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Ehemalige Halden im Ruhrgebiet

Wenn aus einem Haldenstandort ein Supermarktparkplatz wird – eine wachsende Dokumentation geschrumpfter Berge

Häufig ist es spannend zu sehen, was aus den Flächen geworden ist, die vor Jahren, Jahrzehnten oder bald einem Jahrhundert von gigantischen Massen aus Bergematerial in Form von ausgedehnten Halden bedeckt wurden. Während viele der auf halden.ruhr vorgestellten "normalen" Bergehalden mehr oder weniger große bis monumentale Berge in der Landschaft darstellen, wurden jedoch viele Abraumhalden abgetragen und sind heute nicht mehr oder kaum sichtbar. Mancherorts entstanden hier Wohnanlagen, Gewerbegebiete, Sportplätze oder Infrastruktureinrichtungen, wie zum Beispiel Autobahnen, neue innerstädtische Verkehrsachsen oder Parkplätze.

Auf dieser Seite werden also ehemalige Halden im Ruhrgebiet vorgestellt, die heute nur noch minimal oder gar nicht mehr zu sehen sind und ein Besuch, sofern überhaupt zugänglich, nur für eingefleischte Freunde der Industriekultur und Historiker lohnen würden. Beispiel zum Lesen von historischen Karten

Mithilfe historischer Luftbilder, Fotografien oder Karten soll eine beispielhafte nachgewiesene Ausdehnung der entsprechenden Halde in früheren Zeiten rekonstruiert werden. Auf dieser Seite wird dabei eine besondere Technik angewandt – die (R)UHR-Zeit. Sie können die entsprechend markierten Grafiken interaktiv steuern. Mittels Mausklick (an PCs oder Laptops) oder Fingertipp (auf Smartphones oder Tablets) wechseln Sie die Darstellung zwischen einem aktuellen und einem historischen Bild hin und her. Da die Luftbilder identisch in ihrer Lage sind, lassen sich beeindruckende Vergleiche anstellen. Was war früher dort? Was ist verschwunden? Was ist geblieben? In der nebenstehenden Abbildung ist beispielhaft erklärt, wie man sich innerhalb dieser Bilder orientieren kann. So sind Straßenkreuzungen oder Gebäude markiert, die damals und heute vorhanden waren. Die Halden, die hier Thema sind, sind in beiden Grafiken jeweils mit einer Kontur markiert. So lässt sich nachvollziehen, wie die teils riesigen Abraumberge heute liegen würden (im Beispiel unter einem Neubau-Wohngebiet) und wie sie damals das Ortsbild geprägt haben.

Die historischen Luftbilder sind Teil eines flächendeckenden Kartenwerks, das innerhalb eines Zeitintervalls um das genannte Jahr aufgenommen wurde. Daher stellen sie nicht zwangsläufig einen Zustand aus dem angegebenen Jahr (z.B. "1926") dar, sondern können auch im Vor- oder Folgejahr aufgenommen sein. Für die als "aktuell" betitelten Luftbilder wird auf den zum Zeitpunkt des Schreibens und Recherchierens der Dokumentation aktuellen Stand einer Luftbildsammlung gegriffen, die sich auch aus Aufnahmen verschiedener Jahre zusammensetzt.

Die Liste ist alphabetisch sortiert und nach den Orten kategorisiert. In den Luftbildern werden damals und heute existierende Straßen zum Vergleich markiert, dennoch ist für viele dabei eine Orientierung schwierig. Aus diesem Grunde beginnt jede Orts-Kategorie mit einer Übersichtskarte.

Die Liste und Kartografien werden fortlaufend erweitert – schauen Sie einfach ab und zu wieder vorbei, was sich hier neues getan hat.

 

    Bergkamen

Vorgestellt werden die einzelnen Halden in Bergkamen in alphabetischer Reihenfolge.

Halde Grimberg I / II und III / IV

Die ehemalige Halden neben den zwei Schachtanlagen der Zeche Grimberg werden in einer eigenen Dokumentation behandelt.
Artikel zur Haldenlandschaft Großes Holz

 

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    Bochum

In der folgenden Übersichtskarte sind die hier vorgestellten ehemaligen Bergehalden im Bereich der Stadt Bochum eingezeichnet. Vorgestellt werden die einzelnen Halden in alphabetischer Reihenfolge.

Übersichtskarte ehemalige Halden in Bochum

Halde Bruchstraße I / II

Unmittelbar am Bahnhof Langendreer, einst nicht nur S-Bahn-Halt, sondern auch Bahnhof an der Fernbahn zwischen Dortmund Hbf. und Bochum Hbf., bestand die Zeche Bruchstraße. Sie besaß eine Förderschachtanlage mit zwei Schächten samt Kokerei sowie zwei Wetterschächte in der Nähe. Die Förderung begann 1874. In den 1960er Jahren wurden nach Stilllegung im Jahr 1962 und Abriss der Schachtanlagen I / II und III auf den Geländen die zwei benachbarten Opel-Werke 2 und 3 – letzteres auf der Förderschachtanlage – zur Komponentenherstellung und Distribution eröffnet.

In dem Zuge verschwand auch die zuletzt in der Fläche zugunsten von Betriebsgebäuden verringerte und in den 1920er Jahren etwa 6 Hektar große Halde neben der Schachtanlage I / II. Das historische Luftbild stammt aus den 1920er Jahren. Im Osten markiert die Umrandung die Grenze der Halde aus den 1950er Jahren, weshalb Luftbild und Markierung in diesem Falle nicht deckungsgleich sind.

Adresse: Hauptstraße in Bochum, Stadtteil Langendreer

Halde Bruchstraße

Halde Dannenbaum I, Halde Dannenbaum II

und Halde Dannenbaum III (Halde Friederika)

Die Zeche Dannenbaum prägte den Süden von Bochum, geht auf alte Stollenbetriebe zurück und besaß mehrere Schachtanlagen in verschiedenen Stadtteilen, die zum Teil von anderen Zechen im Laufe der Zeit übernommen wurden. Der Tiefbau begann im Jahre 1860 und endete gut 100 Jahre später.

Die Schachtanlage Dannenbaum I war die östlichste der drei und befand sich im Stadtteil Laer. Nach Stilllegung des Betriebs entstand auf dem Zechengelände das Opelwerk 1, das insbesondere während der Schließung 2014-2015 in Presse und Fernsehen häufig gezeigt wurde. Nur wenige Relikte der Zeche sind dabei erhalten geblieben. Die Bergehalde, mit ca. 5,5 Hektar recht ausgedehnt, wurde damals fast komplett versiegelt durch Park- und Lagerflächen sowie den Neubau des autobahnähnlichen Sheffield-Rings. Nach der Schließung von Opel Bochum wird nun wiederholt eine komplette Nachfolgenutzung für das Gelände geplant, unter anderem soll sich hier ein Logistik-Unternehmen ansiedeln. Durch die völlige Umgestaltung der Straßenverbindungen lässt sich im Luftbildvergleich kaum erkennen, dass es sich wirklich um denselben Bildausschnitt handelt.

Nicht einmal 1 Kilometer in westlicher Richtung entfernt lag die Schachtanlage Dannenbaum II an der Paulinenstraße und Paulstraße im Stadtteil Wiemelhausen. Die Situation ist im mittleren Luftbildvergleich dargestellt. Über eine Seilbahn war sie mit der ersten Schachtanlage in Laer verbunden.

Ab 1906 diente diese Schachtanlage nur noch der Seilfahrt (Personen-Transport in die Tiefe) und der Bewetterung (Belüftung des Bergwerks unter Tage). Einige der Gebäude blieben nach der Stilllegung 1958 stehen und werden gewerblich oder zum Wohnen genutzt. Die etwa 3,3 Hektar große Bergehalde nördlich der alten Bahnverladung wich zu größten Teilen der heutigen Wohnbebauung an der Paulinenstraße.


Hinter Bürohäusern an der Universitätsstraße, unmittelbar an der U-Bahn-Haltestelle Waldring, befindet sich mit dem kleinen, unscheinbaren Friederika-Park eine Grünanlage. Er liegt auf dem Gelände der alten Zeche, Bahnverladung und Bergehalde Friederika, die 1889 übernommen wurde und fortan als Schachtanlage Dannenbaum III fungierte. Die Bergehalde der Zeche wurde Mitte der 1930er Jahre abgetragen. Die Markierung der Halde in der dritten Abbildung dieses Blocks ist in den westlichen Begrenzungen fraglich und nur schwer im alten Luftbild zu identifizieren.

Adressen der einzelnen Haldenstandorte:
Schachtanlage I: Dannenbaumstraße, Stadtteil Laer
Schachtanlage II: Paulinenstraße, Stadtteil Wiemelhausen
Schachtanlage III: Friederikastraße, Stadtteil Wiemelhausen

Halde Dannenbaum 1

Halde Dannenbaum 2

Halde Dannenbaum 3

Halde Fröhliche Morgensonne

Tief im Westen von Bochum, gerade einmal ein Kilometer von der Stadtgrenze nach Essen entfernt, lag die Zeche Fröhliche Morgensonne in ländlicher Umgebung. Sie förderte von 1878 bis 1963 und ab 1956 die letzten Jahre im Verbundbergwerk mit der Zeche Centrum. Heute ist das Zechengelände, durchaus immer noch in landwirtschaftlich geprägter Umgebung, Teil des Gewerbegebietes Fröhliche Morgensonne. Einige historische Gebäude des Bergwerks sind bis heute erhalten und werden von Firmen genutzt.

Mit Schließung der Zeche in den 1960er Jahren verschwanden direkt die meisten der heute nicht mehr erhaltenen Anlagen und das Gewerbegebiet entstand. Dabei wurde auch die etwa 5 ha große Bergehalde abgetragen, die sich, hoch aus der Landschaft erhebend, südwestlich der Zeche befand. Noch heute markiert eine Kleingartenanlage an der Morgensonnenstraße, die schon zu aktiven Zeiten an die Halde angrenzte, ihre alte Ausdehnung.

Adresse: Fröhliche Morgensonne, Stadtteil Wattenscheid

Halde Fröhliche Morgensonne

Halde Hannover III / IV / VI

Unter dem Naherholungsgebiet "Kruppwald" verbirgt sich eine kleine, abgetragene Bergehalde der Zeche Hannover.
Artikel zur Zeche Hannover

 

Halde Holland III-VI

Die ehemalige Halde neben der Schachtanlage Holland III-VI in Wattenscheid wird in einer eigenen Dokumentation behandelt
Artikel zur Zeche Holland

 

Halde Julius Philipp

Die ehemalige Halde neben der Zeche Julius Philipp an der Markstraße wird in einer eigenen Dokumentation behandelt
Artikel zur Zeche Julius Philipp

 

Halde Mansfeld I / IV

Die Zeche Mansfeld im Stadtteil Langendreer entstand 1875 durch eine Zusammenlegung der Zechen Colonia und Urbanus. Das Bergwerk besaß mehrere Schachtanlagen, davon eine weiter entfernt auf dem heutigen Gelände der Hochschule Bochum. Die Stilllegung erfolgte 1963.

Eine etwa 2 Hektar große Bergehalde am Rande der Siedlung und angrenzend an landwirtschaftliche Flächen etwas abseits der Zeche ist heute nicht mehr existent. Sämtliche Äcker und das Haldengelände werden vom ausgedehnten Industriegebiet östlich des Ümminger Sees überdeckt. In der Nähe befand sich außerdem die Zeche Vollmond mit zwei weiteren Bergehalden.

Adresse: Industriestraße, Ortsteil Langendreer

Halde Mansfeld

Halde Maria Anna & Steinbank IV

Die ehemalige Halde neben der Zeche Marianne IV wird neben der existierenden Halde am Schacht III in der Dokumentation zum Bergbauwanderweg Wattenscheid behandelt.
Artikel zum Bergbauwanderweg Wattenscheid

 

Halden Neu-Iserlohn

Die vier ehemaligen Halden im Bereich und zwischen den beiden Schachtanlagen werden in einer eigenen Dokumentation behandelt
Artikel zur Zeche Neu-Iserlohn

 

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    Bottrop

In der folgenden Übersichtskarte sind die hier vorgestellten ehemaligen Bergehalden im Bereich der Stadt Bottrop und Gladbeck eingezeichnet. Vorgestellt werden die einzelnen Halden in alphabetischer Reihenfolge.

Übersichtskarte ehemalige Halden in Bottrop

Halde Arenberg-Fortsetzung

Im Bottroper Stadtteil Batenbrock bestand die Zeche Arenberg-Fortsetzung mit zwei Schächten von 1910 bis 1930 und wurde dann stillgelegt. Die erhaltenen Gebäude, u.a. die Lohnhalle, sind sehenswert und beherbergen zum Teil das Gründer- und Technologiezentrum.

Zur Zeche gehörte auch eine kleine Bergehalde, die in der nebenstehenden Abbildung die Größe von ca. 3,5 Hektar hat. Bereits wenige Jahre später ist sie verschwunden. An ihrer Stelle befand sich zeitweise ein Sportplatz. Heute erhebt sich hier allerdings wieder eine Halde. Die erst später entstandene große Halde Beckstraße mit dem bekannten Tetraeder auf ihrer Spitze bedeckt große Teile der ursprünglichen Fläche der Halde von Arenberg. Die übrigen Teile sind durch Gewerbebetriebe an der Batenbrockstraße überbaut.

Adresse: Batenbrockstraße, Stadtteil Batenbrock

Halde Arenberg

Halde Prosper I (Nord, Mitte, Süd)

Auf der heutigen Emscherinsel zwischen Rhein-Herne-Kanal und der Emscher begann 1861 die Förderung der Zeche Prosper. Diese Zeche sollte später in einem Verbund das letzte überhaupt noch fördernde Bergwerk im Ruhrgebiet sein. Die Schachtanlage I befand sich südlich der heutigen Autobahnabfahrt Bottrop-Süd an der A42 und wurde 1959 geschlossen.

Gleich 3 Bergehalden haben früher eine kleine Kette gebildet und zogen sich vom Kanal bis nördlich der Emscher. Keine von ihnen ist heute noch sichtbar – eine ist Brachland, eine von einer einzelnen Firma überbaut und eine lag dort, wo sich heute die Autobahnabfahrt befindet.

Auf der südlichen Seite des Kanals befand sich übrigens direkt die Halde der Zeche Christian Levin.

Adresse: Borbecker Straße, Müllerstraße, Am Rhein-Herne-Kanal,
Stadtteil Ebel

Halde Prosper

 

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    Dortmund

In der folgenden Übersichtskarte sind die hier vorgestellten ehemaligen Bergehalden im Bereich der Stadt Dortmund eingezeichnet. Vorgestellt werden die einzelnen Halden in alphabetischer Reihenfolge.

Übersichtskarte ehemalige Halden in Dortmund

Halde Admiral

Eine vergleichsweise kurze Lebensdauer hatte die Zeche Admiral im südlichen Stadtteil Wellinghofen. Sie förderte von 1912 bis 1925 Kohle, hatte einen Förder- und einen Wetterschacht und betrieb auch eine Kokerei und Brikettfabrik. Danach wurden die meisten Anlagen abgerissen und auch die 2,2 Hektar große Bergehalde abgebaut. Heute sind noch Maschinenhalle und Markenstube erhalten. Gleichförmige Baracken und ein Sportgelände lassen für die Folgezeit auf eine Art Kaserne schließen.

Den Sportplatz inmitten der alten Haldenfläche gibt es auch heute noch. Er ist Teil einer Grünanlage mit Bolzplatz rund um den nach der Zeche benannten Admiralplatz. Benachbart dazu wurden Wohnhäuser gebaut. Die kurvenreiche Güterbahn Richtung Hörde ist heute Rad- und Wanderweg.

Adresse: Admiralplatz in Dortmund, Stadtteil Wellinghofen

Halde Admiral

Halde Am Spörkel

Im Vorort Menglinghausen befand sich von 1871 bis 1925 die Zeche Kaiser Friedrich. Unmittelbar neben der Schachtanlage und dem Bergarbeiterwohnheim, dem sogenannten "Bullenkloster", befand sich eine große Spitzkegelhalde, die auf der nebenstehenden Abbildung eine Fläche von etwa 10 Hektar hat. Der Abraum liegt seit den 1970er Jahren unter der im Bereich Dortmund in drei verschiedenen Zeitabschnitten gebauten benachbarten Autobahn A45, die Halde wurde abgetragen und der Abraum zum Teil beim Bau verwertet.

Der Standort heute äußert sich in einem flachen, leicht kesselartigen und unbewaldeten Gebiet. Niedrige Büsche, Gräser und Kräuter wachsen hier – passend zum Flurnamen bzw. Straßennamen: Spörkel ist eine alte Bezeichnung für niedriges Gestrüpp oder Sträucher.

Adresse: Am Spörkel in Dortmund, Stadtteil Menglinghausen

Halde Am Spörkel

Halde Freie Vogel & Unverhofft (West und Ost)

Nicht weit entfernt vom heutigen PHOENIX See, dessen Areal nur wenig südlich des rechts abgebildeten Kartenausschnitts liegt, befand sich die Zeche Freie Vogel & Unverhofft. Ihre Anfänge begannen bereits im 18. Jahrhundert. Geschlossen wurde die Zeche 1925. Sie lag zwischen der heutigen Freie-Vogel-Straße und Am Remberg.

Das Gelände wird heute gewerblich genutzt, quer über die ehemalige östliche Bergehalde, mit etwa 3 ha die größere, eher rundliche im nebenstehenden Luftbild, verläuft die B236. Die westliche Halde bildete mit 2,5 ha Fläche ein Dreieck zwischen der Straße und der Eliasbahn. Diese ist heute abgebaut. Ein Bahntrassenradweg zur Innenstadt ist in Planung.

Adresse: Freie-Vogel-Straße in Dortmund, Ortsteil Schüren

Halde Freie Vogel

Halde Giesbert

Die Zeche Glückauf Tiefbau förderte bereits seit den 1840er Jahren mit den Schächten Traugott und Gotthelf Kohle an der heutigen Gotthelfstraße – die große Spitzkegelhalde wird unter den „normalen“ Halden-Dokumentationen vorgestellt. Nur etwa ein Kilometer westlich davon entstand der Schacht Giesbert mit Anschluss an die Bahnstrecke und den Bahnhof Barop. Die Schachtanlage ging 1870 in Betrieb und wurde im Jahre 1925 mit der übrigen Zeche stillgelegt. Eine etwa 3,5 Hektar große Bergehalde erstreckte sich entlang der Eisenbahn unter dem heutigen Gewerbegebiet Kieferstraße. Angrenzend liegen auch der Bikepark und ein Bolzplatz auf altem Zechengelände. Wahrscheinlich existierte eine zweite Bergehalde im nördlichen Teil, die im Luftbild mäßig zu erkennen ist. Am westlichen Bildrand ist ein Teil der in dieser Rubrik ebenfalls beschriebenen Halde Am Spörkel zu sehen.

Adresse: Kieferstraße in Dortmund, Ortsteil Hombruch
(U-Bahn-Station Grotenbachstraße)

Halde Giesbert

Halde Gottessegen

Direkt in der Ausfahrt des Bahnhofs Löttringhausen in Richtung Hagen, Endpunkt des „Rheinischen Esels“, der abzweigenden Bahnstrecke Richtung Bochum-Langendreer, befand sich die Zeche Gottessegen. Sie geht auf mehrere frühe Stollenzechen zurück und förderte später im Schachtbau. Die Stilllegung erfolgte 1963.

Entlang der Eisenbahn wurde eine etwa 3,5 ha große Bergehalde aufgeschüttet. Sie erstreckte sich auf einer Länge von mehreren hundert Metern, wurde jedoch in Teilen abgetragen. Etwa 8 Meter hohe Böschungen existieren auf der bahnabgewandten Seite noch heute, zur Bahn hin ist das Gelände heute völlig eben. Auf dem nun flachen Plateau auf der Halde befinden sich heute die Behindertenwerkstätten Gottessegen.

Adresse: Kobbendelle 40, Ortsteil Löttringhausen / Kirchhörde

Halde Gottessegen

Halde Hacheney

Zwischen den Stadtteilen Hacheney und Wellinghofen befand sich an der Zillestraße die Zeche Crone (oder Krone). Diese entstand 1841 und wurde 1908 von der Zeche Glückaufsegen übernommen und fortan als dessen Schacht 2 bezeichnet. Inmitten von Feldern und Gärten gelegen, befand sich nördlich der Zeche eine mit ca. 5,5 Hektar Fläche recht ausgedehnte Bergehalde. Diese muss in der unbebauten Umgebung weithin sichtbar gewesen sein. Fast die gesamte Fläche des Zechengeländes nimmt ein neugebauter großer Baumarkt ein, auf dessen Parkplatz nur noch Schilder und eine Seilscheibe an die Zeche erinnern. Die um die 1960er Jahre abgetragene Halde ist heute eine Brachfläche. Siedlung und autobahnähnlich ausgebaute B54 sind an die ehemalige Zeche herangerückt und haben den einst ländlichen Raum zugebaut.

Adresse: Hacheneyer Kirchweg / Zillestraße, Stadtteil Hacheney

Halde Hacheney

Halde Louise

Unmittelbar am Bahnhof Barop förderte die Zeche Louise ab den 1850er Jahren bis 1908 Kohle. Dazu besaß sie an diesem Standort zwei Schächte. Zwischen diesen beiden Schächten „Schulte“ und „Clausthal“ erstreckte sich eine knapp 4 Hektar große Bergehalde. Nur noch ein Gebäude ist von der Zeche geblieben, die Halde hat noch einige Jahrzehnte existiert und wurde von Bäumen bewuchert, verschwand aber in den 1970er oder 1980er Jahren vollständig. Das Gelände an der Straße Louisenglück wird gewerblich genutzt, Teile der Halde sind nach wie vor Brachfläche. Auffallend ist die Umfahrung der Halde durch die hier oberirdische U-Bahnstrecke an der Haltestelle Eierkampstraße, die der östlichen Kontur der alten Halde folgt.

Adresse: Luisenglück, Stadtteil Hombruch

Halde Louise


Halde Vereinigte Schürbank und Charlottenburg

Im Jahr 1924 wurde die Zeche Vereinigte Schürbank & Charlottenburg im nördlichen Teil des Stadtteils Aplerbeck stillgelegt. Die Anlagen und Bauten über Tage wurden in der Folgezeit rasch abgerissen. Problematisch war das Abtragen der brennenden Bergehalde. Diese hatte eine Größe von ca. 6 ha und bestand aus einem älteren, mit Kiefern bewachsenen Teil im Süden und einem jüngeren im Norden. Der Schwelbrand im Innern sorgte für Geruchs- und Staubbelästigung und verhinderte den Abbau noch über Jahre. Die ehemalige Halde, früher am Rande von Feldern gelegen, befindet sich heute inmitten eines Wohngebietes und wurde vor allem durch Mehrfamilienhäuser im Geschosswohnungsbau bebaut. Bis auf eine Brücke der Eisenbahn erinnern heute nur noch Straßennamen an die Zeit des Bergbaus.

Dokumentation und Fotos der Halde: www.aplerbeck-damals.de

Adresse: Erbpachtstraße in Dortmund, Stadtteil Aplerbeck.

Halde Schürbank & Charlottenburg

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    Duisburg

In der folgenden Übersichtskarte sind die hier vorgestellten ehemaligen Bergehalden im Bereich der Stadt Duisburg eingezeichnet. Vorgestellt werden die einzelnen Halden in alphabetischer Reihenfolge.

Übersichtskarte ehemalige Halden in Duisburg

Halde Neumühl I / II / IV, Halde Neumühl III und Halde Neumühl Vl

Unweit der Stadtgrenze nach Oberhausen förderte die Zeche Neumühl ab 1899 Kohle. Die Hauptschachtanlage I / II / IV befand sich unweit des alten Rangierbahnhofs Neumühl an der Emschertalbahn, deren Trasse hier als Radweg „Grüner Pfad“ genutzt wird. Sternförmig befanden sich umliegend drei weitere Schachtanlagen mit je einem Schacht. Im Jahr 1962 wurde die Zeche stillegelegt.

Gleich drei Halden in näherer Umgebung befanden sich in der Umgebung der Halde. Zwei von ihnen sind komplett verschwunden und überbaut, die dritte heute eine Grünanlage. Sie werden nacheinander vorgestellt:

Eine kleine Halde bestand für kurze Zeit nördlich der Schachtanlage I / II / IV auf der nördlichen Seite der heutigen Wiener Straße unweit der Herz-Jesu-Kirche (obere interaktive Grafik) . Sie war nur etwa 1,5 Hektar groß und wurde in den 1930er oder 1940er Jahren abgetragen und durch Anlagen der Zeche selbst überbaut – so sind in historischen Aufnahmen der 1950er Jahre hier beispielsweise zwei Kühltürme zu identifizieren. Heute befindet sich hier die in den 1960er Jahren entstandene Wohnsiedlung Rügenstraße. Die Gebäudeblöcke der Hausnummern 12 und 14 sowie 16 bis 26 liegen zusammen mit umgebenden Grünflächen und Parkplätzen auf der alten Halde. Die Zeche selbst wurde zu einem Gewerbegebiet und wird durch den Konrad-Adenauer-Ring durchschnitten.

Auch am Schacht III lag auf dem Zechengelände eine kleine Halde, die womöglich auch aus Bergematerial bestand (mittlere Grafik). Bereits in den 1950er Jahren ist auch sie nicht mehr existent. In den 1960er Jahren war das Gelände der Schachtanlage eingeebnet. Heute befindet sich hier eine Kleingartenanlage.

Am Schacht VI befand sich die flächenmäßig größte Halde (untere Grafik). Ihre Ausdehnung betrug etwa 9 Hektar. Sie erstreckte sich von der Alten Emscher in südlicher Richtung bis zur heutigen Berliner Straße. In den 1990er Jahren wurde die Fläche umfangreich umgestaltet zu einer Grünanlage, dazu wurden große Teile der alten Halde abgetragen. Auch eine Kleingartenanlage ist hier entstanden. Vereinzelt sind wenige Meter hohe Böschungen im hügeligen Park zu sehen, die auf die historische Halde zurückgehen könnten. Heute liegt das Gelände im südwestlichen Quadranten des Autobahnkreuzes Oberhausen-West zwischen A3 und A42.

Adressen der einzelnen Haldenstandorte:
Schachtanlage I / II / IV: Rügenstraße 14
Schachtanlage III: Dörnbergstraße
Schachtanlage VI: Berliner Straße, Zugang bei Hausnummer 101

Halde Neumühl

Halde Neumühl

Halde Neumühl

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    Essen

In der folgenden Übersichtskarte sind die hier vorgestellten ehemaligen Bergehalden im Bereich der Stadt Essen eingezeichnet.

Übersichtskarte ehemalige Halden in Essen

Halde Christian Levin I / II

Am Rhein-Herne-Kanal standen sich zwei Zechen gegenüber – Zeche Prosper in Bottrop und Christian Levin in Essen. Die Förderung in letzterer begann 1861, litt jedoch unter Wassereinbrüchen. Zum ersten Schacht gesellte sich bald ein zweiter. Am Kanal besaß die Zeche einen Verladehafen. Es bestand eine betriebliche Einheit und auch Verbindung mit Zeche Neu-Cöln, mit der sie sich einen Wetterschacht teilte. Die Stilllegung erfolgte schon in den 1950er Jahren.

Südlich der Tagesanlagen der Zeche befand sich eine Bergehalde mit einer Fläche von 2,5 ha im dargestellten historischen Luftbild. In der Folgezeit verlor sie an Volumen und Höhe. Noch Ende der 1970er Jahre hatte sie eine Höhe von ca. 21 Metern über der Umgebung, wie historische Karten belegen. In den 1980ern ist sie dann abgetragen und wurde durch das Gewerbegebiet überbaut. Einige Böschungen von bis zu 14 Metern Höhe zeichnen noch heute die alte Form teilweise nach. Durchschnitten wird die Erhebung heute in der Mitte durch die Heinz-Bäcker-Straße im neuen Gewerbegebiet. Nordöstlich schließt sich ein Lager mit großen Rundtanks an.

Adresse: Heinz-Bäcker-Straße, Stadtteil Dellwig

Halde Christian Levin

Halde Eiberg

Unmittelbar an der S-Bahnstation Essen-Eiberg bestand in mehreren Zeitepochen ein Bergwerk. Zunächst war dies die Zeche Jacob, die 1882 zur Zeche Eiberg wurde. Diese wurde 1914 stillgelegt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde auf altem Zechengelände eine neue Schachtanlage Eiberg der Zeche Theodor errichtet. Diese war bis 1968 in Betrieb.

Schon von der zweiten Zeche stammt eine kleine Bergehalde unmittelbar neben dem Bergwerk. In der Luftaufnahme aus den 1920er Jahren hat sie eine Ausdehnung von etwa 2 Hektar. Doch auch danach hat sie sich laut Karten und Fotos nicht wesentlich größer ausgedehnt. Mitte der 1990er Jahre entstand auf dem Haldengelände, nun abgetragen, eine Reihenhaussiedlung.

Adresse: Zeche Eiberg oder Falterweg, Ortsteil Eiberg

Halde Eiberg

Halde Eintracht Tiefbau I / III

Die ehemalige Halde neben der Schachtanlage Eintracht Tiefbau I / III in Essen wird in einer eigenen Dokumentation behandelt
Artikel zu den Halden der Zeche Eintracht

 

Halde Graf Beust

Unmittelbar am Rande des Stadtzentrums von Essens befand sich die Zeche Graf Beust I / II – nicht einmal 500 Meter vom heutigen Rathausturm entfernt. In Anbetracht der Siedlungsdichte und des Bevölkerungswachstums der Großstadt ist dies eine außerordentliche Besonderheit. Die Förderung begann 1842 und endete 1925. Es dürfte eine der zentrumsnahsten Bergehalden im Ruhrgebiet überhaupt sein, die nordöstlich der Schachtanlage I / II aufgeschüttet wurde. Ihre Größe betrug zuletzt etwa 3,5 Hektar. Erst in den 1960er Jahren wurden auf ihrem Gelände die Goldschmidtstraße und der Betriebshof der Essener Verkehrsgesellschaft EVAG gebaut, der auch heute noch besteht. An die Zeche erinnern nur noch wenige Gebäude, Schachtabdeckungen und die Beuststraße.

Adresse: Goldschmidtstraße in Essen, Ortsteil Stadtmitte

Halde Graf Beust

Halde Heinrich

Die Zeche Fritz Heinrich bestand aus den zwei Hauptschachtanlagen Fritz und Heinrich auf den gleichnamigen Grubenfeldern. Die Anlage Heinrich befand sich knapp einen Kilometer südlich von Fritz, Nachbar der der heutigen Schurenbachhalde, an der heutigen Wilhelm-Nieswandt-Allee. Diese war seinerzeit zum Teil eine Bahntrasse und Güterbahnhof. Die Stilllegung von Heinrich erfolgte 1973.

Durch historische Karten ist belegt, dass die Elisabeth-Seibert-Straße früher Haldenstraße hieß. Sie war die nördliche Begrenzung einer von Süden nach Norden langgestreckten Bergehalde, die zuletzt einen Kamm von über 3,5 ha Fläche bildete. Zahlen topographischer Karten (aus der Zeit während der Schüttung) geben einen Höhenunterschied von über 40 Metern im Vergleich zur Umgebung an. Vom bis in den 1970er Jahren aufgehaldeten Abraum ist heute nichts mehr zu sehen. Das Neubaugebiet an der John-Lennon-Straße ist etwa um 2005 besiedelt worden.

Adresse: II.-Schicht-Straße in Essen, Ortsteil Altenessen

Halde Heinrich

Halde Helene

Gar nicht weit entfernt von der Zeche Heinrich (siehe ein Eintrag höher) erhoben sich weitere Bergemassen in den Himmel. Wo sich heute mit dem in den 1970er Jahren entstandenen Helenenpark eine der größten Grünanlagen im Stadtgebiet und die Bezirkssportanlage Mitte II erstrecken, befand sich eine etwa 10 Hektar große Bergehalde. Sie deckte Flächen zwischen der Hundebrinkstraße und der heute nicht mehr existierenden Hohlmannstraße ab und wurde durch die Zeche Helene aufgeschüttet. Diese lag jenseits der Berne und der Eisenbahnstrecke und förderte von 1873 bis 1965 Kohle.

Abgesehen von der Sportanlage besteht der Helenenpark vor allem aus weiten Wiesenflächen. Darüber hinaus existieren kleinere Spielplätze, ein Grillplatz, ein Biotop und einige verräterische Böschungen im östlichen Teil. Er ist vor allem zur Naherholung der Anwohner interessant.

Adresse: Hundebrinkstraße, Ortsteile Altenessen und Stoppenberg

Halde Helene

Halde Langenbrahm I / III

Eines der größten Bergwerke im Süden von Essen ist zugleich auch eines der ältesten der Region. Bereits 1772 begann der Stollenbergbau der Zeche Langenbrahm im Stadtwald, deren Name sich von langen Ginsterhecken ableitet. Eine Gewanne und ein Bach trugen ebenfalls diesen Namen. Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte der Abbau mit Schächten. 1966 wurde die Zeche erst nach fast 200 Jahren stillgelegt. Das ist eine außergewöhnlich lange Betriebszeit.

Das Zechengelände der ersten Schachtanlage und die benachbarte Halde von 2,5 Hektar Fläche und vermutlich zuletzt etwa 30 Metern Höhe sind heute nicht mehr erhalten. Zunächst wurde das Gelände von der 1981 eingeweihten Autobahn A52 zwischen Rüttenscheid und dem Kreuz Essen-Ost überquert und geteilt. Der letzte Überrest der Bergehalde wurde in den 1990ern durch das heutige Gewerbegebiet Langenbrahm überbaut. Womöglich sind minimale Böschungen am Ostrand zum Bachtal hin noch Überreste von ihr.

Adresse: Heinrich-Held-Straße, Ortsteil Rüttenscheid

Halde Langenbrahm

Halde Prinz Friedrich (Carl Funke III)

Im Mündungsbereich des Deilbachs in die Ruhr bzw. heute in den aufgestauten Baldeneysee befand sich die Zeche Prinz Friedrich, die ab 1931 als dritte Schachtanlage der Zeche Carl Funke zukam. Dieses Bergwerk, das vor allem mit seinem erhaltenen Fördergerüst direkt am Seeufer bekannt ist, wurde 1973 geschlossen. Die Förderanlagen befanden sich zwischen dem heutigen S-Bahnhof von Kupferdreh und der Museumseisenbahn.

Aus dem Gelände ist ein Gewerbe- und Wohngebiet geworden. Kennzeichnend ist der Bahnhof der Hespertalbahn, die auf der Bahnstrecke an bestimmten Tagen bis zum Haus Scheppen fährt. Im Dreieck zwischen der Hespertalbahn, dem Deilbach befand sich historischen Luftbildern und Karten zufolge eine etwa 1,5 Hektar große Bergehalde. Sie deckt in Etwa die Form der heutigen kleinen Parkanlage im Norden des Gewerbegebietes ab, letztere ist allerdings keine direkte Nachfolgenutzung der Halde, die etwa in den 1940er Jahren abgetragen worden sein dürfte.

Adresse: Prinz-Friedrich-Straße in Essen, Ortsteil Kupferdreh

Halde Prinz Friedrich

Halde Prinz Wilhelm

Dort, wo die Ruhr in den Baldeneysee verläuft, liegt der Essener Vorort Kupferdreh. Zwischen Kupferdreh und dem nördlichen Nachbarn Überruhr verlaufen Eisenbahnstrecke der S9 und die Langenberger Straße. Dabei erlangte letztere in den 1970er Jahren eine Umlegung, als die heutige Autobahn A44 gebaut wurde. Dabei entstand neben der Ruhrbrücke auch eine Anschlussstelle. Und diese Autobahnabfahrt liegt genau dort, wo sich früher eine 0,5 Hektar kleine Bergehalde der Zeche Prinz Wilhelm zwischen Straße und damals noch hier befindlichen Güterbahnhof erhob. In den letzten Topographischen Karten wird sie mit einer Höhe von etwa 13 Metern angegeben. Möglicherweise diente das Material sogar zum Bau der damals noch als Bundesstraße B227 eingestuften heutigen Autobahn. Die Übertageanlagen der Zeche befanden sich unmittelbar auf der östlichen Straßenseite. Anstelle der Bahnanlagen südlich und westlich der Bergehalde unter der Autobahn befinden sich hier heute Filialen eines Autohauses und einer Autoprüfungsgesellschaft.

Adresse: Langenberger Straße in Essen, Ortsteil Kupferdreh

Halde Prinz Wilhelm

Halde Wolfsbank I

Bereits früh wird vom Bergbau unweit des Hofs Wolf berichtet, auf den auch der Name der Zeche hindeutet. Nach dem Stollenabbau erfolgte Mitte des 19. Jahrhunderts der Übergang zum Tiefbau. Diese erste Schachtanlage befand sich nördlich der Herbrüggenstraße im heutigen Wohngebiet. Nach Übernahme des Betriebs durch die zweite Schachtanlage II / III (siehe Eintrag unten) wurde der Betrieb an dieser Stelle eingestellt.

Unmittelbar westlich erstreckte sich eine etwa 1,5 Hektar große Bergehalde. In den 1970ern verlor sie zugunsten der Straße Heidbusch samt Wohnsiedlung an Fläche und wurde schließlich abgetragen. War die Lage im alten Luftbild damals noch sehr ländlich geprägt mit vielen Feldern ringsherum, so ist der Vorort hier heute dicht besiedelt.

Adresse: Herbrüggenstraße, Ortsteil Borbeck

Halde Wolfsbank 1

Halde Wolfsbank II / III

Gerade einmal 1,5 Kilometer nordöstlich der Gründungsschachtanlage I (siehe Eintrag oben) entstand eine zweite. Schacht II wurde 1860 in Betrieb genommen. Anfang des 20. Jahrhunderts kam Schacht III hinzu. Diese Anlage wurde 1966 stillgelegt.

An das Gelände schloss sich eine 3,5 Hektar große Bergehalde an. Markant waren die drei „Finger“ in Form von 10 Meter hohen Dämmen im Nordwesten. Etwa 22 Meter war die Halde kurz vor Zechenschließung hoch. Mit Schließung und Abriss der Anlagen wurde auch die Halde abgetragen. Mitten durch die ehemalige Halde verläuft heute die Otto-Brenner-Straße, Wohngebiete wurden erweitert und aus dem Zechengelände selbst ein Gewerbegebiet. Aldi und das Dänische Bettenlager wären früher von Bergematerial begraben. Die Lücke im Stadtbild wurde geschlossen und fällt heute praktisch nicht mehr auf. Nur noch Straßennamen, Protegohauben und eine Gedenktafel erinnern an sie.

Adresse: Otto-Brenner-Straße, Ortsteil Bochold

Halde Wolfsbank 2

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    Gelsenkirchen

In der folgenden Übersichtskarte sind die hier vorgestellten ehemaligen Bergehalden im Bereich der Stadt Gelsenkirchen eingezeichnet. Vorgestellt werden die einzelnen Halden in alphabetischer Reihenfolge.

Übersichtskarte ehemalige Halden in Gelsenkirchen

Halden Dahlbusch

Die Zeche Dahlbusch befand sich im südlichen Gelsenkirchener Vorort Rotthausen und förderte an drei verschiedenen Standorten Kohle. Die Gründungsschachtanlage begann 1860 mit der Förderung in der Nähe des heutigen S-Bahnhofs Rotthausen an der Bahnstrecke Gelsenkirchen-Essen. Eine zweite Schachtanlage II / V / VIII nahm mit Schacht II im Jahr 1870 den Betrieb auf. Sie lag nicht einmal einen Kilometer nördlich von der Gründungsschachtanlage entfernt direkt an der Eisenbahnstrecke Gelsenkirchen-Oberhausen. Nur wenige Jahre später kam die dritte Schachtanlage dazu. Die Schachtanlage Dahlbusch III / IV / VI lag in entgegengesetzter Richtung südlich von der Gründungsschachtanlage und war ebenfalls weniger als einen Kilometer von ihr entfernt.

Berühmt wurde die Zeche durch eine besondere Rettungsaktion verschütteter Bergleute. Sie wurden mithilfe eines neuen, selbstentwickelten Geräts in Form einer Kapsel gerettet, die durch ein Bohrloch geführt wurde. Dieses sogenannte Dahlbusch-Bombe kam 1963 auch beim „Wunder von Lengede“ und in abgewandelter Form 2010 in Chile zum Einsatz.

Im Jahr 1966 wurde die Förderung auf dem letzten aktiven Schacht VIII ganz im Norden eingestellt und die Zeche stillgelegt. Kaum etwas ist heute noch von der Zeche geblieben und auf allen Standorten durch Gewerbe überbaut.

An allen drei Schachtanlagen existierte je eine Bergehalde. Keine von ihnen ist heute noch erhalten. Die zuletzt etwa 1,5 ha große Halde auf der Gründungsschachtanlage lag unmittelbar an der heutigen Straße Am Dahlbusch und auf dem Gelände einer Glas- und Solarmodul-Fabrik.

Mit etwa 5 ha Fläche befand sich an der nördlichen Schachtanlage II / III / VIII die größte der drei Halden. Sie lag auf der gegenüberliegenden Seite der Bahnstrecke zwischen Schienen und dem nördlich verlaufenden Schwarzbach und war über eine kleine Brücke mit der Zeche verbunden, über die der Abraum vermutlich mithilfe eines Förderbandes transportiert wurde. Nach Abtragen der Halde ist hier eine Brachfläche, die noch einige geringfügige Hügel besitzt. Das Areal ist von Bäumen bewachsen.

Die dritte Halde im Süden an der Schachtanlage III / IV / VI ist vermutlich schon in den 1930er oder 1940er Jahren verschwunden. Auch ihre Fläche betrug etwa 1,5 ha. An ihrer Stelle wurde in den 1990er Jahren das heute hier befindliche Umspannwerk errichtet. Außerdem liegt sie teilweise unter dem Gewerbegebiet Achternbergstraße. Auch an dieser Halde verläuft der Schwarzbach in einiger Entfernung vorbei.

Adressen der einzelnen Haldenstandorte (alle Rotthausen):
Schachtanlage I / VII: Am Dahlbusch
Schachtanlage II / V / VIII: Zechenstraße
Schachtanlage III / IV / VI: Achternbergstraße

Halde Dahlbusch 1/7

Halde Dahlbusch 2/5/8

Halde Dahlbusch 3/4/6

Halde Graf Bismarck II / VI / IX

Auf der anderen Seite von Kanal und Emscher, gegenüber dem neuen Stadtquartier Graf Bismarck mit dem markanten Hafen, wurde das Gelände der Schachtanlage II / VI / IX der Zeche Graf Bismarck durch ein Gewerbegebiet überbaut. Auf der anderen Seite der Eisenbahn, von der heute noch die Relikte einer abgerissenen Brücke über Kanal und Emscher zu sehen sind, befand sich eine recht ausgedehnte Bergehalde mit zeitweise zwei Teilen. Die Fläche zum Zeitpunkt der Luftbildaufnahme in den 1950ern betrug ca. 15 Hektar.

Die nördlichste in einem historischen Luftbild identifizierte Spitze zog sich bis zur Kurve der Güterbahn auf Trasse der heutigen Karlstraße. Ein Marktkauf, Autohändler und eine Tankstelle sowie die komplette Straße Emschermulde wären damals unter den Abraummassen bedeckt worden.

Adresse: Emschermulde in Gelsenkirchen, Ortsteil Erle

Halde Graf Bismarck

Halde Rheinelbe IV

Am Rande des Gelsenkirchener Stadtteils Ückendorf befindet sich in den bereits grünen Ausläufern an der Stadtgrenze zu Bochum das Südstadion. Es wurde Ende der 1960er oder Anfang der 1970er Jahre gebaut und steht zusammen mit einer Fachhochschule und einigen Gewerbegebäuden auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage IV der Zeche Rheinelbe, auf der sich ein Wetterschacht befand. Nach diesem ist die heutige Straße Am Luftschacht benannt, die früher an dieser Stelle Kistenweg hieß.

Etwa zeitgleich mit Errichtung des Stadions verschwindet auch die letzte topographische Markierung einer Bergehalde in historischen Karten. Sie hatte In der Nähe führt der Radweg auf der ehemaligen Kray-Wanner Eisenbahn vorbei und verbindet die Erzbahntrasse mit der Zeche Alma und der Zeche Zollverein. Wesentlich bekannter ist die große Halde Rheinelbe mit der Himmelstreppe.

Adresse: Am Luftschacht in Gelsenkirchen, Ortsteil Ückendorf

Halde Rheinelbe 4

Halde Westerholt

Die Zeche Westerholt befindet sich direkt auf der Stadtgrenze zwischen Herten-Westerholt und Gelsenkirchen-Hassel. Die Förderung begann 1910 und endete 2008 als Verbundbergwerk Lippe. Die Anlagen sind derzeit noch erhalten.

Eine kleine Bergehalde wurde direkt an der Stadtgrenze auf einer fünfeckigen Freifläche inmitten der Wohnsiedlung auf der anderen Seite der Egonstraße mtihilfe einer diese überquerenden Brücke (vmtl. mit einem Förderband) aufgeschüttet. Es ist zu vermuten, dass die Halde sehr spitz und steil aus der Siedlung herausgeragt hat. In den 1960er Jahren erfolgte schließlich der Rückbau. Es entstand ein großer Parkplatz für die Bergleute der Zeche. Heute ist die Fläche weitgehend ungenutzt und liegt brach. Möglicherweise sind Böschungen auf der Nordseite noch auf die alte Halde zurückzuführen.

Adresse: Egonstraße, zwischen Hausnummer 15a und 31, Westerholt

Halde Westerholt

Halde Wilhelmine Victoria I / IV

Die ehemalige Halde auf dem heutigen Gelände des Gewerbegebiets Haldenstraße in Schalke wird in einer eigenen Dokumentation behandelt.
Artikel zu den Halden der Zeche Wilhelmine Victoria

 

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    Gladbeck

In der folgenden Übersichtskarte sind die hier vorgestellten ehemaligen Bergehalden im Bereich der Stadt Bottrop und Gladbeck eingezeichnet. Vorgestellt werden die einzelnen Halden in alphabetischer Reihenfolge.

Übersichtskarte ehemalige Halden in Bottrop

Halde Möller

Unweit des Westbahnhofs befand sich die Zeche Möller. Sie ging aus der Zeche Vereinigte Gladbeck hervor und wurde nach dem preußischen Handelsminister Theodor von Möller benannt. Sie bildete zuletzt mit der Zeche Rheinbaben in Bottrop ein Verbundbergwerk und wurde schließlich 1967 stillgelegt. Auf dem Gelände der einstigen Zeche befindet sich heute u.a. das Gewerbegebiet Stollenstraße.

Zwischen den Möllerschächten und dem Haarbach wurde eine Bergehalde aufgebaut. In den 1920er Jahren hatte sie eine Ausdehnung von etwa 9 ha. Nach der Schließung der Zeche wurden einige Teile des Geländes inklusive der Halde abgeräumt und besagtes Gewerbegebiet gegründet. In dem Zusammenhang ist die Halde verschwunden. Zeitgleich ist der 13 m hohe Sichtschutz- und Lärmschutzwall entlang des Haarbachs zwischen Sand- und Kampstraße entstanden. Ein Weg verläuft auf dem Kamm und kann von Spaziergängern genutzt werden. Passenderweise befindet sich ein kleiner Deponiebetrieb auf dem alten Haldengelände.

Adresse: Sandstraße, Kampstraße, Stollenstraße

Halde Möller

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    Herne

In der folgenden Übersichtskarte sind die hier vorgestellten ehemaligen Bergehalden im Bereich der Stadt Herne eingezeichnet. Vorgestellt werden die einzelnen Halden in alphabetischer Reihenfolge.

Übersichtskarte ehemalige Halden in Herne

Halde Mont-Cenis I / III

Die ehemalige Halde neben der Gründungsschachtanlage der Zeche Mont-Cenis wird in einer eigenen Dokumentation behandelt.
Artikel zur Zeche Mont-Cenis

 

Halde Mont-Cenis II / IV

Die ehemalige Halde neben der Zeche Mont-Cenis II / IV wird in einer eigenen Dokumentation behandelt.
Artikel zur Zeche Mont-Cenis

 

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    Holzwickede

Vorgestellt werden die einzelnen Halden in Holzwickede in alphabetischer Reihenfolge.

Halde Caroline III

Die ehemalige Halde neben der Zeche Caroline wird in einer eigenen Dokumentation behandelt.
Artikel zum Historischen Bergbau-Rundweg Holzwickede

 

Halde Freiberg

Die ehemalige Halde neben der Zeche Freiberg wird in einer eigenen Dokumentation behandelt.
Artikel zum Historischen Bergbau-Rundweg Holzwickede

 

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    Mülheim an der Ruhr

In der folgenden Übersichtskarte sind die hier vorgestellten ehemaligen Bergehalden im Bereich der Stadt Mülheim a. d. Ruhr eingezeichnet. Vorgestellt werden die einzelnen Halden in alphabetischer Reihenfolge.

Übersichtskarte ehemalige Halden in Recklinghausen

Halde Humboldt

Eine von drei Zechen im Stadtteil Heißen ist die Zeche Humboldt. Wie die anderen beiden, Wiesche und Rosenblumendelle (siehe weiter unten), liegen ihre Wurzeln im historischen Stollenbergbau. Im Jahr 1856 wurde der Tiefbauschacht in Betrieb genommen. Er befindet sich dicht an der Stadtgrenze zu Essen. 1929 erfolgte die Übernahme durch die Zeche Rosenblumendelle, woraufhin die Förderung eingestellt und die gesamte Zeche 1966 stillgelegt wurde. Heute ist das gesamte Zechengelände durch das 1973 eröffnete Rhein-Ruhr Zentrum überbaut. Es handelt sich um ein großes Einkaufszentrum und war eines der ersten seiner Art.

Es überdeckt auch zwei kleinere Bergehalden, die schon früh nach Beendigung der Kohleförderung abgetragen worden sind. Ihre im Luftbild markierte Gesamtfläche beträgt gerade einmal 2 ha.

Adresse: Humboldtring, Stadtteil Heißen

Halde Humboldt

Halde Rosenblumendelle

Die Zeche Rosenblumendelle ist eine von drei Zechen, die am östlichsten Punkt der Stadt Mülheim fast direkt an der Stadtgrenze nach Essen lagen. Sie geht auf ältere Stollenzechen zurück. Die Förderung im Tiefbau auf der neuen Schachtanlage I / II begann 1857. Mit der Lage am Bahnhof Heißen der Eisenbahnstrecke Essen-Duisburg lag die Zeche für den Transport sehr günstig. Die benachbarten Zechen Humboldt und Wiesche wurden übernommen. Die Stilllegung des Gesamtbergwerks erfolgte 1966.

Eine Bergehalde von etwa 3,5 ha entstand wohl in den 1940er Jahren in einer Keilform unmittelbar neben der Zeche, verschwand aber etwa im Zeitraum der Stilllegung zusammen mit den Zechenanlagen. An ihrer Stelle liegt heute das Gewerbegebiet Wiehagen.

Direkt neben der älteren Bergehalde entstand in den 1960er Jahren ein zweites Landschaftsbauwerk, das auch heute noch erhalten ist. Möglicherweise kapselt es Bauschutt aus dem Abriss und Teile der alten Halde mit ein.
Adresse: Wiehagen, Stadtteil Heißen

Halde Rosenblumendelle

Halde Wiesche

Vorläufer der Zeche Wiesche waren ebenfalls einige Stollenzechen. Die Tiefbauzeche nahm mit dem Schacht I im Jahr 1830 den Betrieb auf. Sie hatte eine Anbindung an die Eisenbahnstrecke zwischen Essen und Duisburg. Die Landschaft war seinerzeit ländlich geprägt. In den 1950er Jahren erfolgte die Zusammenlegung mit der Zeche Rosenblumendelle und Ende der Förderung auf Zeche Wiesche I / II. Im Jahr 1966 wurde die gesamte Zeche stillgelegt.

Noch in den 1960ern befand sich auf dem Zechengelände eine etwa 3 ha große, herausragende Bergehalde. Auf dem ehemaligen Zechen- und Haldengelände befindet sich heute ein Gewerbegebiet. Nur wenig ist von der Zeche erhalten. Eine Erinnerung bilden Straßennamen mit Bezug zur Kohleförderung, insbesondere mit Namen von Flözen, die hier zu lesen sind. Auch das Ortsbild hat sich massiv verändert: aus dem dörflichen Heißen wurde ein dichtbesiedelter Stadtteil mit Anschluss an die A40.

Adresse: Geitlingstraße, Stadtteil Heißen

Halde Wiesche

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    Recklinghausen

In der folgenden Übersichtskarte sind die hier vorgestellten ehemaligen Bergehalden im Bereich der Stadt Recklinghausen eingezeichnet. Vorgestellt werden die einzelnen Halden in alphabetischer Reihenfolge.

Übersichtskarte ehemalige Halden in Recklinghausen

Halde General Blumenthal III / IV

Die ehemalige Halde neben der Zeche General Blumenthal III / IV wird in einer eigenen Dokumentation behandelt.
Artikel zur Zeche General Blumenthal

 

Halde General Blumenthal VII

Auch das abgetragene Exemplar neben der Zeche General Blumenthal VII wird in der Dokumentation behandelt.
Artikel zur Zeche General Blumenthal

 

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    Selm

Halde Hermann

Eine der nördlichsten Zechen im Ruhrgebiet förderte in Selm von 1909 bis 1926 Kohle. Unter anderem wegen aufwändiger Verhinderung von Wassereinflüssen Untertage wurde die Zeche schließlich wegen Unwirtschaftlichkeit stillgelegt. Teilweise sind Gebäude an der Straße Am Buddenberg noch heute erhalten.

Gerade einmal 300 Meter südwestlich des Zechengeländes befand sich eine Bergehalde, die in der Luftbildaufnahme eine Ausdehnung von 6,5 Hektar hat. An zwei Seiten wurde sie vom Selmer und dem Mühlenbach begrenzt, im Osten durch die Luisenstraße. Das Gelände ist heute nach wie vor eine Brachfläche, die Halde jedoch zu größten Teilen abgetragen. Direkt angrenzend ist eine Wohnsiedlung entstanden. Neben der Halde der Zeche Auguste Victoria in Marl und der Halde Sachsen in Hamm ist sie eine der nördlichsten im Revier.

Adresse: Parkweg, Kreuzung Luisenstraße

Halde Hermann

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    Sprockhövel

Vorgestellt werden die einzelnen Halden in Sprockhövel in alphabetischer Reihenfolge.

Halde Alte Haase

Die ehemalige Halde neben der Zeche Alte Haase wird in einer eigenen Dokumentation behandelt
Artikel zur Zeche Alte Haase

 

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Zu den Halden im Ruhrgebiet Auf der Themen-Auswahlseite finden Sie weitere Dokumentationen dieser Art zu anderen Halden im Ruhrgebiet. Hier ist neben einer Einführung in die Thematik der Bergehalden, Typen und Generationen sowie Landmarkenkunst auch eine Übersichtskarte zu finden.

Angaben zu Anreise, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen sind ohne Gewähr und vor einem Besuch selbst auf Richtigkeit zu überprüfen.
(c) Bilder, Karten, Text und Grafiken: S. Hellmann • www.ruhrgebiet-industriekultur.de & www.halden.ruhr