osthalde)

Die östlichste Bergehalde im Westfälischen Steinkohlerevier ist die sogenannte Osthalde der Zeche Westfalen in Ahlen. Obwohl schon außerhalb des Ruhrgebiets gelegen, gehört sie zu den höchsten und größten der hier vorgestellten Exemplare. Die Osthalde war Teil der Planungen zur Landesgartenschau 2017, ist allerdings derzeit nur zu besonderen Anlässen öffentlich zugänglich.

Höhe: 66 / 46 m ü. NN • Fläche: 72 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halde Westfalen

 
 

Halde Wiendahlsbank

Unmittelbar an der heutigen S-Bahn-Strecke zwischen Witten und Dortmund befand sich die Zeche Wiendahlsbank, die auch eine Bergehalde aufschüttete. Diese ist jedoch abgetragen und durch ein Umspannwerk überbaut worden. Sie wird auf einer Radtour auf dem nahegelegenen "Rheinischen Esel" vorgestellt.

Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halde Wiendahlsbank

 

Wilde Insel

Unmittelbar an der Gelsenkirchener Schleuse des Rhein-Herne-Kanals erhebt sich auf der Emscher-Insel zwischen Kanal und Emscher-Fluss die sogenannte Wilde Insel. Im Zuge der Aktion Emscherkunst.2010 wurde der Berg ausgebaut und ergänzt um das Monument for a Forgotten Future, die Nachbildung eines Felsens aus einem US-Nationalpark in Kalifornien.

Höhe: 12 / 48 m ü. NN • Typ: Bodendeponie
Mehr über die Wilde Insel Gelsenkirchen

 
 

Halde Wilhelmine Victoria I / IV

Nur ein Straßenname und die Bezeichnung des Gewerbegebietes Haldenstraße erinnern an die abgetragene Bergehalde. In alten Fotos und historischen Karten ist sie in Etwa auch dort zu finden, wo heute die Autobahn A42 verläuft.

Höhe: 0 / 48 m ü. NN • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halden Wilhelmine Victoria

 

Wilde Insel

► Das »Monument for a Forgotten Future« auf der Wilden Insel.

 
 

Halde Wilhelmine Victoria II / III

Die kleine Halde unweit der zweiten Schachtanlage der Zeche trennt die historische Zechensiedlung Klapheckenhof in zwei Teile auf und wird durch diese scharf begrenzt und auf allen Seiten umbaut. Der nur wenige Meter hohe Berg ist dicht bewaldet.

Höhe: 18 / 57 m ü. NN • Fläche: 4 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Halden Wilhelmine Victoria

 

Windsegelhalde

Die Halde Sachsen ist vielmehr eine kleine Haldenlandschaft am Rande der ehemaligen Zeche Sachsen in Hamm-Heessen. Sie besteht aus drei verschiedenhohen Hügeln, die verschiedene Nutzungskonzepte besitzen: die Alte Halde, die Windsegelhalde und die Panoramahalde. Mit dem Windzeiger, der immer die aktuelle Windrichtung anzeigt, und dem acht Meter hohen Sachsenkreuz bietet Halde Sachsen gleich zwei Landmarken.

Untereinheit der → Halde Sachsen

 
 

Halde Wolfsbank I

Auf zwei Schachtanlagen verteilt sich der Betrieb der Zeche im Essener Westen in den Ortsteilen Borbeck und Bochold. Neben der bereits früh stillgelegten ersten Schachtanlage wurde eine kleine Bergehalde aufgehäuft, die heute zum Teil von einem Wohngebiet überbaut ist.

Höhe: 0 m • Fläche: 1,5 ha • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halden Wolfsbank (ehemalige Halden)

 

Halde Wolfsbank II / III

Die zweite Schachtanlage der Zeche, die den Betrieb der ersten später übernahm, wurde in den 1960ern geschlossen. Das Zechen- und Haldengelände im Bereich des Wolfsbankrings wurde vollständig überbaut durch Gewerbe, Wohnhäuser und Straßenzüge. Kaum etwas erinnert heute an die Zechenzeit.

Höhe: 0 m • Fläche: 3,5 ha • Typ: Bergehalde, abgetragen
Mehr über die Halden Wolfsbank (ehemalige Halden)

 
 

Wolfsberg

Es ist ein eindrucksvoller Blick, der sich vom Aussichtsturm auf die benachbarten Seen ergibt. Der Wolfsbergturm steht auf einer Trümmer- und Schuttdeponie inmitten der Sechs-Seen-Landschaft im Süden von Duisburg und verblüfft einmal mehr Auswärtige und auch Bewohner des Reviers über den hohen Grünanteil der Region.

Höhe: 28 / 63 m ü. NN • Fläche: 6 ha • Typ: Schuttdeponie
Mehr über den Wolfsberg (Sechs-Seen-Platte)

 

Halde Wohlverwahrt

Unweit der Horster Mühle bildet die Halde zusammen mit dem einzigen verbliebenenen Betriebsgebäude die Überreste der Zeche Wohlverwahrt im Essener Süden. Ein Wanderweg quer über die Halde bildet für Anwohner eine schnelle Abkürzung zur nahen Ruhr und dem RuhrtalRadweg.

Höhe: 10 / 81,5 m ü. NN • Fläche: 2 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über Halde Wohlverwahrt (Artikel über den RuhrtalRadweg 2)

 
 

Zentraldeponie Bergkamen

Am Rande des durch die Marina bekannten Vorortes Rünthe wurde von 1975 bis 1987 Hausmüll deponiert. Die nun rekultivierte Kippe liegt unmittelbar an der Lippe und bietet gute Aussichten auf die Niederung und den Fluss. Wege über den Gipfel mit seinen vielen Bauminseln laden zum Spaziergang ein. Im Deponiekörper entstehendes Gas wird zur Strom- und Wärmegewinnung abgefangen und in einem kleinen Kraftwerk verbrannt.

Höhe: 20 / 70,4 m ü. NN • Fläche: 28 ha • Typ: ehem. Mülldeponie
Mehr über die Zentraldeponie Bergkamen

 

Zentralmülldeponie Kornharpen

Seit 1987 ist die Halde Caroline I / II im Osten von Bochum unter der Zentralmülldeponie Kornharpen verschwunden. Neben der Halde ist auch das Zechengelände vollständig mit Abfall überschüttet worden. Neben dem auffallenden Landschaftsbauwerk an sich fällt vor allem die Nutzung des Energiepotenzials des Berges ins Auge, durch Deponiegas-Verbrennung oder großflächige Photovoltaikanlagen am Südhang.

Höhe: ~50 / 150 m ü. NN • Fläche: 40 ha • Typ: ehem. Mülldeponie
Mehr über den Bergbau am Harpener Bach (mit Halde Caroline)

 
 

Halde Zollern I / III

Während die Zeche Zollern für ihre außergewöhnlich schöne Schachtanlage II / IV in Bövinghausen bekannt ist, wo auch das sehenswerte LWL-Industriemuseum beheimatet ist, befindet sich die erste Schachtanlage im östlichen Nachbarort Kirchlinde. Unter dem Sport- und Naherholungsgebiet Bärenbruch verbirgt sich eine alte Bergehalde, von der allerdings bis auf eine hohe Böschung im Süden kaum etwas wahrzunehmen ist.

Höhe: unbekannt • Typ: Bergehalde
Mehr über die Zeche und Halden Zollern

 

Halde Zollern II / IV

Unweit der Zeche Zollern II / IV liegt zwischen Dortmund-Bövinghausen und Lütgendortmund die niedrige Halde Zollern. Sie ist heute insbesondere durch Birken dicht bewaldet und für Fußgänger, Jogger und Radler erschlossen. Die Besonderheit dieser Halde liegt in ihrer Form. 1970 wurde der in unterirdischen Rohren verlaufende Dellwiger Bach freigegraben. Seitdem fließt der Bach durch einen tiefen, langen Einschnitt.

Höhe: 10 / 110 m ü. NN • Typ: Bergehalde
Mehr über die Zeche und Halden Zollern

 
 

Halde Zollverein I / II / VIII

Die auch Halde Bullmannsaue bezeichnete Bergehalde liegt unweit der Gründungsschachtanlage der Zeche Zollverein. Sie ist recht alt, daher sehr bewachsen und über die steilen Flanken nur mühsam über wenige Schlupflöcher zugänglich. Sie wird in der Doku über das Welterbe Zeche Zollverein vorgestellt.

Höhe: 18 / 63,5 m ü. NN • Fläche: 4 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Zeche und Halde Zollverein I / II / VIII

 

Halde Zollverein IV / V / XI

In den 1940er Jahren auf dem Gelände eines alten Sportflughafens aufgeschüttet, ist die Halde unweit der Schachtanlage 4 / 11 die größte Halde der Essener Zeche.Sie wird von Trabern des benachbarten GelsenTrabParks gerne mit den Pferden als Trainingsstrecke genutzt – und immer wieder für Lamawanderungen auf den "Anden des Ruhrgebiets".

Höhe: 40 / 85,4 m ü. NN • Fläche: 35 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Zeche und Halde Zollverein IV / V / XI

 
 

Halde Zollverein XII

Die Halde am Schacht 12 der Zeche Zollverein wurde vor allem zur Zwischenlagerung von Abraum genutzt, ist sehr niedrig und wird vermutlich von den meisten Besuchern, die von der Zeche zur benachbarten Kokerei laufen, kaum beachtet. Dennoch besitzt sie einen Skulpturenwald, der aus für den Künstler Ulrich Rückriem typischen kubischen Granitsteinen besteht. Die Halde ist Teil des Artikels zur Zeche und Kokerei Zollverein.

Höhe: 17 / 65 m ü. NN • Typ: Bergehalde
Mehr über die Zeche und Halde Zollverein XII

 

 


 
 

Halde 7

Als südlichsten Teil der Haldenlandschaft Brauck im Städtedreieck von Gladbeck, Essen und Bottrop bildet die Halde 7, auch Kippe 7, Halde Mathias Stinnes oder Stinneshalde, in allen Ausmaßen den kleinsten Abraumberg. Sie ist die einzige Halde der Bergkette, die auf dem Stadtgebiet von Essen liegt, und im Vergleich die gepflegteste der sechs Berge. Die Halde 7 wird im Artikel zur Haldenlandschaft im Brauck betrachtet.

Höhe: 21 / 54 m ü. NN • Fläche: ca. 9 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Haldenlandschaft Brauck

 

Halde 19

Unmittelbar neben der Halde 7 schließt sich in Gladbeck die Halde 19 an, auch Kippe 19 genannt. Sie überragt ihren Nachbarn knapp und ist ebenfalls Teil der Haldenlandschaft Brauck. Den Gipfel der recht dicht bewachsenen Halde schmückt als Landmarke die ehemalige Seilscheibe der Zeche Mathias Stinnes IV. Die Halde wird im Artikel zur Haldenlandschaft Brauck betrachtet.

Höhe: 28 / 68 m ü. NN • Fläche: ca. 9,5 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Haldenlandschaft Brauck

 
 

Halde 22

Die auch Kippe 22 oder tautologisch Halde Kippe 22 genannte Halde 22 ist ein Teil der Gladbecker Haldenlandschaft im Brauck. Sie ist benachbart zur Mottbruchhalde, die sich derzeit noch in Schüttung befindet. Unter dem Motto »Halde im Wandel« lässt sich von der Kippe 22 der Aufschüttungsprozess beobachten sowie die zunehmende Vegetation auf dem eigenen Berg verfolgen.

Höhe: 39 / 76 m ü. NN • Fläche: ca. 19 ha • Typ: Bergehalde
Mehr über die Haldenlandschaft Brauck

     

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Quellen und vertiefende Informationen:

Zur besseren Nachvollziehbarkeit, zur Vertiefung einzelner Aspekte und für die Zitierfähigkeit dieser Seiten werden zu den getroffenen Aussagen nach und nach Literaturquellen aufgeführt. Die Liste ist "am Wachsen dran" und z. Zt. daher noch unvollständig.

[1] Zepp, H.: Geomorphologie. Paderborn 2004-3. S. 204ff. und S. 276 ff.
[2] Königs, B.: Auf Bergtour im Ruhrgebiet. In: Naturschutz heute. Ausgabe 4/2011 S. 4ff.
[3] Regionalverband Ruhr: Gipfelstürmen in der Metropole Ruhr. Essen 2012 (Broschüre)
[4] Leser, H. (Hg.): Wörterbuch Allgemeine Geographie. München 2005-13, S. 331 "Halde"
[5] Leser, H. (Hg.): Wörterbuch Allgemeine Geographie. München 2005-13, S. 85 "Berge"
[6] Bekemeier, K.: Höhen aus der Tiefe. Bergehalden in Bergbauregionen Westfalens gestern und heute. 2007 (PDF), online unter www.lwl.org
[7] Schulz, D. / Wiggering, H.: Die industrielle Entwicklung des Steinkohlenbergbaus und der Anfall von Bergematerial. In: Wiggering H. / Kerth, M. (Hg.): Bergehalden des Steinkohlenbergbaus. 1991 S. 9ff.
[8] Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen: Jahresbericht 2007 der Bergbehörden des Landes Nordrhein-Westfalen. S. 72 (PDF)
[9] Klask, B.: Vom Fremdkörper zur Landmarke – Bergehalden in der Metropole Ruhr. 2009 (PDF), online unter www.metropoleruhr.de
[10] Dortmann, H.-D. / Hein, N.: Haldenbrände. In: Wiggering H. / Kerth, M. (Hg.): Bergehalden des Steinkohlenbergbaus. 1991. S. 103-114
[11] RAG Aktiengesellschaft / RWE Innogy GmbH / RAG Montan Immobilien GmbH: VoRWEggehen und Halden erneuerbar nutzen. Energiepark Sundern. 2011 (Broschüre)
[12] Meyer, D / Wiggering, H.: Steinkohlenbergbau – ökologische Folgen, Risiken und Chancen. In: Wiggering H. / Kerth, M. (Hg.): Bergehalden des Steinkohlenbergbaus. 1991 S. 4
[13] Mrasek, V.: Die glühenden Berge der Kohlereviere. In: Der Spiegel, Ausg. 22.03.2005. Online unter www.spiegel.de
[14] Dannemann, H. / Lange, W.: Steinkohlebergehalden als Ingenieurbauwerke. In: Wiggering H. / Kerth, M. (Hg.): Bergehalden des Steinkohlenbergbaus. 1991 S. 21ff
[15] Dortmann, H. / Hein, N.: Haldenbrände. In: Wiggering H. / Kerth, M. (Hg.): Bergehalden des Steinkohlenbergbaus. 1991 S. 103ff.
[16] Hommel, M. (Hg.): Vor Ort im Ruhrgebiet. Ein Geographischer Führer. 2002. S. 136 ff "Von der Halde zum Landschaftsbauwerk"

[17] Innovationsförderungs- und Technologietransfer-Zentrum der Hochschulen des Ruhrgebietes (Hg.): Schwerpunktheft ITZ. Bergewirtschaft. 1982

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